[Visionaire Studio] The Mystery of Oak Island

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Marvel
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Re: [Visionaire Studio] The Mystery of Oak Island

Beitrag von Marvel »

Hallo zusammen,

bei uns auf Steam hat sich eine Spielerin mit einem interessanten Vorschlag zur Bedienung von The Mystery of Oak Island gemeldet.

Sie würde sich wünschen, dass man per Rechtsklick direkt einen Kommentar zu einem Objekt erhält, ohne dass die Spielfigur erst dorthin laufen muss.

Das hat bei uns eine kleine Diskussion ausgelöst, denn hier treffen zwei unterschiedliche Ansätze aufeinander:

Klassische Adventure-Steuerung: Die Spielfigur läuft zunächst zum ausgewählten Objekt und gibt erst dann ihren Kommentar dazu ab. So kennen wir es aus vielen älteren Point & Click Adventures.

Modernere Bedienung: Ein Rechtsklick liefert sofort den entsprechenden Kommentar, unabhängig davon, wo sich die Spielfigur gerade befindet. Das spart Laufwege und macht die Erkundung etwas komfortabler.

Beide Varianten haben aus unserer Sicht ihre Berechtigung. Einerseits möchten wir das klassische Adventure-Gefühl bewahren, andererseits wollen wir die Bedienung natürlich nicht unnötig umständlich gestalten.

Wie seht ihr das? Sollte die Spielfigur grundsätzlich erst zum Objekt laufen, oder bevorzugt ihr die direkte Ausgabe des Kommentars?

Und wenn wir schon dabei sind: Welche modernen Bedienkonzepte und Komfortfunktionen erwartet ihr heutzutage von einem klassischen Point & Click Adventure? Was sollte ein modernes Adventure unbedingt bieten, und worauf könnt ihr gut verzichten?

Wir arbeiten gerade an weiteren Verbesserungen unserer Demo und würden eure Erfahrungen und Wünsche gerne in die Entwicklung einfließen lassen.

Wir sind gespannt auf eure Meinungen! 😊

Liebe Grüße
Marvel
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vitus
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Re: [Visionaire Studio] The Mystery of Oak Island

Beitrag von vitus »

Hallo Marvel,

zu Deiner Frage mit dem Rechtsklick: Beim ersten Mal gerne mit hingehen/hinlaufen. Bei wiederholten Male reicht es, wenn die Beschreibung nochmal abgespielt wird und der Charakter da stehenbleibt wo er oder sie ist. Begründung: Der Gegenstand wurde ja bereits aus der Nähe begutachtet.

Was ich "erwarte": :D

1. Verlassen des Raums per Doppelklick. Auch hier zumindest im Wiederholungsfall.

2. Benutzte Gegenstände dürfen gerne aus dem Inventar verschwinden.

3. Hotspots. Dieses Pixelhunting von Anno Dunnemal bin ich leid. Wer Hotspots verteufelt muss sie ja nicht aktivieren.

Ihr habt alle 3 Punkte bei eurem Spiel schön gelöst. =D>
Hamsterbacke
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Re: [Visionaire Studio] The Mystery of Oak Island

Beitrag von Hamsterbacke »

Hi.

In der Demo kann man Untertitel bzw. Bildschirmtexte nicht abschalten.
Es wäre schön, wenn das im Spiel funktionieren würde.

Mich stört das total. Habe ich schon mal geschrieben. Ich muss dann immer auf den Text gucken, wenn man ihn nicht deaktivieren kann.

Gruß
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Kikimora
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Re: [Visionaire Studio] The Mystery of Oak Island

Beitrag von Kikimora »

Ich stimme vitus zu. Die Variante, dass fürs "Kommentieren" nur beim ersten Betrachten hingelaufen wird, um es näher anzuschauen, gefällt mir am besten.

Ich persönlich sehe Charaktere ansonsten aber gerne im Spiel herumlaufen und mich hat es nie gestört. Ich kann mir aber vorstellen, dass eine junge neue Spieler*innengeneration da vielleicht andere Bedürfnisse hat und evtl. ungeduldiger ist. Oder es einfach eine individuelle Frage ist.

Bestünde vielleicht die Möglichkeit, das als Option in den Game Settings anzubieten, um beide Spielertypen (und Erwartungen) "abzuholen"?

Ansonsten bin ich auch immer Fan des Raum verlassens mit Doppelklick, bzw. ggf. auch irgendwo "schneller hingehen" mit Doppelklick. Hängt ggf. auch davon ab, wie schnell die Figur jeweils standardmäßig läuft.

Und Hotspots sind super, insbesondere deshalb, weil die Benutzung optional ist, und man damit niemanden bevormundet. :)
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k0SH
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Re: [Visionaire Studio] The Mystery of Oak Island

Beitrag von k0SH »

Wie seht ihr das? Sollte die Spielfigur grundsätzlich erst zum Objekt laufen, oder bevorzugt ihr die direkte Ausgabe des Kommentars?
Direkt Kommentar, das spart eine Menge Zeit.
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Re: [Visionaire Studio] The Mystery of Oak Island

Beitrag von Hans »

vitus hat geschrieben: ↑24.10.2026, 16:22 zu Deiner Frage mit dem Rechtsklick: Beim ersten Mal gerne mit hingehen/hinlaufen. Bei wiederholten Male reicht es, wenn die Beschreibung nochmal abgespielt wird und der Charakter da stehenbleibt wo er oder sie ist. Begründung: Der Gegenstand wurde ja bereits aus der Nähe begutachtet.
Diese Variante finde ich auch am besten. Für mich wirkt das natürlicher, wenn die Spielfigur zu einem Gegenstand zunächst hinlaufen muss. Man kann ja eine Option einbauen, damit Spieler das individuell einstellen können.

Beim Verlassen des Screens mag ich aber auch Schnellfunktion per Doppelklick, gerade weil man bei Adventures ja doch öfter mal durch dieselben Räume laufen muss, wenn man auf der Suche nach einer Lösung ist.
Gegenstände aus Inventar verschwinden: Da finde ich am besten, wenn es zum Spielfluss passt und die Gegenstände nicht "einfach so" verschwinden. Ein zu volles Inventar mit vielen nicht mehr nützlichen Gegenständen ist aber natürlich auch nervig.
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Re: [Visionaire Studio] The Mystery of Oak Island

Beitrag von Loma »

Wenn die Figur laufen kann, finde ich auch, dass sie zum Gegenstand laufen und dann kommentieren kann, ist irgendwie "realistischer". Außerdem weiß man, wo man sich gerade etwas anschaut, inbesondere falls es viele Hotspots gibt bzw. zwischendurch mal die Konzentration nachgelassen hat. ;)

Einige Spiele bereinigen das Inventar bei Kapitelwechseln (oft mit Kommentar "Ich schmeiße alles weg, was ich nicht mehr brauche" o. dgl.). Das finde ich eigentlich eine gute Lösung.

Sind Hotspots eigentlich anders markiert (oder ganz weg?), sobald sie angeschaut/verwendet worden sind, sodass man weiß, welchen man schon betrachtet/benutzt hat? Insbesondere bei vielen Hotspots finde ich das sehr hilfreich.

Eine Hotspothilfe ist für mich nicht grundsätzlich ein absolutes Muss, wie das heute gerne gefordert wird, aber es hängt letztlich sehr vom Spiel ab. Ist das Spiel so designt, dass man nichts übersehen kann, braucht es die Hilfe nicht unbedingt.

Das manuelle Abbrechen von Dialogen finde ich auch hilfreich, v.a. wenn man mal einen Teil wiederholt und sich nicht mehr alles anhören mag.

Da ich die Demo nicht gespielt habe, weiß ich natürlich nicht, was ohnehin schon vorhanden ist.
Aber man weiß ja eh: Es jedem recht getan, ist eine Kunst die keiner kann. Bevor ihr also zu viele Ressourcen reinsteckt, um euch in alle Richtungen zu verbiegen, folgt eurer eigenen Vision. :)
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Re: [Visionaire Studio] The Mystery of Oak Island

Beitrag von Marvel »

Da hast Du vollkommen recht, Loma. Vermutlich kann man es hier ohnehin nicht jedem recht machen. Ich persönlich wäre ebenfalls eher dafür, dass die Spielfigur ganz klassisch zum jeweiligen Objekt läuft.

Grundsätzlich wäre eine differenzierte Lösung natürlich am sinnvollsten. Bei kleineren Objekten läuft die Figur hin, bei größeren reicht möglicherweise eine Drehung in die entsprechende Richtung. Allerdings leidet aus meiner Sicht die Immersion, wenn die Figur ein Objekt kommentiert, ohne sich ihm tatsächlich passend zum jweiligen Kontext zuzuwenden.

Das Problem ist, dass eine solche Lösung das Projekt technisch immer komplexer macht und damit auch neue Fehlerquellen schafft. Ich arbeite inzwischen seit einigen Tagen daran und bin mit dem Ergebnis noch nicht wirklich zufrieden.

Das beginnt schon damit, dass sich die Spielfigur in bestimmten Situationen gar nicht sinnvoll zum Objekt drehen kann. Steht beispielsweise ein großer Mast dazwischen, würde sie in Richtung eines Objekts schauen, das sie eigentlich gar nicht sehen kann. Hinzu kommt, dass uns bei den gezeichneten Figuren keine freie 360°-Drehung wie bei 3D-Charakteren zur Verfügung steht. Die Figur kann also nur bestimmte Blickrichtungen einnehmen und schaut dadurch im Einzelfall seitlich oder schräg am eigentlichen Objekt vorbei.

Bei einem humorvollen Comic-Adventure mag das weniger ins Gewicht fallen. Bei einem atmosphärischen Mystery-Adventure sehe ich das allerdings kritischer. Gerade hier lebt die Atmosphäre davon, dass sich die Figuren glaubwürdig verhalten. Wenn ihre Bewegungen und Blickrichtungen nicht zur jeweiligen Situation passen, kann das die Immersion schnell beeinträchtigen.

Deshalb tendiere ich inzwischen eher dazu, bei der klassischen Lösung zu bleiben. Sie ist vielleicht nicht immer die komfortabelste, wirkt dafür aber konsistenter und glaubwürdiger. Zumindest ist das mein bisheriger Eindruck.
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