Colibri, Amanita und Daedalic äußern sich zu Lace Mamba
basti007
Updated
09 August 2016
Letzten Monat ging der Entwickler CBE Software mit der Pressemeldung publik, nach ausstehenden Zahlungen und fehlenden Abrechnungsberichten ihren Vertrag mit dem britischen Publisher Lace Mamba Global aufzukündigen. Kurze Zeit später machten auch andere Entwickler über Twitter oder Facebook ihrem Ärger über ausbleibende Vergütungen für Spiele, die über Lace Mamba veröffentlicht wurden, Luft (wir berichteten).
Laca Mamba reagierte daraufhin mit einer Meldung, dass der europäische Managing Director Jason Codd seiner Position entbunden wurde und das Problem nun von einem neuen Führungsteam in die Hand genommen würde. In einem offenen Brief reagieren nun die ebenfalls betroffenen Firmen Amanita Design (Machinarium), Colibri Games (The Tiny Bang Story) und Daedalic Entertainment (Deponia) auf die Sachlage.
Darin berichten Colibri und Daedalic über ausbleibende Garantiezahlungen, angeblichen Ausfällen im E-Mail-System des Publishers und den illegalen Weiterverkauf nicht eingeräumter Rechte ihrer Produkte in andere Länder. Durch die Androhung einer Verfolgung wegen organisierter Piratierie habe Daedalic und CBE aber mittlerweile alle ausstehenden Beträge erhalten, Colibri erhielt eine Teilzahlung der Schuld.
Weiter geht der Streit hingegen für Amanita Design. Hier verweigere der Publisher mit Verweis auf das recht verworrene Firmengeflecht und die Zuständigkeiten der einzelnen Unternehmen weiterhin die Zahlung. Der Entwickler strebt nun eine Klage vor einem britischen Gericht an, um die Zuständigkeiten von Laca Mamba Global, Mamba Games und der Lace Gruppe zu klären. Genaueres ist dem offenen Brief zu entnehmen.
Update: In einer heute veröffentlichten Stellungnahme erklärt Lace Mamba Global, dass ihr Lizenzpartner "Mamba Games" unter Verletzung vertraglicher Verpflichtungen Produkte an internationale Vertriebspartner verkaufte und dafür bezahlt wurde. LMG kündigte Hilfe an, Mamba Games hierfür zur Rechenschaft zu ziehen. Weiter Details sollen aus Vertraulichkeitsgründen nicht in der Öffentlichkeit diskutiert werden.
Laca Mamba reagierte daraufhin mit einer Meldung, dass der europäische Managing Director Jason Codd seiner Position entbunden wurde und das Problem nun von einem neuen Führungsteam in die Hand genommen würde. In einem offenen Brief reagieren nun die ebenfalls betroffenen Firmen Amanita Design (Machinarium), Colibri Games (The Tiny Bang Story) und Daedalic Entertainment (Deponia) auf die Sachlage.
Darin berichten Colibri und Daedalic über ausbleibende Garantiezahlungen, angeblichen Ausfällen im E-Mail-System des Publishers und den illegalen Weiterverkauf nicht eingeräumter Rechte ihrer Produkte in andere Länder. Durch die Androhung einer Verfolgung wegen organisierter Piratierie habe Daedalic und CBE aber mittlerweile alle ausstehenden Beträge erhalten, Colibri erhielt eine Teilzahlung der Schuld.
Weiter geht der Streit hingegen für Amanita Design. Hier verweigere der Publisher mit Verweis auf das recht verworrene Firmengeflecht und die Zuständigkeiten der einzelnen Unternehmen weiterhin die Zahlung. Der Entwickler strebt nun eine Klage vor einem britischen Gericht an, um die Zuständigkeiten von Laca Mamba Global, Mamba Games und der Lace Gruppe zu klären. Genaueres ist dem offenen Brief zu entnehmen.
Update: In einer heute veröffentlichten Stellungnahme erklärt Lace Mamba Global, dass ihr Lizenzpartner "Mamba Games" unter Verletzung vertraglicher Verpflichtungen Produkte an internationale Vertriebspartner verkaufte und dafür bezahlt wurde. LMG kündigte Hilfe an, Mamba Games hierfür zur Rechenschaft zu ziehen. Weiter Details sollen aus Vertraulichkeitsgründen nicht in der Öffentlichkeit diskutiert werden.
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Kategorie
- sonstiges -



