Broken Age: Double Fines klassisches Adventure

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Haruspex
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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon Haruspex » 03.07.2013, 20:33

basti007 hat geschrieben: Die Publisher scheinen schon länger weg zu sein, bei den Backern wird das Vertrauen jetzt auch abnehmen - am Ende quersubventionieren immer geringere Summen die viel zu groß dimensionierten Projekte. Da bleibt dann nur noch das Zusperren. Wann's passiert, weiß ich nicht - aber wenn DF nicht seinen Fokus, sein Controlling und die Projektdimensionierung ändert, dann sicherlich.
zurecht. ich werde ein fass aufmachen, wenn das passiert.
Sei aber nicht gar zu sehr ein Sclave der Meinungen, welche Andere von Dir hegen. Sei selbstständig. Was kümmert Dich am Ende das Urtheil der ganzen Welt, wenn Du thust, was Du nach Pflicht und Gewissen und nach Deiner redlichen Ueberzeugung thun sollst?


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Vainamoinen
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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon Vainamoinen » 03.07.2013, 20:39

Yoshi 256 hat geschrieben:Mal Carsten Fichtelmann von Facebook zitieren:


"Ich muss leider zugeben, dass Edna Bricht Aus, Harveys Neue Augen, 1,5 Ritter, Deponia, Chaos auf Deponia, Goodbye Deponia, A New Beginning, The Whispered World, Satinavs Ketten, Memoria, 1954: Alcatraz und The Night of the Rabbit zusammen keine 3 Mio. Euro gekostet haben. Das sind 11 Adventures mit einer durchschnittlichen Länge von im Regelfall über 10 Stunden. Kein Titel ist Mittelmaß! Ich hab keine Ahnung was wir mit 3M machen würden. Ein Heavy Rain vielleicht. Soll ich deprimiert sein? Ich glaube nicht. Eines Tages werden wir ein Spiel für 3M machen. Bedenklich finde ich nur, dass TS 0,3M US Dollar haben wollte und nun 3M nicht ausreichen. Deponia 1-3 ist übrigens über 40 STUNDEN (!) lang und international überall konkurrenzfähig..."
Kann ich da noch den genauen Kontext zu kriegen, bevor's von mir übersetzt im Telltale-Forum landet...??

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Abel
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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon Abel » 03.07.2013, 20:48

Vainamoinen hat geschrieben:
Yoshi 256 hat geschrieben:Mal Carsten Fichtelmann von Facebook zitieren:


"Ich muss leider zugeben, dass Edna Bricht Aus, Harveys Neue Augen, 1,5 Ritter, Deponia, Chaos auf Deponia, Goodbye Deponia, A New Beginning, The Whispered World, Satinavs Ketten, Memoria, 1954: Alcatraz und The Night of the Rabbit zusammen keine 3 Mio. Euro gekostet haben. Das sind 11 Adventures mit einer durchschnittlichen Länge von im Regelfall über 10 Stunden. Kein Titel ist Mittelmaß! Ich hab keine Ahnung was wir mit 3M machen würden. Ein Heavy Rain vielleicht. Soll ich deprimiert sein? Ich glaube nicht. Eines Tages werden wir ein Spiel für 3M machen. Bedenklich finde ich nur, dass TS 0,3M US Dollar haben wollte und nun 3M nicht ausreichen. Deponia 1-3 ist übrigens über 40 STUNDEN (!) lang und international überall konkurrenzfähig..."
Kann ich da noch den genauen Kontext zu kriegen, bevor's von mir übersetzt im Telltale-Forum landet...??
Was soll Telltale denn damit?

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Vainamoinen
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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon Vainamoinen » 03.07.2013, 20:52

Nur dieselbe Diskussion wie hier, auf Englisch... und ich hatte Daedalic bereits als Beispiel dort angeführt, allerdings sogar noch mit der Idee, sie würden mit 500,000€ pro Projekt hantieren... dass es praktisch nur die Hälfte gewesen sein soll, rückt den Tim doch sehr scharf ins unbequem brennende Licht. :|

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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon enigma » 03.07.2013, 20:56

Und die Argumentation wird auch nicht richtiger, wenn es Carsten ist, der sie bemüht. Die 300.000 haben nichts mit dem aktuellen Spiel zu tun. Wenn es also nur das ist, was er bedenklich findet, ist ja soweit alles in Ordnung.

Ganz davon abgesehen würde ich tatsächlich gerne sehen, was Daedalic mit 3 Millionen macht. Ich vermute, es wäre schwieriger als ein Spiel für weniger zu machen -- in letzterem haben sie nämlich Übung.
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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon axelkothe » 03.07.2013, 21:07

Wobei ich denke das Carsten hier vergisst, dass wir von 3M Dollar sprechen, nicht Euro...
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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon Vainamoinen » 03.07.2013, 21:11

Naja, ich glaube, er spricht da ganz grob von Budgetgrößen. Die +/- 30% fallen beim Auseinanderklaffen um den Faktor 10 ja echt nicht so ins Gewicht. Und wo es ja jetzt schon der Faktor 20 oder 30 sein soll... :wink:

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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon Ozzie » 03.07.2013, 21:17

Haruspex hat geschrieben:
basti007 hat geschrieben: Die Publisher scheinen schon länger weg zu sein, bei den Backern wird das Vertrauen jetzt auch abnehmen - am Ende quersubventionieren immer geringere Summen die viel zu groß dimensionierten Projekte. Da bleibt dann nur noch das Zusperren. Wann's passiert, weiß ich nicht - aber wenn DF nicht seinen Fokus, sein Controlling und die Projektdimensionierung ändert, dann sicherlich.
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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon Vainamoinen » 03.07.2013, 21:19

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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon k0SH » 03.07.2013, 21:59

zusammen keine 3 Mio. Euro gekostet haben. Das sind 11 Adventures
Schwarzhumorig hätte ich jetzt behauptet, das DF auch nicht so viele Werkstudenten beschäftigt ;-)

Wobei ich schon erstaunt bin.
Ich dachte ein Daedalic-Titel - jetzt mal auf die großen Produktionen bezogen - kostet so zwischen €350k-500k.
Selbst mit €300k läge ich bei der Anzahl schnell in der Dimension.
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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon Mirabell » 03.07.2013, 22:01

Ich persönlich finde es nicht schlimm, dann warte ich eben bis 2015 oder von mir aus noch länger und nehme was ich bekomme. Was ich von Broken Age bislang gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen. Wenn es wirklich so gut wird, hat sich die Warterei gelohnt. Wenn nicht, mein Gott, ich habe schon für andere Dinge sinnlos Geld ausgegeben.

Anderseits zeigt das Beispiel eben auch: ein genialer Entwickler (oder als was immer man TS bezeichnen will) ist noch lange kein guter Kaufmann. So etwas kann eben (muss natürlich nicht) passieren, wenn man keinen Publisher hat, der einem über die Schulter schaut (ist jetzt völlig wertungsfrei) und ab und zu auch mal nachrechnet. Projektmanagement und Controlling gehören eben auch dazu.
TS hat sich dank Kickstarter die Unabhängigkeit von Publishern erkauft.
Das haben wir doch damals eigentlich alle begrüßt, oder?
Dann müssen wir jetzt eben, nüchtern betrachtet, auch mit den Konsequenzen leben. Das ist eben eine davon. Leider.

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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon Haruspex » 03.07.2013, 23:36

Ozzie hat geschrieben: Schadenfreude ahoi! Wie kindisch...
die moderne neigt dazu, sich eine pseudo realität aufzubauen, da sollte man die momente, in denen das echte leben mal zuschlägt und inkompetenz konsequent bestraft wird so richtig auskosten.

nicht, dass ich das wirklich wage zu hoffen. ich bin sicher, dass die leute weiterhin blöd genug sind um Tim Schafer weiter zu unterstützen.

ach was. was rehctfertige ich mich überhaupt? glaub was du willst.
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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon k0SH » 03.07.2013, 23:40

ich bin sicher, dass die leute weiterhin blöd genug sind um Tim Schafer weiter zu unterstützen.
Du wirkst echt enttäuscht..
Schade. KS verstanden hast Du nicht.
Aber am Ende ist es natürlich voll ok, wenn Du für Dich entsprechende Schlüsse ziehst.
Alle anderen backer als blöd zu bezeichnen lasse ich jetzt mal unkommentiert.
Danke aber fürs Kompliment.
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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon Haruspex » 03.07.2013, 23:47

hmm, die reaktion ist so gutmütig, dass es mir leid tut. bei dir entschuldige ich mich - bei allen anderen nicht.
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Re: Double Fine plant ein klassisches Point-&-Click-Adventur

Beitragvon Yoshi 256 » 04.07.2013, 00:14

Haruspex hat geschrieben:
Ozzie hat geschrieben: Schadenfreude ahoi! Wie kindisch...
die moderne neigt dazu, sich eine pseudo realität aufzubauen, da sollte man die momente, in denen das echte leben mal zuschlägt und inkompetenz konsequent bestraft wird so richtig auskosten.

nicht, dass ich das wirklich wage zu hoffen. ich bin sicher, dass die leute weiterhin blöd genug sind um Tim Schafer weiter zu unterstützen.

ach was. was rehctfertige ich mich überhaupt? glaub was du willst.
Immerhin hat er ein paar Meilensteine des Genres geschaffen, die Adventures aus Deutschland wird in zehn Jahren kaum noch einer kennen.


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