ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

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Crow
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von Crow »

@elfant: Du kannst gerne meinen Reisebericht für deine Zwecke verwursteln, zurechtstutzen oder komplett als Zusammenfassung in deinem Startbeitrag verwenden, wenn Du magst. (wir waren ja irgendwann mal eh gemeinsam als Team verdonnert worden, oder?) Mein nächster Reisebericht muss allerdings auch noch ein wenig auf sich warten lassen, da ich immer noch in München festsitze. (dort war ja am Wochenende aufgrund sportlicher Aktivitäten einiges los) Werde den wahren Stern des Südens aber sicher bald erreichen. ;)
Liebe Grüße von der Krähe auf deinem Dach. Kann fliegen, fressen, sprechen und mit der Schwanzfeder sogar schreiben.

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elfant
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von elfant »

Hmm eigentlich hätte da doch ein kleiner Eröffungsbetrag sein sollen, den ich irgendwann gegen 15.00 Uhr eingereicht habe. :shock:

Sehr geehrte Fahrgäste wir haben so eben Wien erreicht. Leider mußten wir erfahren das die geplante einstündige Stadtbesichtigung durch unsere Führerin Loma aus persönlichen Gründen abgesagt werden mußte. Als ersatz bieten wir ein ein außerplanetarisches Rätselan.
Unser nächstes Ziel erreichen wir, wenn aus unserem Schlaf am ungewöhnlichen Ort erwachen am 03.06.2012 um 12.00 Uhr mittags

An Fragen stelle ich dieses Mal:
Habt Ihr das Kronos besucht?
Was hat es wohl mit der Blumenverkäuferin auf sich?
Habt ihr versucht euch vor Kronos Diener zu verstecken?
Seit ihr einmal in Wien gestrandet?
Hattet ihr einmal eine unerfeuliche Begegnung mit den Serben?
Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt. - Joseph Rudyard Kipling (1865 - 1936)

Bitte nicht für geistig normal ansehen. Entweder versuche ich gerade humorvoll zu sein oder der Hammer hat wieder einmal den Dachstuhl beschädigt.

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Loma
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von Loma »

elfant hat geschrieben:Sehr geehrte Fahrgäste wir haben so eben Wien erreicht. Leider mußten wir erfahren das die geplante einstündige Stadtbesichtigung durch unsere Führerin Loma aus persönlichen Gründen abgesagt werden mußte.
Ja, tut mir leid. Aber die Ringstraße gibt's ja bereits seit knapp 50 Jahren, die meisten Gebäude stehen auch schon, der Jugendstil blüht. Also lade ich zu einem eigenständigen Flanieren ein. 8)
Hat man z.B. die Secession lange genug angeglotzt, kann man nach nebenan zum Naschmarkt spazieren, um sich durch die diversen Standl zu kosten.
Ihr werdet euch schon nicht verlaufen. Küss' die Hand!
Ich denke, also spinn' ich.
Ich spinne, also mal' ich.
Ich male, also denk' ich.

"Never leave for the last minute what you can get away with not doing at all." (Pepe the King Prawn)

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Möwe
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von Möwe »

Loma hat geschrieben:Naschmarkt
Wien wird immer einen Platz in meinem Mag..äh, ich meine: Herzen haben!

Schönen Urlaub, Flascherl.
Komm mit interessanten Geschichten zurück!

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Anke
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von Anke »

Naschmarkt - Wien wird von Minute zu Minute interessanter. Mjam.

Bin allerdings noch nicht angekommen. Nachdem ich meinen Käfer endlich an den Mann gebracht habe (und vermutlich sämtliche Passagiere auf die Palme dank meiner neuen Errungenschaft), bin ich den Zug diverse Male auf und ab flaniert. Mittlerweile würde ich es begrüßen, wenn das Zugpersonal mich nicht jedesmal begrüßen müsste, sobald ich vorbeieile. ^^

Dann habe ich noch den armen Maxl wieder auf freiuen Fuß gesetzt. Was dazu geführt hat, dass die arme Frau Wolff ewig vor ihrer Tür stand, um auf den Schaffner zu warten, der ihr Abteil abschließen sollte (denn der musste ja den Hund erst wieder zurückbringen). Sie wirkte auf Dauer doch etwas deplaziert, aber ihre Engelsgeduld ist wirklich bewunderswert.

Dann habe ich mich der Kultur, sprich: dem Konzert, zugewandt, nur um mich flugs darauf unauffällig vom Acker zu machen. Man sagt ja, "Gelegenheit macht Diebe" - nun, in diesem Fall sorgt sie jedenfalls für Einbrecher.

Leider musste ich mich dann anderen Dingen zuwenden, so dass der gute Cath sich momentan allein im Abteil unserer Hundehalterin aufhält. Ich werde ihm aber hoffentlich später meine volle Aufmerksamkeit schenken können in der Hoffnung, dass er zwischenzeitlich keinen Unsinn angestellt hat.

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Crow
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von Crow »

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Zwischen Orient und Okzident

(Reisebericht)

Wien, 25. Juli 1914


Puh! Entschuldigen Sie bitte, werte Leser, wenn ich Ihnen beinahe so schnaubend wie diese Dampfmaschine, auf der ich mich befinde, den jüngsten Teil meines Reiseberichtes unterbreite. Allzu hektisch ging es hier seit München zu und auch jetzt befinde ich mich leider in Eile und werde mich wohl kurz fassen müssen! Dabei fing alles so schön mit einem Adagio an...

Denn wie ich so nach dem Mittagessen im Salon vor mich hinrauchte, gesellte sich seine Exzellenz höchstpersönlich zu uns sterblichen Passagieren und bat jene reizende Dame mit dem Wolfshund um ein kleines Privatkonzert. Sie war nämlich ganz zufällig eine begnadete Violinspielerin und seine werte Exzellenz auch nicht gänzlich unbegabt auf dem Piano. Natürlich sollte diese Begebenheit nicht ungenutzt bleiben und da ein Konzert ohne Publikum keines ist, wurden die meisten Fahrgäste als solches sogar ebenfalls in den Privatwagon seiner Herrlichkeit eingeladen. "Toll", dachte ich mir, "auf eine solche Gelegenheit warte ich schon lange!" Nun, nicht, dass ich mir aus klassischer Musik sonderlich viel machen würde, aber die versammelte Anwesenheit der Gäste gestattet es wenigstens mal, sie so ein wenig besser "kennenzulernen". Da dieses musikalische Ereignis jedoch erst gegen 15 Uhr angesetzt wurde, vertrieb ich mir noch ein wenig die Zeit im Salon damit, einen Käfer mit einer leeren Schachtel Zündhölzer einzufangen, der sich dort zu mir gesellt hatte. Sehr zum Neidwesen des kleinen Lausebengels, der ständig in den Gängen herumtobte, und mir im Gegenzug später sogar sein goldiges Instrument dafür feilbot. Wurde ja auch Zeit, dass ihm jemand mal die Flötentöne beibringt!

Als wenig später unsere Violinkünstlerin eine halbe Stunde vor Beginn ihres Konzertes ihr Zimmer verließ, war aber auch für mich das gemächliche Herumschlendern auf den Gängen des Express-Zuges einstweilen vorbei. Von nun an war Eile geboten, wenn ich die Gunst der Stunde nutzen wollte! Da auch ihr wachsamer Hund inzwischen in den Gepäckwagen verdonnert wurde, beschloss ich, die flüchtige Beziehung mit der fidelnden Dame ein wenig zu vertiefen. Ihr Abteil war natürlich verschlossen, doch zum Glück nicht jenes ihrer beiden Nachbarinnen, und so brachte mich dessen Fenster meinem Ziel einen Schritt näher. Was ich dort neben allerlei modischen Accessoires allerdings fand, ließ mich daran zweifeln, dass diese Dame nur Violine spielt - ganz offensichtlich ist sie auch beim Schlüsseldienst beschäftigt!
Wo ich gerade bei verschlossenen Türen bin: bei den Abteilen der anderen geladenen Gäste hatte ich hingegen weniger Glück. Lediglich beim alten Greis, den ich medizinisch versorgt hatte, schaute ich hippokrat verpflichtet noch einmal rein. Seine junge Begleiterin hatte doch glatt vergessen, ihre Tür zum Badezimmer, das beide Abteile miteinander verband, wieder zu verschließen. Schludrigkeit oder doch gar eine tiefere Bewandtnis? Tatsächlich machte ich unter der Spüle eine feurige Entdeckung. Ach, du dickes Ei! Sah ganz nach diesem Schmuckstück aus, das mein Freund in seinem Koffer bei sich hatte, daher beschloss ich, es dorthin zurück zu bringen. Jetzt nur vorsichtig an dem schlafenden Alten vorbei geschlichen und... verdammt! Ausgerechnet jetzt wachte der auf! Der Schweiß lief mir von der Stirn, doch ich hatte Glück. Offenbar hatte er einen Fiebertraum, denn er mochte mich ebenfalls (wie schon mein verstorbener Freund) mit diesem Kleinod zum Singen animieren und gestattete mir daher, es mitzunehmen.

Eine Gesangskarriere anstrebend machte ich mich also auf, dem laufenden Konzert mit meiner Stimme den letzten Schliff zu verleihen. Meine ersten jämmerlichen Versuche brachten mir jedoch nichts als verachtende Blicke oder verhaltenes Räuspern ein. Also versuchte ich es auf anderem Wege und erklimmte direkt die nächst beste Karriereleiter. Ich träumte schon von den Dächern der Welt und wie mir das Publikum zu Füßen liegen würde, bis ich bemerkte, dass es sich lediglich um das Dach des Zuges handelte und ich einen tiefen Fall hinlegen sollte. Ich hatte wohl ein Fenster darin übersehen und befand mich plötzlich auf dem Boden des Privatgemachs seiner Exzellenz wieder. Wow! So lebt also ein wahrer Stern des Orients! Wo ich schon mal hier war, konnte ich mich dort auch mal umsehen und vielleicht noch etwas lernen. Den herumliegenden Aufzeichnungen seiner Exzellenz konnte ich entnehmen, dass dieser einen Talentsucher angeheuert und meinen Freund und mich offenbar schon länger auf dem Zettel hatte. Bin ich also doch nicht gänzlich unbegabt? Also versuchte ich es auf ein Neues, ging nach nebenan zum Konzert hinüber und legte einen geradezu imposanten Auftritt hin, für den ich auch zu recht mit einem Koffer voller Gold überhäuft wurde!

Leider muss ich Ihnen, werte Leser, sagen, dass so ein durchbrechender Erfolg in der Tat nur von so geringer Dauer ist, wie man immer sagt. Denn bereits kurz, nachdem das Konzert vorüber war, kam der Produzent bzw. seine Angestellte auf mich zu und verlangte seinen Anteil (zurück). Schlau wie ich war, nutze ich jedoch den mir verbliebenen kurzen Augenblick des Reichtums, und überzeugte mit seiner Hilfe den kauzigen Deutschen davon, seine Fracht nicht in Wien wieder von Bord bringen zu lassen. Das wäre auch höchst fatal gewesen, wie ich bei einem Besuch im Gepäckwagen feststellen sollte. Zwar durfte diesen eigentlich niemand betreten, dafür war dort allerdings mächtig was los, sage ich Ihnen! Nicht nur hatte der gute Herr Waffen verladen lassen, nein, ich wurde dort auch noch von einer Serbin attackiert, die schließlich von der reizenden Violinistin mit ihrem Instrument aus dem Strumpfband in die Flucht geschlagen wurde. Bevor ich ihr mit der Rückgabe ihrer Leihgabe dafür danken konnte, eilte sie nach einem kurzen innigen Moment auch leider schon wieder davon. So freundete ich mich wenigstens noch mit ihrem Hund an, den der fiese Schaffner hier hinten wie ein Tier in einen Käfig eingesperrt hatte, und befreite den armen Kerl! Ich überlegte einen Moment, ob sich dieses Quartier nicht besser als Nest eigenen würde und ging zurück zu "meiner" Kabine, um es mit meinem Ei zu testen. Auf dem Rückweg scheint das nervige Balg auf dem Gang bemerkt zu haben, was ich mit mir führe. Na toll! Jetzt weiß sicher bald jeder im Zug, dass ich goldene Eier legen kann! Spätestens jetzt sollte ich das gute Stück wohl besser woanders verstecken. Bevor ich es jedoch wie geplant in Sicherheit bringen konnte, lief der Zug auch schon in Wien ein...


-- Sie wollen wissen, wie es weitergeht? Dann suchen sie auch in unserer morgigen Ausgabe nach einem weiteren Teil dieses bahnbrechenden Reiseberichtes!
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Möwe
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von Möwe »

Ich bin auch schon fast durch. Bloß diesmal funktioniert mein Kampf-ausweich-System nicht, dass mich beim letzten Mal gerettet hat.
Dass diese musizierende Dame auch nicht sofort eingreift, sondern den armen Cath so oft sterben lässt!
Unglaublich!

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elfant
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von elfant »

So ich habe den ersten Abschnitt endlich fertig zu "Papier" gebracht. Gespräche habe ich inhaltlich kurz zusammen gefasst.
Habt ihr noch etwas anderes erlebt? Dann immer her damit.


Mögliche Begebenheiten in Abschnitt Paris - Straßburg:

Zeitgebunden:
19:39: Anna Wolf verlässt unser späteres Abteil

19.40: Der Schaffner ruft die erste Partie zum Abendessen auf

19.55: Junge Francois läuft mit einer Pfeife herum - Der Waggonführer 1 beschwert sich über die heutige Jugend und fragt sich was nur aus ihr werden soll - Mutter Boutarel ruft den Jungen zur Ordnung - Francois erklärt auf Nachfrage, er hätte die Pfeife auf den Boden gefunden

20.03 Der Waggonführer 2 (Neffe) und der Schaffner (Onkel) unterhalten sich:.
A Der Neffe wird zur recht gewiesen weil er August Schmidt als neureichen Deutschen tituliert und verteidigt sich, daß jener kein Französisch spricht - Neffe beschert sich über den Leibwächter Mahmoud Mahkta.
B Der Neffe gesteht den Verlust beider Passagierliste und wird zurecht gewiesen.

20.06: Der Waggonführer 2 überbringt die Nachricht - Entweder antwortet man ihm oder er betritt das Abteil.
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20.13: Die Serben gehen vom Speisewaggon in ihr Abteil

20.15: Anna Wollf verlässt ihr Abteil gen Speisewaggon - Man kann die um Feuer bitten - Wirkt unterkühlt.

20.25: Die Familie Boutarel macht sich bereit für das Abendessen - Mutter entdeckt tote Gottesanbeterin (Eugenie) im Parfüm - Francois gesteht Konservierung - Vater Claude praktiziert entweder permissiven oder antiautoritäre Erziehung (sollst Du nicht, aber das kölnisch Wasser war eine gute Idee) - Skarabäus - Pfeife passte nicht rein.

20.29: Familie Boutarel geht zum Speisewaggon

20.30: Der Schaffner ruft die zweite Partie zum Abendessen auf.
Familie Boutarel im Speisewaggon:
FB: Stinkt -Mutter: Unter Erwachsenden; benehmen; Claude helfen – CB Schau Fenster – FB: Will nach Hause – Mutter: Neuse Zuhause; Claude erzähle Stadt (Adande?) - CB: Weiß nicht; nur Ölfeld – MB Gesellschaft; Schulen; Diener – CB: Deine Sache.
Kronos sagt dem WG 2, daß er uns sehen möchte

20.37: Graf Vassili Obolensky und seine Nichte Tatiana Obolensky gehen in ihre Abteile
Sie treffen im Raucherwaggon auf Alexei Donikov: Vassili Obolensky bin Alexei Donikov – Kante Vater; guter, gottesfürchtiger Mann: SohnBrachte Schand über sich und die Familie; Nichte müde; gehen – Sie Tausende in Gefängnis verbannt und gefoltert wegen Frömmigkeit; Übersicht verloren.
Alle gehen zu ihren Abteilen.

21.00 Tatiana Obolensky legt ihren Großvater schlafen

21.10: Familie Boutarel verlässt den Speisewaggon

21.12: Tahina, Kronos Dienerin, durchsucht fremde Abteile

21.16: Ankunft Epernay
Serben reden unverständlich miteinander

21.20: Waggonführer 2 kommt zu Waggonführer 1 um zu tratschen - Beschwerden über Personen, welche ihn nicht die Bettenmachen lassen (Eunuche und eventuell wir) - Wir werden als Lauscher bemerkt, aber WG 2 weiß das Tyler kein Französisch versteht (hehe Cath schon)

21.25: Anna Wolf und August Schmidt gehen getrennt in den Raucherwaggon.
Tatiana Obolensky geht gen Privatwaggon

21.41: Chalons sur Marne
Anna Wolf und August Schmidt unterhalten sich - Erstes Treffen London - Schmidts Frau Engländerin - Anna Wolf schmeichelt offenkundig August Schmidt
Frau Boutarel beschwert sich über den Hund von Anna Wolf - Schaffner beschwichtigt sie
Fräulein Sophie de Bretheull und Fräulein Rebecca Norton unterhalten sich in ihrem Abteil - Rebecca schreibt ihr Tagebuch - Sophie langweilt sich und möchte in den Rauchersalonwaggon.

22.45: Bar le Dac

22.47: WG 2 kommt zu WG 1 und unterhalten sich - WG1: Militärs, Politiker, Industrielle aller Länder wollen den Krieg, Arbeiterklasse zahlen die Zeche - WG 2: Vorwurf Sozialist - WG 1 moderne Kriegsführung erlaubt keine Gewinner - nicht mehr mit dem Schwert in die Feldschlacht - Arbeiter in England, Frankreich und Deutschland müssten sich vereinigen, um das zu verhindern - WG 2 verliert das Interesse bei so weit schauenden, aus seiner Sicht falschen, Geredes.
Freundinnen trinken im Raucherwaggon
WG1 schläft im Sitzen
WG2 ist mindestens bis 23.00 Uhr wach

03:38: Traum
Easteregg: 3 mal obere Klingel benutzen und rausgehen= WG2s Kopf wird abgetrennt, 3 Köpfe fliegen um den Halsstumpf herum, vereinigen sich wieder und landen auf dem Hals. (wiederholend)
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Wir gehen in ein Abteil. Tyler Whitney liegt dort, erwacht, nimmt das Ei aus dem Mund und sagt: "Warum lässt Du es nicht singen?"
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Zeitlich (leicht) variabel:
Tyler Whitneys Leiche entsorgen - Schal unter dem Schmuckkästchen nehmen - Schmuckkästchen durchsuchen

Easteregg: Man kann im Badezimmer zum Wasser im Zahnputzbecher werden.
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Fräulein Sophie de Bretheull und Fräulein Rebecca Norton im Raucherwaggon zuhören: Frau Cadleux und die Deyfus - Affäre - Unser Auftreten - Tragischer Held - Rebecca muss mehr auf Details achten.

Gespräch mit Alexei Donikov: Er kann nicht mehr als eine Suppe essen, während seine Landsleute verhungern – Blickwechsel mit Tatiana- Er hinterlässt das Buch "Also sprach Zarathustra" mit einem Fahrplan samt handschriftlichen Eintrag um 22.40 Uhr - Kehrt nach erreichen seines Abteils zurück, um sein Buch zu holen. (Donnerwetter, Wo ist es)
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Gespräch mit August Schmidt: Verärgert wegen Wartezeit - Will das Gold sehen - Entgegnen Gold gegen Ware - Ware kommt erst in München an Bord -Serben schauen im Speisewaggon zu uns rüber

Gespräch zwischen Graf Vassili Obolensky und seine Nichte Tatiana Obolensky: Befolgst Du die Gebote der Kirche - Schmeckt Dir das Essen.

Alexei Donikov raucht im Raucherwaggon - Manuskript übersetzen? - Dummes Märchen um das arme Volk weiter zu versklaven.

Anna Wolf ansprechen - Abgewiesen werden - Schal zeigen - Ist ihr unbekannt - Beim 2. Mal ganz sicher.

Vom WG 2 die Einladung von seiner Exzellenz Kronos erhalten

Kronos im Privatwaggon aufsuchen - Geschäft mit Tyler Whitney - Gold gegen Verhandlungsobjekt

Familie Boutarel
FC: Rannte durch Zug; Sah Frau mit Schlange – Mutter:Nichts erfinden; So essen; Claude sag was – CB Wissenschaft braucht Phantasie – Muter: Keine große Entdeckungen auf Reise – FC: Will Crêpe mit Schokolade – Mutter: Iß

Milos besucht uns im Abteil oder wartet dort auf uns - Weiß das wir nicht Tyler sind - Sieht Blutfleck - Hält uns für Whitneys Mörder - Kampf - Alles verloren - Wie dem General erklären - Kein Wort sagen.

Tatiana Obolensky wartet zwischen 2. Schlafwaggon und Privatwaggon - Bei Benutzung der Schlafwaggontür, bittet sie um Feuer - Manuskript geben zur Übersetzung - Erfahren das es die Geschichte vom Feuervogel ist

Alexei Donikov baut nachts die Bombe.
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Bedingungsgebunden:
1. Betreten des Speisewaggons
Ober begrüßt uns und weist uns einen Platz zu

Francois Boutarel läuft durch den Zug:
Auf Pfeife ansprechen - Auf dem Boden gefunden

Wenn August Schmidt nicht angesprochen wird:
20.00: August Schmidt lässt eine Nachricht an Tyler Whitney schicken - der Ober hat erst Verständnisschwierigkeiten
20.03: Der Schaffner überbringt Nachricht von August Schmidt
20.17: Schmidt verlässt den Speisewaggon und geht zu unserem Abteil - Entweder wir antworten oder er wartet innen auf uns.

Wenn die PassergierListe genommen wurde:
Schaffner und WG1:
Coudert was vergessen? - Glaubt nicht – Passiergierliste – Mr Mertens nicht gegeben? - Neffe?- Wollte vor 1 Stunde; seltsamt – Vielleicht übersehen – Sagen gegeben? - Sagen seit wann für beide Listen verantwortlich? Alles klar.

Wenn August Schmidt vorher angesprochen wird:
20.30: August Schmidt begrüßt Anna Wolf
Kombliment machen – Erinnern London – 3 Violienenkonzert von Brahms – Nett das erinnern; Begleiterin Ehefrau?
A: - Ja Stürung bei Essen – Erfreut über treffen – Reizend; Guten Abendessen
B: Wir tretten dazu:
AS macht uns bekannt – AW: Kennen?; Vor Jahren gehört; Spenden sammeln für Revolution in Kube – Wir: Mexiko, Nicht wir; Jemand anders – AS: TW Förderer Freiheit und Gerechigkeit im Ausland; Nicht weiter stören - AW: Keine Störung
AS und wir gehen in Raucherwaggon:
Attraktive Frau und brillante Küstlerin; Selten; Bis München

Wenn Alexei Donikov aus dem Speisewaggon gegangen ist:
Fräulein Sophie de Bretheull und Fräulein Rebecca Norton betreten den Speisewaggon - Unterhalten sich über schleimigen Ober - Revolution - Sophie: Anna Wolf sieht aus wie eine tragische Heldin - Reisen gehen zum Entspannen - Theaterstück schreiben - Rebecca: Eifersucht (?) weil andere Personen unterrichtet

Fräulein Rebecca Nortons Tagebuch lesen:
Abteil D unbesetzt und Schaffner hat das Abteil nicht im Blick.
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Wenn Waggonführer nicht am Platz:
Skizzenbuch von WG1:
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Magazin von WG2:
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Leiche bewegt:
Tyler Whitney Tasche begutachten - Telegramm lesen - Manuskript nehmen

Leiche "versteckt":
Todesarten werden weniger.

Wenn die Leiche auf den Bahndamm geworfen wird:
Francois Boutarel sieht die Leiche - Mutter glaubt ihm nicht - Er fängt an zu weinen - Sie beruhigt ihn (schreckliche Mutter; Leben ist kein Zuckerschlecken; alles wieder gut)
21.19: Polizei durchsucht den Zug - Irgendwo verstecken - Schaffner macht eine diesbezügliche Durchsage - WG2 informiert WG1 - Waggontüren werden während der Durchsuchung verschlossen - Frau Boutarel beschwert sich beim Schaffner.

Wenn der Schaffner den Zug durchquert:
Durchstöbern des nichtöffentlichen Bereiches - Akten durchsuchen
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Und das Easteregg (Thanks again to Fien):
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Wiederholend:
Schaffner durchquert den Zug
Koch ist unzufrieden mit dem Küchenjungen (Lässt etwas fallen, schneidet nicht fein genug)
Verbot von den WGs fremde Abteile zu betreten
Anna Wolfs Hund knurrt und bellt
Haremsdamen und Eunuch wechseln das Abteil
Kommentare beim beim Anklopfen
Kommentare beim Durch drängeln
Schaffner wirft einen aus dem Personalbereich - Gepäckwaggon verboten, um den Zoll zu vereinfachen.
Ober schleimt bei den Gästen
Passagiere bestellen Essen beim Kellner.
Kellner räumt Tisch ab.

Tode (Überlebenschance):
Wenn Tyler Whitney nicht versteckt wurde:
August Schmidt ansprechen.
20.06: WG 2 geht in unser Abteil um Schmidts Nachricht zu überbringen (kann weggeschickt werden)
20.17: August Schmidt geht in unsere Kabine

Milos entdeckt die Leiche

Wenn Tyler Whitney versteckt, aber nicht entsorgt wurde:
Auf den Gang gehen ohne die Jacke zu tauschen.
21.10: WG2 möchte Bett bereit machen (kann weggeschickt werden oder man bittet um einen Moment und schmeißt Tyler, dann aus den Fenster in den Fluss)

Wenn Tyler Whitneys Leiche auf den Bahndamm entsorgt wurde:
21.19: Polizei durchsucht den Zug (verstecken).

Kampf gegen Milos verlieren:
Stich in den Unterleib (Ausweichen)
Schnitt durch den Hals (Ausweichen und Messer entwenden)

Notbremse ziehen

Mehrmals hintereinander an die Tür des Harems klopfen und alle Warnungen ignorieren

Fehler:
Cath raucht nicht im Rauchersaloon.
Tylers Mantel kann nicht blutverschmiert werden
Unser Lichtschalter bleibt nicht auf "Aus" stehen.
Rebecca Norton schreibt Ihr Tagebuch nachts, aber der Inhalt bleibt gleich.
Milos bitten uns nach dem Anklopfen herein, aber Cath will nicht (erst später möglich)
Ohne Untersuchung des Schmuckkästchens sagt Cath Milos, dass es leer ist
Wenn man Tyler Whitneys Leiche entdeckt, aber weder versteckt oder entsorgt, bleibt der Schmidt - Todes - Trigger aktiv

Dieser Text kostet 4 Tüten Chips und 6 1,5 Liter Flaschen Cola.den Inhalt

Nebenbei man kann unser Abteil von innen abschließen.
Zuletzt geändert von elfant am 08.06.2013, 14:18, insgesamt 7-mal geändert.
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von elfant »

An Crow
Wieder ein sehr guter Reise Bericht Crow.
Möwe hat geschrieben:Ich bin auch schon fast durch. Bloß diesmal funktioniert mein Kampf-ausweich-System nicht, dass mich beim letzten Mal gerettet hat.
Hmm eigentlich funktioniert der Cheat bei mir. Ansonsten muß du nur immer nach hinten ausweichen, wenn die junge Serbin zuckt.
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mandarino
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von mandarino »

Also jetzt mal wirklich, Crow und elfant. Ihr zeigt hier ja echt großen Einsatz. Absoluten Respekt für eure Reiseberichte und Zusammenfassungen. Sie sind so umfangreich und herrlich unterhaltsam! Es macht riesengroßen Spaß , die bereits durchgespielten Kapitel mit euren Ausführungen nochmal zu durchleben und aufzuarbeiten. Vielen Dank dafür.
Ich selbst bin jetzt in Wien angekommen und muß sagen, daß es das letzte Kapitel doch recht ordentlich in sich hatte. Sowohl vom Umfang (oder hab ich das wegen Zeitmangels nur so empfunden?) als auch vom Inhalt. Es lief nicht so flüssig bei mir. Aber die Geschichte nimmt jetzt gut Fahrt auf. Die Charaktere werden immer vertrauter und ich finde so langsam den Roten Faden im Spiel.
Die Verwandlung vom goldenen Ei zum Feuervogel hat mir besonders gut gefallen. Allerdings brauchte ich hier einen ordentlichen Denkanstoß zuvor, um das Ei öffnen zu können.
Euren Ausführungen kann ich jetzt erstmal nix wirklich Gutes und Neues hinzufügen, so ausführlich waren die. Vor allem elfant macht sich da ja eine Riesenmühe, die ganzen Ab-, Um- und Irrwege auseinanderzuklamüsern. Aber ich werde mir das alles nochmal zu Gemüte führen und durchlesen und dann fallen mir vielleicht noch ein paar eigene Gedanken und Anmerkungen dazu ein.

Vielleicht kann elfant den momentan zu spielenden Abschnitt auch nochmal im Eingangs-post aktualisieren. Danke
:)

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Möwe
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von Möwe »

Der aktuelle Abschnitt ist der Hammer!
Ich persönlich wäre nie so unverfroren, durch ein Deckenfenster in einen Raum einzudringen, wenn daneben ein Konzert stattfinden - vor allem nicht mit dem Ziel, einen Koffer voller Geld zu entwenden!
Unverfroren, dieser Cath! Wie er mit dem Geldkoffer durchs Konzert latscht. Hihihihi.

Den Anteil von Madame Boutarel an der Ablenkung, die Kronos inszeniert hat, um Kahina Zugang zum Frau Wolffs Abteil zu ermöglichen, ist mir noch nicht klar. Dass der arme Maxl weg muss, ist eindeutig. Aber inwieweit Madame Boutarels Einsatz von Kronos gelenkt wird, wo sie doch noch nicht mal zum Konzert eingeladen wurde ...

Ich versuche mich gleich noch mal an der Stelle mit dem Kampf, elfant. "Ausweichen" reicht nicht aus, um mir das Leben zu retten. Seufz.
Erst mal will ich mal schauen, was passiert, wenn ich Kronos das Ei übergebe.
Da kann ich mich gar nicht dran erinnern, wie das beim ersten Durchspielen war ...

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Crow
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von Crow »

Ganz ehrlich, mandarino, so locker flockig, wie sich mein Reisebericht vielleicht liest, ist mir diese Etappe ganz und gar nicht gefallen. Während Möwe sich mit dem Kampf im Gepäckwagen abmüht (den ich hingegen noch zu den leichteren Dingen in dieser Etappe zähle, wo man eigentlich nur kurz klicken muss, wenn die Dame Schwung holt), bin ich unzählige Male mit einem Messer im Bauch in Wien angekommen! Und es hat Ewigkeiten (und einen Blick in die Lösung) gebraucht, bis ich überhaupt annähernd kapiert hatte, wie ich nun dem ollen Herrn Schmidt sein Gold beschaffen konnte. Das Spiel wird hier mit einem Schlag so sehr linear, dass man ohne gewisse vorherige Taten im Grunde nicht mehr weiter kommt. Ich z.B. habe Kronos bislang noch nicht einmal im Spiel vorher überhaupt zu Gesicht bekommen und auch die komplette Sache mit dem Feuervogel ging eigentlich an mir vorbei, weil ich die Schriftrolle nicht übersetzen lassen habe (geht das eigentlich überhaupt noch?). Den einzigen, kleinen Hinweis bekam ich lediglich durch das Gespräch mit Milos nach seiner Attacke. Dadurch fehlt einem natürlich der Bezug dazu, dass man eigentlich als eine Art Vermittler auftritt.

Wie dem auch sein, gefällt mir das Spiel dennoch ausgesprochen gut, auch wenn mir statt der immer weiter tickenden Uhr wohl eher so ein System wie z.B. bei "Cruise for a Corpse" oder "Titanic", wo man bestimmte Dinge bis zu einer bestimmten Uhrzeit erledigen muss, damit es weiter geht, besser gefallen hätte. Obwohl ich mir bei letzterem Titel nicht mehr so sicher bin, ob das da wirklich der Fall war. Aber dafür passt es chronologisch prima zu unserem Spiel hier. :D

Edit: Krasse Auflistung, elfant! Respekt! (und ich befürchte, da fehlen immer noch reichlich Kleinigkeiten!)
Noch mehr Edit: Soweit ich gelesen habe, braucht man das Ei (noch) nicht zu öffnen. (ich wüsste auch gar nicht, welche Knöpfe und in welcher Reihenfolge ich da drücken müsste) Stimmt das?
Liebe Grüße von der Krähe auf deinem Dach. Kann fliegen, fressen, sprechen und mit der Schwanzfeder sogar schreiben.

Dieser Beitrag enthält folgende Zutaten: Eigene Meinung, Kerosin, Gute Laune, Federn, kreative Subjekte, Scumm, Benzinsäure, subjektive Prädikate, Spaß, Rum, Tinte, unqualifizierte Weisheiten und/oder Pepperonis. Kann Spuren von Ironie und falscher Grammatik enthalten.

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Möwe
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von Möwe »

@ elfant: da hast du dich aber tief ins Spiel gekniet, um all' die Details heraus zu bekommen!
Ich schließe mich da ganz Crow an: krasse Auflistung!

Ich hab's endlich geschafft, den Kampf zu überleben.
Trottelig und unkoordiniert wie ich bin, habe ich gar nicht verstanden, dass man warten muss, bis Vesna angreift.
Ich verstehe nicht, warum die überhaupt angreift. Blödes Weib.
Ebenso wie unser liebster Bombenbauer Alexei ist sie mit durchgehend schlechter Laune geschlagen. - Muss man wahrscheinlich, wenn man so aggressiv darauf aus ist, etwas zu vernichten.

Die kleine Tätschelei zwischen Anna und Cath war irgendwie überraschend (jedenfalls, als ich es damals zum ersten Mal durchspielte). Hatte nicht den Eindruck, dass da vorher etwas Interesse bestand - außer in der Aufklärung des Mordes. Aber die Dame ist auch an unseren kleinen, dicken, komischen, fettnäpfenlaufenden August interessiert ... oder tut wenigstens so.
Hat sie übrigens geschickt gemacht, dass mit der Rose.

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Joey
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von Joey »

Oh mein Gott, gepriesen sei der Herr!!! [-o<
Ich habe es endlich auch geschafft, von Wien aus weiterfahren zu dürfen.
Ich hätte nie gedacht, daß mich das so viele Tage und Tode noch kosten würde. #-o
Und wie Crow schon geschrieben hat, hätte ich das wohl nie geschafft, ohne einen ganz kleinen (oder auch dann größeren) Linser in eine Lösung.
Vielen Dank auch von mir an elfant und Crow für die tollen Übersichten. Hat mir wirklich geholfen bei meiner Reise. :D
Da war ja auch einiges zu tun auf dieser Etappe.
Ich bin bei meinen Versuchen, Wien zu erreichen, ca. ein halbes Dutzend mal erstochen worden und stand ca. zwei Dutzend mal als Verräter und Dieb da. Aber ansonsten ging es Cathy ganz gut. :mrgreen:
Im Gegensatz zu dem planlosen Umherirren in den Abschnitten zuvor war das jedenfalls mal eine echte Herausforderung. Sogar dann noch, wenn man in die Lösung gelinst hat. :roll:
Behalte immer mehr Träume in deiner Seele, als die Wirklichkeit zerstören kann. (indianische Weisheit)

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elfant
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Re: ALLES EINSTEIGEN ZUM "The last express" - Playthrough

Beitrag von elfant »

So hier noch 2 historische Gesichtspunkte:

Nietzsche und sein Buch "Also sprach Zarathustra":
Über Friedrich Nietzsche gibt es eigentlich nur 2 Meinungen: Entweder hält man ihn für einen der größten Vollpfosten oder man sortiert ihn kurz unter Kant ein.
Da ich zu Ersten gehöre liefere ich nur einen sehr allgemeinen Text ab.

Friedrich Wilhelm Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 geboren.
1869 wurde er im Alter von nur 24 Jahren kurz nach seinem Studium in Leipzig zum außerordentlichen Professor für klassische Philosophie an die altehrwürdige Universität Basel berufen.
1879 ließ er sich pensionieren, da seine seit der Kindheit bestehende kränkliche Verfassung ihn ein Arbeiten immer weniger erlaubte. Anschließend reiste er durch ganz Europa um ein für ihn angenehmes, krankheitslindernes Klima zu finden.
Wirklich bekannt wurde Nietzsche erst um die 1890, als sein geistiger Verfall in einem Alter von nur 45 Jahren ihn zu einem wahnsinnigen Pflegefall machte. Seinen Erfolg erlebte sein Intellekt nicht mehr.
Am 25. August 1900 starb die leibliche Hülle von Friedrich Nietzsche. Geistig völlig umnachtet und nach mehren Schlaganfällen teilweise gelähmt.

Unbestreitbar sind sein später Einfluss auf verschiedene philosophische Richtungen und seine wiederkehrende falsche Auslegung. Das liegt unter anderem daran, daß Nietzsche keine einheitliche komplette Philosophie verfolgte sonder so gut wie wie immer im Aphorismus, also einzelne philosophische Gedankensplitter, unter unterschiedlichen Aspekten schrieb. Erschwerend wählte Nietzsche auch noch meistens eine literarische Form seiner Werke. Sein oft als Hauptwerk genanntes "Also sprach Zarathustra - Ein Buch für Alle und Keinen" ist zum Beispiel dichterisch gehalten und Nietzsche legt Zarathustra die Worte als Figur in den Mund.

In der Zeit in der wir uns gerade befindet, beginnt man schon an Nietzsche Werken (Also sprach Zarathustra - Übermensch und Willen zur macht) einen deutschen Weltherrschaftsanspruch abzuleiten, während andere (nennen wir sie Weltverbesserer) seine Texte wieder anders und wahrscheinlich näher an Nietzsches Gedanken auslegten.
Reißerische Textstellen wurden immer wieder ohne Kontext verwendet unter andrem von Deutschland im Ersten Weltkrieg und zur NS - Zeit.


Dreyfus - Affäre:
Der Beginn der Affäre ist schnell erzählt: Am 25. September 1894 findet eine Putzfrau / Teilzeitspionin für die Franzosen in der deutschen Botschaft einen zerrissenen Brief und leitet ihn weiter. Der französische Nachrichtendienst fügt den Brief wieder zusammen und muß feststellen, daß dort ein deutscher Spion im der Generalstabsoffiziersliga der französischen Armee dient und vertrauliche militärischen Unterlagen verraten hat.
Man leitet den Fall weiter an das Kriegsministerium. Dort wollte man besonders klug sein und versuchte man sich im Eingrenzen des Täterkreises... Ähm Militärs und besonders klug... das konnte ja nichts werden.
Man fand einen idealen Verdächtigen: den jüdischen (Antisemitismus war war im Europa bis etwa 1920 / 1930 etwas ganz normales) Artillerie - Hauptmanns Alfred Dreyfus, Jahrgang 1859, dessen Geburtsort im Elsass lag, welches nach dem Deutsch - Französischen Krieg von 1871 nun zu Deutschland gehörte. Natürlich ignorierte man gekonnte alle offensichtlichen Gegenbeweise und die Handschrift sieht ja auch irgendwie ähnlich aus.
Auch die (mediale) Hetzjagd, der Scheinprozess, welcher nicht nur die Familie des Angeklagten überzeugen konnte, sondern auch in der späteren Pressebearbeitung unbeteiligte bis vorherige Gegner von seiner Unschuld überzeugte, und die harten Isolationshaftbedingungen samt Verbannung auf die Teufelsinsel (Französisch - Guayana) löste nicht den eigentlichen Skandal aus.
Der Skandal entwickelte sich erst gut anderthalb Jahre später, 1896, als die öffentlichen Vorwürfe lauter wurden und sich auch die erste bekannten Namen wie Lazares, Senator Auguste Scheurer-Kestners und Georges Clemenceaus für Dreyfus aussprachen und Marie Charles Ferdinand Walsin-Esterházy korrekterweise beschuldigt wurde. Natürlich wurde es von der Familie Dreyfus forcieren, während die militärische Leitung weiter vertuschte, täuschte, betrog und den jüdischen Syndikat eben jenes vorwarf samt den Landesfrieden zu stören.
Spätestens am 13. Januar 1898 war Frankreich in einer prekären Lage: Émile Zola veröffentlichte J’Accuse…! (Ich klage an....!) und Frankreich brannte. Es kam zu mehren Ausschreitung, wobei es in Paris die größten tagelangen Unruhen (Straßenschlachten) gab, welche zum Prozessbeginn gegen Zola wegen "Diffamierung" wieder entbrannten. Jetzt mag sich Mancher fragen, wieso gerade Zola diesen Sturm entfesselte. Émile Zola war einer der bedeutendsten Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, (Mit -) Begründer des Naturalismus (Milieuschilderungen, Realismus ohne Archetypen, natürliches Sprechen). Er befand sich auf dem Höhepunkt seines Schaffens und seine Annahme an der prestigeträchtigen Académie française war nur noch eine Frage der Zeit und all jenes riskierte er mit einem sehr eindeutigen, scharfen Artikel (vorher waren sie eher gemäßigt) zu einem Fall, welcher Frankreich tief in nationalistische und sozialistische Lager spaltete.
Selbst als das Ausmaß der Fälschungen seitens des Militärs bekannt wurden, verblieben beide Seiten hart bei ihren Behauptungen und ....
Ich wollte doch keine Geschichtsstunden erteilen, es ist spät und so kürze es nun etwas ab: Mehrere Minister (und ein gesamtes Kabinett) traten zurück, hochrangige Militärs wurden pensioniert, abgelöst, zurückgestuft, entlassen und einer beging Suizid. Richter wurden diffamiert und für voreingenommen erklärt. Bürgerkrieg wurde angedroht und eine Staatsstreich versucht. Die Ungültigkeit des 1. Urteils wurde höchstrichterlich festgestellt und ein 2. Militärgericht stellte nach gut 5 Jahren strengster Isolationshaft wieder seine Schuld fest (da haben aber auch die Verteidiger geschlampt und längst widerlegte "Beweise" zugelassen). Ein Verteidiger wurde während des Verhandlungszeitraum auf der Straße in den Rücken geschossen. Dreyfus wurde schließlich begnadigt, was seine Anhänger entzweite, weil dafür der Einspruch fallengelassen werden musste und vielen unter ihnen ging es um das Rechtsverständnis der jungen 3. Republik. Anschließend gab es noch ein Amnestiegesetz für alle Straftaten, welche mit der Dreyfus - Affäre im Zusammenhang lagen.
1906 wurde seine Unschuld endgültig richterlich entschieden.

Und mit spielt die Affäre dann auch auf unser Reise im Jahre 1914 schon keine Rolle mehr, aber die Frage der Rechtsstaatlichkeit eines Staates verlor niemals an Aktualität.
Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt. - Joseph Rudyard Kipling (1865 - 1936)

Bitte nicht für geistig normal ansehen. Entweder versuche ich gerade humorvoll zu sein oder der Hammer hat wieder einmal den Dachstuhl beschädigt.

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