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Steam Direct ersetzt Steam Greenlight

Steam Direct ersetzt Steam Greenlight

  • 11.02.2017   |  
  • 19:56   |  
  • Von Baldur "Nomad" Brückner    
Publisher Valve kündigte gestern in einem Blogpost die Einstellung des Dienstes Steam Greenlight zum "Frühling 2017" an. Der im August 2012 eingeführte, kostenpflichtige Dienst ermöglicht kleineren Studios, darunter vielen Adventure-Produzenten, die Steam-Community über eine Aufnahme von Spielen in den Online-Shop abstimmen zu lassen.

Mit der Einstellung des Dienstes vereinfacht Steam den Prozess der Aufnahme von Spielen in den Shop: Unter Steam Direct müssen Produzenten zukünftig nur noch eine "Bewerbungsgebühr" zahlen, der Abstimmungsprozess entfällt. Für Adventure-Produzenten, die oftmals eher geringe Stückzahlen ihrer Spiele absetzen, dürfte die Höhe der "Bewerbungsgebühr" entscheidend sein. Laut Blogeintrag ist der diesbezügliche Entscheidungsprozess bei Steam noch anhängig, allerdings deutet die Wortwahl ("bevor wir uns für eine Gebühr entscheiden") auf eine einheitliche, vom zu erwartenden Umsatz unabhängige Gebühr hin.

Benutzer-Kommentare

Die Gebühr ist nur eine Hürde um Spam zu verhindern, egal wie hoch der Betrag ist, die Entwickler erhalten ihn später wieder zurück. Ist also mehr eine Art Pfand und finde ich mehr als richtig.
Kradath
  • 12.02.17    
  • 08:39   

Die Gebühr ist nur eine Hürde um Spam zu verhindern, egal wie hoch der Betrag ist, die Entwickler erhalten ihn später wieder zurück. Ist also mehr eine Art Pfand und finde ich mehr als richtig.

 
Die Gebühr dient dazu, den Andrang der Einreichungen etwas zu bremsen (Steam-Blog). Weitere Kriterien für die Aufnahme gibt es nicht. Da Valve keine karitative Organisation ist, kann davon ausgegangen werden, dass der Prozess finanziell nicht günstiger wird. In jedem Fall wird er für die Studios einfacher. Ob sich kleine Studios Steam dann noch leisten können - schaun mer mal. Vorbehaltlich einer weiteren Mitteilung Steams ist jede Aussage hierzu reine Spekulation.
Nomad
  • 12.02.17    
  • 00:30   

Die Gebühr dient dazu, den Andrang der Einreichungen etwas zu bremsen (Steam-Blog). Weitere Kriterien für die Aufnahme gibt es nicht. Da Valve keine karitative Organisation ist, kann davon ausgegangen werden, dass der Prozess finanziell nicht günstiger wird. In jedem Fall wird er für die Studios einfacher. Ob sich kleine Studios Steam dann noch leisten können - schaun mer mal. Vorbehaltlich einer weiteren Mitteilung Steams ist jede Aussage hierzu reine Spekulation.

 
Bedeutet Bewerbungsgebühr dann die sichere Aufnahme in den Steam-Katalog? Dann ist das u.U. ja sogar günstiger als die bisher notwendige Kampagne für die Greenlight-Prüfung.
hans
  • 11.02.17    
  • 23:59   

Bedeutet Bewerbungsgebühr dann die sichere Aufnahme in den Steam-Katalog? Dann ist das u.U. ja sogar günstiger als die bisher notwendige Kampagne für die Greenlight-Prüfung.

 
Steam hat eine unglaubliche Monopolstellung. Die können sich im Prinzip alles erlauben, auch 5000 € Bewerbungsgebühr + saftige Provision auf jedes verkaufte Exemplar...
Lebostein
  • 11.02.17    
  • 23:36   

Steam hat eine unglaubliche Monopolstellung. Die können sich im Prinzip alles erlauben, auch 5000 € Bewerbungsgebühr + saftige Provision auf jedes verkaufte Exemplar...

 
Im Blogbeitrag wird übrigens eine Fee von $100 bis $5000 gesprochen. Also da ist jetzt Raum für fast alles... wird spannend.
basti007
  • 11.02.17    
  • 20:49   

Im Blogbeitrag wird übrigens eine Fee von $100 bis $5000 gesprochen. Also da ist jetzt Raum für fast alles... wird spannend.

 
 
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