Über den Tellerrand: Gone Home

Über den Tellerrand: Gone Home

  • 08.09.2013   |  
  • 11:58   |  
  • Von Hans Pieper    
Mit Gone Home lassen die unabhängigen Entwickler von The Fullbright Company den Spieler tief in die Geschichte einer amerikanischen Familie eintauchen. Dabei steht die Erkundung des neuen Elternhauses im Mittelpunkt. Wie sich dieses Konzept spielt, haben wir für euch ausprobiert.

Benutzer-Kommentare

Es gibt keine Rätsel, steht sogar in der Spielbeschreibung auf Steam. Das einzige Rätsel ist einen offensichtlichen Code zu finden und ein zu geben, das wars. Und das Spiel ist auch nicht wirklich ein Spiel sondern viel mehr mit einem Film oder Buch zu vergleichen. Es ist eine Geschichte, 2 Studen lang - quasi ein interaktives Buch. Mir hat es gefallen aber Spiel ist der falsche Ausdruck für diese Erfahrung , weil es keine Spielelemente gibt.
Lea
  • 10.09.13    
  • 11:42   

Es gibt keine Rätsel, steht sogar in der Spielbeschreibung auf Steam. Das einzige Rätsel ist einen offensichtlichen Code zu finden und ein zu geben, das wars. Und das Spiel ist auch nicht wirklich ein Spiel sondern viel mehr mit einem Film oder Buch zu vergleichen. Es ist eine Geschichte, 2 Studen lang - quasi ein interaktives Buch. Mir hat es gefallen aber Spiel ist der falsche Ausdruck für diese Erfahrung , weil es keine Spielelemente gibt.

 
Ich muss auch sagen. Die Geschichte ist leider flach und die Macher versuchen dem ganzen über die Auflösung noch rückwirkend ein wenig gesellschaftspolitische Töne zu geben bzw. Placebo-Anspruch in die Story zu bringen. Selbst als Indie-Film wär das in Sundance ausgebuht worden. Ich kann mir den Hype nur dadurch erklären, das am Ende eben diese Auflösung steht und dass das eben für die, was Erzählkunst angeht, maue Computerspiele-Landschaft noch ein kleiner Tabubruch ist. Für mich ein völlig überflüssiges Spiel . Was Erzählkunst angeht ist gerade TLOU das Maß aller Dinge im Computerspielesektor und da kommen ja noch die ein oder anderen Kandidaten, die da möglicherweise dran sägen könnten. Bemerkenswerterweise auf der PS.Konsolen waren ja ursprünglich eher für die leichteren Gamer. Das hat sich wohl gewandelt.
realchris
  • 09.09.13    
  • 17:33   

Ich muss auch sagen. Die Geschichte ist leider flach und die Macher versuchen dem ganzen über die Auflösung noch rückwirkend ein wenig gesellschaftspolitische Töne zu geben bzw. Placebo-Anspruch in die Story zu bringen. Selbst als Indie-Film wär das in Sundance ausgebuht worden. Ich kann mir den Hype nur dadurch erklären, das am Ende eben diese Auflösung steht und dass das eben für die, was Erzählkunst angeht, maue Computerspiele-Landschaft noch ein kleiner Tabubruch ist. Für mich ein völlig überflüssiges Spiel . Was Erzählkunst angeht ist gerade TLOU das Maß aller Dinge im Computerspielesektor und da kommen ja noch die ein oder anderen Kandidaten, die da möglicherweise dran sägen könnten. Bemerkenswerterweise auf der PS.Konsolen waren ja ursprünglich eher für die leichteren Gamer. Das hat sich wohl gewandelt.

 
Die einzige Gemeinsamkeit von Gone Home und Dear Esther ist die Steuerung, der Anspruch ist ein völlig anderer.
Während Gone Home das Indie Spiel zu unzähligen Indie Filmen des gleichen Themas ist, alles vorkaut und eher ein Myst ohne Rätsel darstellt, muss man bei Dear Esher seine Denkmurmel wenigstens ein bisschen anstrengen, um die Geschichte dahinter einzuordnen.

Übrigens fand ich die Schwierigkeiten zwischen der Mutter und dem Vater wesentlich interessanter, vielleicht weil sie nicht mit dem Holzhammer eingetrichtert wurde.
Shard of Truth
  • 09.09.13    
  • 01:03   

Die einzige Gemeinsamkeit von Gone Home und Dear Esther ist die Steuerung, der Anspruch ist ein völlig anderer.
Während Gone Home das Indie Spiel zu unzähligen Indie Filmen des gleichen Themas ist, alles vorkaut und eher ein Myst ohne Rätsel darstellt, muss man bei Dear Esher seine Denkmurmel wenigstens ein bisschen anstrengen, um die Geschichte dahinter einzuordnen.

Übrigens fand ich die Schwierigkeiten zwischen der Mutter und dem Vater wesentlich interessanter, vielleicht weil sie nicht mit dem Holzhammer eingetrichtert wurde.

 
gone home war für mich ein einzigartiges und erfrischendes spielerlebnis. völlig anders als die gewöhnliche spiele-kost. vielleicht zu vergleichen mit dear esther
bernd
  • 09.09.13    
  • 00:43   

gone home war für mich ein einzigartiges und erfrischendes spielerlebnis. völlig anders als die gewöhnliche spiele-kost. vielleicht zu vergleichen mit dear esther

 
Ich hatte es mir nebenbei im Let´s Play angeschaut.
Wär kein Spiel für mich.
Geht für mich in die Richtung von Dear Esther, was ich zwar gut gemacht finde aber mit spielerisch die Herausforderung fehlt.

k0SH
  • 08.09.13    
  • 22:30   

Ich hatte es mir nebenbei im Let´s Play angeschaut.
Wär kein Spiel für mich.
Geht für mich in die Richtung von Dear Esther, was ich zwar gut gemacht finde aber mit spielerisch die Herausforderung fehlt.

 
Das stimmt, ich habe mir nicht ganz so viel Zeit gelassen, um alle Dokumente genau zu studieren und alle Hotspots auszuprobieren, auch weil ich wissen wollte wie es weitergeht.

Damit hängt die Spielzeit wohl weniger von Rätseln, sondern eher vom eigenen Spielverhalten ab. Wer wirklich auf das Erforschen der Details aus ist, wird länger brauchen als derjenige, der mehr am Fortgang der Geschichte interessiert ist.
neon
  • 08.09.13    
  • 20:15   

Das stimmt, ich habe mir nicht ganz so viel Zeit gelassen, um alle Dokumente genau zu studieren und alle Hotspots auszuprobieren, auch weil ich wissen wollte wie es weitergeht.

Damit hängt die Spielzeit wohl weniger von Rätseln, sondern eher vom eigenen Spielverhalten ab. Wer wirklich auf das Erforschen der Details aus ist, wird länger brauchen als derjenige, der mehr am Fortgang der Geschichte interessiert ist.

 
Je nachdem, wie langsam man liest, wieviel Zeit man mit dem Rumsuchen im Haus verbringt und wieviel Zeit man zum kombinieren der diversen Ereignisse, die im Laufe der Zeit im Hause stattfanden, benötigt, dauert es eben unterschiedlich lange.
Ich habs mit Loma und meiner Nichte völlig ohne Hektik gespielt und wir haben etwa viereinhalb Stunden gebraucht.
Im Nachhinein habe ich dann gemerkt, dass wir mindestens ein Ereigniss nicht erkannt haben. - Wir hätte also gründlicher sein können.
Möwe
  • 08.09.13    
  • 15:30   

Je nachdem, wie langsam man liest, wieviel Zeit man mit dem Rumsuchen im Haus verbringt und wieviel Zeit man zum kombinieren der diversen Ereignisse, die im Laufe der Zeit im Hause stattfanden, benötigt, dauert es eben unterschiedlich lange.
Ich habs mit Loma und meiner Nichte völlig ohne Hektik gespielt und wir haben etwa viereinhalb Stunden gebraucht.
Im Nachhinein habe ich dann gemerkt, dass wir mindestens ein Ereigniss nicht erkannt haben. - Wir hätte also gründlicher sein können.

 
Zwei Stunden Unterschied in der Spielzeit, obwohl Rätsel nahezu nicht vorhanden sind?
Conferencier
  • 08.09.13    
  • 15:02   

Zwei Stunden Unterschied in der Spielzeit, obwohl Rätsel nahezu nicht vorhanden sind?

 
Sollte man noch hinzufügen: Michael war sehr schnell, ich habe etwa fünf Stunden gebraucht. :-)
Das Vieh
  • 08.09.13    
  • 14:56   

Sollte man noch hinzufügen: Michael war sehr schnell, ich habe etwa fünf Stunden gebraucht. :-)

 
Hört sich interessant an und erinnert mich ein wenig an Scratches.
Hätte es jetzt auch fast schon gekauft, aber $19.99 =~ 15€ sind mir für 3 Stunden dann doch etwas viel.
Zak256
  • 08.09.13    
  • 13:21   

Hört sich interessant an und erinnert mich ein wenig an Scratches.
Hätte es jetzt auch fast schon gekauft, aber $19.99 =~ 15€ sind mir für 3 Stunden dann doch etwas viel.

 
 
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