Über den Tellerrand: Gothic 1

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Werner1612
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Über den Tellerrand: Gothic 1

Beitragvon Werner1612 » 14.07.2019, 22:58

Hallo zusammen in dieser späten Stunde. Da ich hier schon eine Weile ins Forum schreibe, habe ich viele nette und interessante Mitglieder kennen lernen dürfen. Daher ist mir auch klar, dass viele hier nicht nur generell Adventures spielen, sondern auch das Eine oder Andere. Möglicherweise auch ein RGP. Nun gibt es dazu ja heutzutage jede Menge vollkommen zeitgemäße Spiele, mit extrem schicker Graphik und vielen Effekten. Mir liegt seit einigen Monaten das alte Gothic 1 + 2 nach vielen Jahren wieder am Herzen. Zumal ich heute erst die Rechnerkapazität habe, um Gothic1+2 flüssig und in besserer Graphik durch die Mods laufen lassen zu können. Ist dadurch, obwohl so alt, schön anzusehen. D3D11 geht bei mir nur in Diashow, leider! Aber die restlichen Grafik-Mods unter Spine, verbessern die Graphik unendlich. Und das Spiel macht Spass! Nun sitze ich zu der Thematik eigentlich im falschen Forum, aber ich frage mal vorsichtig trotzdem, da das ja das OT ist: kann sich sonst noch jemand an diesem alten RGP erfreuen; spielt das vielleicht jemand auch gerade - neben sehr guten Adventures (versteht sich), und hätte Lust sich über den RGP-Titel aus Germany hier im OT (bitte nicht schlagen :? ) auszutauschen? Natürlich ist mir klar, dass das vielleicht besser in WorldofGothic gehört, aber hier ist eine nette Gemeinde, von der mir gekannt ist, dass sie nicht jeden Tag "nur das selbe essen". LG Werner
1992: mein erster PC: 386dx40, DOS 5.0 und Win 3.1, gigantische 4MB Ram, 1MB GraKa, 3,5 und 5 1/4" Floppy, unendliche 105MB HD, und ein großer 14" Monitor plus Tastatur - für schlappe :wink: 2.500 DM.

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Re: Über den Tellerrand: Gothic 1

Beitragvon SpionAtom » 15.07.2019, 08:57

Tatsächlich war ich die letzten Monate wieder mal in einer Gothic-Phase. Teil 1 durchgespielt, Teil 2 durchgespielt, Teil 3 quasi durchgespielt.
Für mich war Gothic Liebe auf den ersten Blick. Die Welt war riesig, rau und lebhaft, dieses Freiheitsgefühl war großartig, die kapitelaufgeteilte Handlung sorgte für den roten Faden. Alle komplizierten Mechaniken wurden über Bord geworfen (unendlich großes Menü, simple Lernpunkte, simples Kampfsystem).
Natürlich war nicht alles rosig: Der Hardware-Hunger, die hakelige Steuerung, die Menüführung,... - aber was solls. Es macht auch nach fast 20 Jahren noch Spaß. Es gibt doch nichts schöneres, als immer stärker zu werden und den Orks volles Pfund aufs Maul zu geben!

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Re: Über den Tellerrand: Gothic 1

Beitragvon Demoniac » 23.08.2019, 09:18

Gothic war mitunter neben Fallout eines der ersten Rollenspiele, die ich gespielt habe. Auch heute spiele ich es immer wieder mal gerne, die Story finde ich persönlich sehr gut und die Dialoge sind einfach zum Schießen. 😁
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Re: Über den Tellerrand: Gothic

Beitragvon Tesildeen » 24.08.2019, 12:02

Hach ja, das gute alte Gothic.
Ich vermisse ja an modernen OpenWorlds, dass man sich in Gothic wirklich orientieren musste, anhand von Schildern oder Merkmalen in der Landschaft, anstatt einfach nur nem Quest-Marker hinterherzueiern. Das waren noch Zeiten. 😉

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Re: Über den Tellerrand: Gothic 1

Beitragvon Demoniac » 24.08.2019, 12:27

Stimmt allerdings, heutzutage wurde das alles vereinfacht, damals hätte man sich bei Gothic eine Karte malen können und man musste sich einfach die Wege merken. 😎
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Re: Über den Tellerrand: Gothic 1

Beitragvon Tesildeen » 24.08.2019, 13:47

Man musste sich eine Umgebungskarte ja auch erst anfertigen lassen. Ich weiß allerdings nicht mehr, ob die Position der Spielfigur dann darauf verzeichnet war oder ob man sich das auch noch selbst erschließen musste. Das ist zwar alles eine Kleinigkeit, aber ich erwische mich bei neueren Titeln wie Witcher 3, Fallout usw, oft dabei, dass ich einfach auf die Minimap starre, um an mein Ziel zu kommen und da auch dann gern einfach querfeldein renne, anstatt Wegen zu folgen. Das sollte man in Gothic mal versuchen ;-)

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Re: Über den Tellerrand: Gothic 1

Beitragvon Demoniac » 24.08.2019, 14:13

Daran kann ich mich allerdings auch nicht mehr erinnern...
Ich mache das bei Fallout genauso, allerdings habe ich das bei Gothic nicht getraut, bin immer brav auf den Wegen geblieben. 😎
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Re: Über den Tellerrand: Gothic 1

Beitragvon aeyol » 24.08.2019, 15:07

In einigen modernen Spielen kann man Hilfs-Features wie die Minimap ja deaktivieren. Ich glaube, The Witcher 3 ist auch so ein Fall. Klar, wenn es da schon so eine Anzeige gibt, dann sucht der Mensch sich auch unbewusst den bequemsten Weg und nutzt das Feature dann auch. Gerade bei Witcher 3 ist das aber ja auch schade, weil die Levels schon sehr schön gestaltet sind - nicht weniger liebevoll als beispielsweise in Gothic 1, wie ich finde. Auch wenn natürlich der Phantasie aufgrund des mittlerweile hohen Detailgrad und Realismus weniger Freiraum überlassen bleibt. Natürlich kann man derartigen Realismus aber nur mit entsprechender Hardware genießen, leider. Oder man geht halt einfach raus. ;)

Gothic 1, um beim Thema zu bleiben, habe ich damals nur angespielt. Über den Anfang kam ich damals nicht hinaus, weil meine Grafikkarte zu schwach war. Und als ich dann entsprechende Hardware hatte, gab es mittlerweile andere Spiele ... daher ist die ganze Gothic-Reihe samt der Risen-Ableger an mir eigentlich vorbeigegangen.

Habt ihr auch Risen gespielt? Fandet ihr Gothic 1 aus dieser Reihe nach wie vor am allerbesten, oder gab es ein weiteres Spiel davon, das euch ähnlich überzeugen und den ersten Teil vielleicht sogar noch übertrumpfen konnte?

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Re: Über den Tellerrand: Gothic 1

Beitragvon SpionAtom » 24.08.2019, 15:55

Gothic 2 ist mein liebster Teil!
Auf der Karte, solltest du eine Karte deiner Gegend besitzen, wurde mit einem Pfeil deine Position markiert. Mehr aber auch nicht. Manche Quest-Karten hatten Markierungen, da wurden dann Minen oder die Orte der Fokussteine angezeigt.

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Re: Über den Tellerrand: Gothic 1

Beitragvon Tesildeen » 24.08.2019, 16:21

Klar kann man diese "Komfort-Funktionen" bei einigen Spielen ausstellen. Ist Problem ist ja aber, dass die Welt natürlich auch so gestaltet sein muss, dass man sich ohne Probleme ohne Kompass und Quest-Marker zurechtfindet. Ich glaube, bei Gothic konnte man die Leute auch nach dem Weg fragne, wenn ich mich recht erinnere.
Natürlich muss man dazu sagen, dass zumindest Teil 1 und 2 wesentlich kleiner sind, als die meisten modernen Open-Worlds. Aber vor allem Teil 2 hat es ja prima hinbekommen, dem Spieler den Eindruck zu vermitteln, dass due Welt größer sei, als sie war und dann aber auch kompakt genug, um nach und nach immer mehr Short-Cuts zu entdecken. (Ähnlich wie bei Dark Souls 1)
Ich persönlich finde es auch besser, eine kleinere Welt zu haben, bei der ich einige Orte mehrfach besuche, als von Ort zu Ort zu hetzen, um ihn dann nach 2 bis 3 Quests nie wieder zu besuchen. Das hat mich an der Elder Scrolls Reihe immer etwas gestört (unter anderem ;-) ).

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Re: Über den Tellerrand: Gothic 1

Beitragvon Anke » 26.08.2019, 19:05

aeyol hat geschrieben:
24.08.2019, 15:07
Habt ihr auch Risen gespielt? Fandet ihr Gothic 1 aus dieser Reihe nach wie vor am allerbesten, oder gab es ein weiteres Spiel davon, das euch ähnlich überzeugen und den ersten Teil vielleicht sogar noch übertrumpfen konnte?
"Risen" hat mir auch gefallen, aber nicht so gut wie "Gothic". Da ist der 2. Teil mein Favorit. Alle paar Winter wird das wieder rausgekramt für einen erneuten Durchlauf. Teil 1 ist auch gut und mittlerweile, viele ausgemerzte Bugs später, kann ich mich auch mit dem dritten Teil anfreunden (mit einigen kleinen Grafik-Patches und ohne Add-On).


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