Vivendi Universal schließt Standort Bellevue
basti007
Updated
09 August 2016
Vivendi Universal Games, die Spielsparte von Vivendi Universal, möchte sich entschlacken und dabei über 350 Mitarbeiter entlassen. Am stärksten soll der Standort Bellevue (Washington) betroffen sein, der wohl komplett geschlossen wird.
Der Standort beherbegte bis zuletzt die von Ken Williams 1979 ursprünglich in Oakhurst (Kalifornen) gegründeten Sierra Studios, die sozusagen Mitbegründer des kompletten Adventure-Mythos waren. Bereits 1996 wurde Sierra zu einem horrenden Preis von der CUC International gekauft, die jedoch selbst keinerlei Erfahrungen im Spielesektor hatten und sich daher aus dem Adventuresektor ziemlich zurückzogen. Danach wurde Sierra in verschiedene Töchterfirmen zerschlagen. Kurz darauf wurde die Firma von CUC an Havas Interactive abgetreten, die ihrerseits von Vivendi geschluckt wurden.
Vivendis Manager Messier hatte mit dem ungebremsten Einkauf von Sparten in die Vivendi Gruppe so massiv Verluste eingefahren, dass man dort im Management schon länger über eine Abtretung nachdachte. Die zweite wichtige Sparte von Vivendi, Blizzard, solle aber erhalten bleiben, hieß es. Die Namensrechte verbleiben weiterhin bei Vivendi Universal.
Mit der Schließung verschwindet das letzte Fleckchen Sierra von der Landkarte. Zuletzt dürften dort allerdings nur noch wenige ehemalige Sierra-Leute gewesen sein, da viele davon durch Codemasters (ebenfalls Oakhurst) übernommen wurden. In dieser Hinsicht hat sich deswegen durch diesen Schritt in der Adventurelandschaft nicht wirklich etwas verändert.
Der Standort beherbegte bis zuletzt die von Ken Williams 1979 ursprünglich in Oakhurst (Kalifornen) gegründeten Sierra Studios, die sozusagen Mitbegründer des kompletten Adventure-Mythos waren. Bereits 1996 wurde Sierra zu einem horrenden Preis von der CUC International gekauft, die jedoch selbst keinerlei Erfahrungen im Spielesektor hatten und sich daher aus dem Adventuresektor ziemlich zurückzogen. Danach wurde Sierra in verschiedene Töchterfirmen zerschlagen. Kurz darauf wurde die Firma von CUC an Havas Interactive abgetreten, die ihrerseits von Vivendi geschluckt wurden.
Vivendis Manager Messier hatte mit dem ungebremsten Einkauf von Sparten in die Vivendi Gruppe so massiv Verluste eingefahren, dass man dort im Management schon länger über eine Abtretung nachdachte. Die zweite wichtige Sparte von Vivendi, Blizzard, solle aber erhalten bleiben, hieß es. Die Namensrechte verbleiben weiterhin bei Vivendi Universal.
Mit der Schließung verschwindet das letzte Fleckchen Sierra von der Landkarte. Zuletzt dürften dort allerdings nur noch wenige ehemalige Sierra-Leute gewesen sein, da viele davon durch Codemasters (ebenfalls Oakhurst) übernommen wurden. In dieser Hinsicht hat sich deswegen durch diesen Schritt in der Adventurelandschaft nicht wirklich etwas verändert.
Attribute News
Kategorie
FIRMA: Sierra



