Rassismus in Adventures

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Möwe
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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon Möwe » 09.08.2010, 21:01

BLINX123 hat geschrieben:... würde Obama sicherlich auch nicht ausstehen können, wenn er von Kopf bis Fuß weiß wäre.
So gehts sicher einige Menschen. Und einige davon würden deshalb auch über ihn herziehen, wenn er Nachfahre von Iren wäre, oder hinken würde oder 3 gescheiterte Ehen hinter sich gebracht hätte oder schwul wäre oder blond oder oder.
Man kann immer einen Grund finden, über jemanden herzuziehen. Hautfarbe ist nun mal ein prägnantes Merkmal heutzutage. Das heißt aber nicht, dass man Rassist ist, sondern kann einfach nur bedeuten, dass man jemanden verletzen möchte, den man nicht mag oder dessen Handlungen man sche*e findet.
Wenn ich bedenke, was Hillary sich im Wahlkampf anhören und lesen musste ... da hat man halt ihr Frausein gegen sie verwendet. Sexismus? Sicher bei einigen der Meckerer, aber bei allen??? Menschen werden gerne persönlich und verletzend, wenn sie sich machtlos fühlen oder keine klaren Argumente formulieren können oder einfach nur von einer Person genervt sind und selbst nicht wissen wieso.
Es ist nicht so einfach, genau zu erkennen, was eindeutig rassistisch ist und was nicht.
Und manche Beleidigung ist einfach nur eine Beleidigung.
Und zum Glück gibts für jeden Menschen mindestens ein -Ismus, mit dem man ihn treffen kann. :wink:

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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon JoeX » 09.08.2010, 21:07

Nomadenseele hat geschrieben:
BLINX123 hat geschrieben:
Meine Cousinen sind schwarz. Anfeindungen habe ich da aber noch keine gesehen, außer die meinerseits. Die zeugen aber aus anderen Gründen :mrgreen:

IMHO sind Backwards-Rassismus und Übersensibilität genauso schlimm wie Rassismus an sich.
Letztlich führen alle diese Dinge zu nur mehr unnötigen Anfeindungen. Immerhin entspringen wir alle dem selben Genus (Homo sapiens sapiens), da muss man nicht immer darauf hinweisen, dass der Nachbar eine andere Hautfarbe hat.

Mir persönlich geht das teils auch recht auf die Nerven, immer wieder darauf hingewiesen zu werden, dass ich doch bitte dunkelhäutige anders (letztlich hat diese Übersensibilität mit Gleichheit nicht wirklich etwas zu tun) behandeln solle.
Mir schon öfters.
Auch wenn wir gemeinsam weggefahren sind, dann bekam ich auch oft schiefe Blicke zugeworfen - weiße Frau und schwarzer Mann, ganz böse. Das wir uns vielleicht mal kurzzeitig von der Gruppe getrennt hatten und nicht zusammen sind, konnten die ja nicht wissen.
In einem Blog wurde Obama mal als Grinse - Neger betitelt, der es gewagt hat eine blonde Frau im Wahlkampf (Rechtschreib-Korrektur) zu besiegen - noch übler gehts kaum.
Oder in WoW hat einmal jemand einen weißen Helfer als Albino-Neger bezeichnet, weil er *dient*.
Ein ehemaliger Bekannter von mir hat ständig gegen Moslems gehetzt.

Wenn man die Augen auf macht, gibt es überall sehr viel Rassismus.


Kann das sein das du sowas suchst oder da überreagierts?
So nach dem Motto, wenn mich einer anschaut ist es nur weil nen schwarzer bei mir ist.

Und wenn irgendjemmand was bei WoW oder sonst irgendeinem Online Spiel oder nem Blog schreibt ist das doch eh nicht beachtenswert. Da kannst duc auch bei youtube die Kommentare nach soclhen Bemerkungen absuchen.
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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon DasJan » 09.08.2010, 21:28

BLINX123 hat geschrieben:Gewisse Menschen und Ideologien haben die hernieder prasselnde Verachtung wahrlich auch verdient (siehe Islam und Obama). Dass muss man dann aber uns wahrlich nicht als Rassismus verkaufen.

Was mich angeht, hasse ich auch alle weißen, grünen, roten, blauen, gelben und pink-violett-gestreiften Moslems und würde Obama sicherlich auch nicht ausstehen können, wenn er von Kopf bis Fuß weiß wäre.
Dass ich Religion und Glauben fuer problematisch halte, ist ja kein Geheimnis, aber ich finde es sehr wichtig, anderen Menschen immer mit Respekt zu begegnen, egal ob Christ, Moslem oder US-Praesident. Wenn wir anderen nichts als "Hass" und "Verachtung" entgegenbringen, dann werden wir auch daran scheitern, in Frieden zusammenzuleben.

(Entschuldigt den Pathos, aber den Beitrag wollte ich nicht einfach so stehen lassen.)

Das Jan
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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon morgoth » 09.08.2010, 22:03

Es ist erstaunlich, zu was für einer ausschweifenden, politisch- rassisch geprägten
Diskussion ein simples Steretyp wie ein kleiner, einheimischer, ein wenig Unsinn stammelnder
Insulaner einer, noch dazu, UTOPISCHEN Inselwelt führen kann.
Ich konnte mir nach dem Durchlesen dieses wichtigen Threads ein Kichern nicht verkneifen.
Der allmächtige Oberguru, welcher Hautfarbe auch immer, schütze mich vor Laberbacken,
die in jeder Ecke das Böse wittern... 8)

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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon BLINX123 » 09.08.2010, 23:12

DasJan hat geschrieben:
BLINX123 hat geschrieben:Gewisse Menschen und Ideologien haben die hernieder prasselnde Verachtung wahrlich auch verdient (siehe Islam und Obama). Dass muss man dann aber uns wahrlich nicht als Rassismus verkaufen.

Was mich angeht, hasse ich auch alle weißen, grünen, roten, blauen, gelben und pink-violett-gestreiften Moslems und würde Obama sicherlich auch nicht ausstehen können, wenn er von Kopf bis Fuß weiß wäre.
Dass ich Religion und Glauben fuer problematisch halte, ist ja kein Geheimnis, aber ich finde es sehr wichtig, anderen Menschen immer mit Respekt zu begegnen, egal ob Christ, Moslem oder US-Praesident. Wenn wir anderen nichts als "Hass" und "Verachtung" entgegenbringen, dann werden wir auch daran scheitern, in Frieden zusammenzuleben.

(Entschuldigt den Pathos, aber den Beitrag wollte ich nicht einfach so stehen lassen.)

Das Jan
Wenn es sich beim Islam um eine friedliche Religion handeln würde, würde ich ihr sicher mit Respekt begegnen. Da es sich dabei aber um einen zerstörerischen Kult handelt (siehe auch Entstehungsgeschichte des Islams), der mit einer Religion ungefähr soviel zu tun hat wie die Spanische Inquisition mit dem Ur-Christentum, will sich da bei mir absolut kein Respekt einstellen. Da muss ich leider absolut ehrlich sein.

Was Obama angeht, war Verachtung vielleicht das falsche Wort. Der Mann ist so unfähig, dass Mitleid dem inzwischen näher kommt. Verabschäuungswürdig finde ich eigentlich nur die meisten seiner Ansichten und seinen offenen Rassismus, der ihn leider viel zu schnell verziehen wird.

Wo wir auch schon wieder beim Thema Rassismus wären ;)

Ist es nicht rassistisch, dass Obama als erster schwarzer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika jeden zweiten Satz mit "Der typische weiße Mann" beginnen darf, während man im Umkehrschluss wahrscheinlich einen weißen Präsidenten für "Der typische schwarze Mann" des Amtes entheben würde?

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Loma
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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon Loma » 09.08.2010, 23:32

BLINX123 hat geschrieben:Wenn es sich beim Islam um eine friedliche Religion handeln würde, würde ich ihr sicher mit Respekt begegnen. Da es sich dabei aber um einen zerstörerischen Kult handelt (siehe auch Entstehungsgeschichte des Islams), der mit einer Religion ungefähr soviel zu tun hat wie die Spanische Inquisition mit dem Ur-Christentum, will sich da bei mir absolut kein Respekt einstellen. Da muss ich leider absolut ehrlich sein.
Ich gehe Religionsdebatten möglichst aus dem Weg, aber du weißt schon, daß die Zahl der islamistischen Fundamentalisten im Verhältnis zur Gesamtheit der islamistischen Bevölkerung sehr sehr gering ist und deshalb sicherlich nicht repräsentativ für eine ganze Religion?
Und auf das zerstörerische Treiben des Christentums möcht' ich jetzt gar nicht erst eingehen...


Ich frage mich gerade, ob die Schweizer bereits über Sanktionen o. dgl. nachdenken, weil sie in "Ceville" persifliert werden...
Ich denke, also spinn' ich.
Ich spinne, also mal' ich.
Ich male, also denk' ich.

"Never leave for the last minute what you can get away with not doing at all." (Pepe the King Prawn)

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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon BLINX123 » 09.08.2010, 23:49

Loma hat geschrieben:
BLINX123 hat geschrieben:Wenn es sich beim Islam um eine friedliche Religion handeln würde, würde ich ihr sicher mit Respekt begegnen. Da es sich dabei aber um einen zerstörerischen Kult handelt (siehe auch Entstehungsgeschichte des Islams), der mit einer Religion ungefähr soviel zu tun hat wie die Spanische Inquisition mit dem Ur-Christentum, will sich da bei mir absolut kein Respekt einstellen. Da muss ich leider absolut ehrlich sein.
Ich gehe Religionsdebatten möglichst aus dem Weg, aber du weißt schon, daß die Zahl der islamistischen Fundamentalisten im Verhältnis zur Gesamtheit der islamistischen Bevölkerung sehr sehr gering ist und deshalb sicherlich nicht repräsentativ für eine ganze Religion?
Und auf das zerstörerische Treiben des Christentums möcht' ich jetzt gar nicht erst eingehen...


Ich frage mich gerade, ob die Schweizer bereits über Sanktionen o. dgl. nachdenken, weil sie in "Ceville" persifliert werden...
Tja. Wenn das so ist, dann sollte die "Moderate Mehrheit" sich doch bitte einmal zeigen.

Ich habe noch nie auch nur einen Muslimen geschockt oder gar in Aufruhr gesehen. Nicht als Mädchen auf dem Weg zur Schule geköpft wurden. Nicht als ganze Schulklassen in einem brennenden Gebäude umgekommen sind, weil ihre eigenen Landsleute den Mädchen den Austritt wegen "entblöster Gesichter" verwehrt haben. Nicht zu 9/11. Nicht als Europäische Islam Kritiker in ihren eigenen Land auf offener Straße ermordet wurden.

Die "moderate Mehrheit" hat genau ein (1) mal den Aufstand geprobt. Wegen ein paar lächerlicher Comics!

Und das Treiben des Christentums hat damit rein garnichts zu tun. Würde die Spanische Inquisition im heutigen Jahrhundert stattfinden, wäre das vielleicht eine Basis. Soweit ich das als Deist nachvollziehen kann, verhalten sich die meisten Christen der Zeit in der sie leben angemessen, während die Grundbasis des Islam selbst (der Qu'ran) völlig unverändert und aus dem 7. Jahrhundert übernommen ist.

Wo wird denn eigentlich die Schweiz persifliert, in Ceville? Handelt es sich dabei zufällig um den Druiden? Davon habe ich gelesen, wobei ich mich daran nicht mehr ganz erinnern kann (habe aber auch nur die Englische Fassung gespielt).

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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon SeltsamMitHut » 09.08.2010, 23:58

Ich kenne sehr wohl Muslime, die über das was du kritisierst den Kopf schütteln und sich offen dagegen aussprechen, BLINX. Vielleicht bist du bisher mit den falschen Leuten zusammengekommen.

Aber ich denke, wenn jetzt hier (wie gefühlsmäßig in jedem dritten Thread) ne Religionsdebatte raus wird, dann steuert das am Thema vorbei.
I was frozen today!

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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon BLINX123 » 10.08.2010, 00:47

SeltsamMitHut hat geschrieben:Ich kenne sehr wohl Muslime, die über das was du kritisierst den Kopf schütteln und sich offen dagegen aussprechen, BLINX. Vielleicht bist du bisher mit den falschen Leuten zusammengekommen.

Aber ich denke, wenn jetzt hier (wie gefühlsmäßig in jedem dritten Thread) ne Religionsdebatte raus wird, dann steuert das am Thema vorbei.
Den Kopf schütteln kann ich auch. Das kann so gut wie jeder. Ich wette viele Leute haben seinerzeit auch über Hitler den Kopf geschüttelt.

Aber zwischen "den Kopf schütteln" und etwas aktiv verdammen/bekämpfen klafft eine große, nahezu unüberwindbare Lücke.

Wobei du mit deinem letzten Satz natürlich recht hast. Das ganze sollte nicht zur Religionsdebatte mutieren.

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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon Nomadenseele » 10.08.2010, 01:31

BLINX123 hat geschrieben:
Nomadenseele hat geschrieben:
BLINX123 hat geschrieben:
Meine Cousinen sind schwarz. Anfeindungen habe ich da aber noch keine gesehen, außer die meinerseits. Die zeugen aber aus anderen Gründen :mrgreen:

IMHO sind Backwards-Rassismus und Übersensibilität genauso schlimm wie Rassismus an sich.
Letztlich führen alle diese Dinge zu nur mehr unnötigen Anfeindungen. Immerhin entspringen wir alle dem selben Genus (Homo sapiens sapiens), da muss man nicht immer darauf hinweisen, dass der Nachbar eine andere Hautfarbe hat.

Mir persönlich geht das teils auch recht auf die Nerven, immer wieder darauf hingewiesen zu werden, dass ich doch bitte dunkelhäutige anders (letztlich hat diese Übersensibilität mit Gleichheit nicht wirklich etwas zu tun) behandeln solle.
Mir schon öfters.
Auch wenn wir gemeinsam weggefahren sind, dann bekam ich auch oft schiefe Blicke zugeworfen - weiße Frau und schwarzer Mann, ganz böse. Das wir uns vielleicht mal kurzzeitig von der Gruppe getrennt hatten und nicht zusammen sind, konnten die ja nicht wissen.
In einem Blog wurde Obama mal als Grinse - Neger betitelt, der es gewagt hat eine blonde Frau im Wahrkampf zu besiegen - noch übler gehts kaum.
Oder in WoW hat einmal jemand einen weißen Helfer als Albino-Neger bezeichnet, weil er *dient*.
Ein ehemaliger Bekannter von mir hat ständig gegen Moslems gehetzt.

Wenn man die Augen auf macht, gibt es überall sehr viel Rassismus.

Eine Rasse sind Moslems übrigens noch nicht, auch wenn sie es selbst wahrscheinlich gerne so hätten.
Das weiß ich auch, dennoch schlägt das für mich in die gleiche Kerbe.
Wenn es so ist, daß wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist - was geschieht dann mit dem Rest? (Nachtzug nach Lissabon)

Mein Literatur-Blog http://nomasliteraturblog.wordpress.com/
Spiele: http://spielbewertungen.wordpress.com/
Silent hat geschrieben: Meinung trifft auf Meinung. Viel zu diskutieren gibts da ohnehin nicht.

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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon Nomadenseele » 10.08.2010, 01:34

BLINX123 hat geschrieben:
SeltsamMitHut hat geschrieben:Ich kenne sehr wohl Muslime, die über das was du kritisierst den Kopf schütteln und sich offen dagegen aussprechen, BLINX. Vielleicht bist du bisher mit den falschen Leuten zusammengekommen.

Aber ich denke, wenn jetzt hier (wie gefühlsmäßig in jedem dritten Thread) ne Religionsdebatte raus wird, dann steuert das am Thema vorbei.
Den Kopf schütteln kann ich auch. Das kann so gut wie jeder. Ich wette viele Leute haben seinerzeit auch über Hitler den Kopf geschüttelt.

Aber zwischen "den Kopf schütteln" und etwas aktiv verdammen/bekämpfen klafft eine große, nahezu unüberwindbare Lücke.

Wobei du mit deinem letzten Satz natürlich recht hast. Das ganze sollte nicht zur Religionsdebatte mutieren.
Leichter gesagt als getan. Ich stamme aus einer sehr gläubigen, calvinistische Familie und trotzdem habe ich nicht das Gefühl, mit Extremisten, die in den USA Abtreibungskliniken in die Luft jagen oder die Evolutionslehre ablehnen etwas gemein zu haben. Und ich fühle mich auch nicht schuldig für ihre Taten.
Genauso kann ich nicht von einem in Europa oder sonstwo lebenden Muslim verlangen, sich andauernd gegen die Taliban auszusprechen.
Wenn es so ist, daß wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist - was geschieht dann mit dem Rest? (Nachtzug nach Lissabon)

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Silent hat geschrieben: Meinung trifft auf Meinung. Viel zu diskutieren gibts da ohnehin nicht.

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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon BLINX123 » 11.08.2010, 01:14

Nomadenseele hat geschrieben:
BLINX123 hat geschrieben:
SeltsamMitHut hat geschrieben:Ich kenne sehr wohl Muslime, die über das was du kritisierst den Kopf schütteln und sich offen dagegen aussprechen, BLINX. Vielleicht bist du bisher mit den falschen Leuten zusammengekommen.

Aber ich denke, wenn jetzt hier (wie gefühlsmäßig in jedem dritten Thread) ne Religionsdebatte raus wird, dann steuert das am Thema vorbei.
Den Kopf schütteln kann ich auch. Das kann so gut wie jeder. Ich wette viele Leute haben seinerzeit auch über Hitler den Kopf geschüttelt.

Aber zwischen "den Kopf schütteln" und etwas aktiv verdammen/bekämpfen klafft eine große, nahezu unüberwindbare Lücke.

Wobei du mit deinem letzten Satz natürlich recht hast. Das ganze sollte nicht zur Religionsdebatte mutieren.
Leichter gesagt als getan. Ich stamme aus einer sehr gläubigen, calvinistische Familie und trotzdem habe ich nicht das Gefühl, mit Extremisten, die in den USA Abtreibungskliniken in die Luft jagen oder die Evolutionslehre ablehnen etwas gemein zu haben. Und ich fühle mich auch nicht schuldig für ihre Taten.
Genauso kann ich nicht von einem in Europa oder sonstwo lebenden Muslim verlangen, sich andauernd gegen die Taliban auszusprechen.
Was unterscheidet sie aber dann von den Taliban?
Was unterscheidet die sogenannten moderaten Moslems, die sich partut nicht gegen die Taliban, Al Qaida oder den Jihad aussprechen wollen von den Taliban? Ich meine, diese "moderaten Moslems" können ja anscheinend trotz allem immer wieder wie ein runtergeleiertes Tonband ihre "Leitsätze" wiederholen und einen Aufstand proben, sobald Jemand ihren pädophilen Propheten denunziert.

Mir bluten von all dem "Jihad heisst doch was ganz anderes." "Der Islam ist eine Religion des Friedens.", "Du musst das Original lesen. Das wurde nur ganz falsch übersetzt." und "Das ist doch Interpretationssache" allmählich die Ohren.
Ich habe den Qu'ran mitlerweile in zwei Sprachen auf und hernieder gelesen und sehe nicht, was es da falsch zu verstehen gibt. Diese Behauptungen vom Islam des Friedens sind absolut geisteskrank, wenn man dass schon innerhalb der ersten 10 Seiten jenes "heiligsten Buches der Islamischen Welt" widerlegen kann.

Gegen das was ich da lesen durfte ist ja sogar die Zerstörung Sodom und Gomorrha's Interpretationssache.
Es könnte offensichtlicher nicht sein.

Das traurige ist aber, dass selbst wenn sie auf den Umschlag "Tod der westlichen Welt" schreiben würden, einige immer noch rufen würden, dies seie doch Interpretationssache und der Islam meine das doch garnicht so.

Abgesehen davon sprechen die Angriffe auf Israel und der Hass gegen jeden Menschen jüdischen Glaubens auch nicht gerade für eine friedliche Glaubensgemeinschaft.

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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon Nomadenseele » 11.08.2010, 14:51

BLINX123 hat geschrieben:
Nomadenseele hat geschrieben:
BLINX123 hat geschrieben:
Den Kopf schütteln kann ich auch. Das kann so gut wie jeder. Ich wette viele Leute haben seinerzeit auch über Hitler den Kopf geschüttelt.

Aber zwischen "den Kopf schütteln" und etwas aktiv verdammen/bekämpfen klafft eine große, nahezu unüberwindbare Lücke.

Wobei du mit deinem letzten Satz natürlich recht hast. Das ganze sollte nicht zur Religionsdebatte mutieren.
Leichter gesagt als getan. Ich stamme aus einer sehr gläubigen, calvinistische Familie und trotzdem habe ich nicht das Gefühl, mit Extremisten, die in den USA Abtreibungskliniken in die Luft jagen oder die Evolutionslehre ablehnen etwas gemein zu haben. Und ich fühle mich auch nicht schuldig für ihre Taten.
Genauso kann ich nicht von einem in Europa oder sonstwo lebenden Muslim verlangen, sich andauernd gegen die Taliban auszusprechen.
Was unterscheidet sie aber dann von den Taliban?
Was unterscheidet die sogenannten moderaten Moslems, die sich partut nicht gegen die Taliban, Al Qaida oder den Jihad aussprechen wollen von den Taliban? Ich meine, diese "moderaten Moslems" können ja anscheinend trotz allem immer wieder wie ein runtergeleiertes Tonband ihre "Leitsätze" wiederholen und einen Aufstand proben, sobald Jemand ihren pädophilen Propheten denunziert.

Mir bluten von all dem "Jihad heisst doch was ganz anderes." "Der Islam ist eine Religion des Friedens.", "Du musst das Original lesen. Das wurde nur ganz falsch übersetzt." und "Das ist doch Interpretationssache" allmählich die Ohren.
Ich habe den Qu'ran mitlerweile in zwei Sprachen auf und hernieder gelesen und sehe nicht, was es da falsch zu verstehen gibt. Diese Behauptungen vom Islam des Friedens sind absolut geisteskrank, wenn man dass schon innerhalb der ersten 10 Seiten jenes "heiligsten Buches der Islamischen Welt" widerlegen kann.
Drehen wir die Sache einfach um:

Bei uns zu Hause wird das Tischgebet gesprochen und ich bemühe mich jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Andere Leute nehmen sogar Mitternachtsmessen wahr.

Erkläre du mir einmal, ob ich mich mit radikalen Christen, die die Evolutionlehre ablehnen und Abtreibungskliniken in die Luft jagen, identifizieren soll? Und wenn ja, soll ich mich bei jeder Gelegenheit dagegen aussprechen oder habe ich das Recht auf eine Privatmeinung?

Un dann kannst du bei Gelegenheit auch das Alte Testament lesen, welches von Gewalt nur so strotzt. Sind Juden daher aus deiner Sicht potentielle Gewalttäter?


Jeder halbwegs aufgeklärte Moslem wird dir erklären können, dass viele Thesen des Korans durch die damalige Zeit zu sehen sind, wie die Bibekl auch.
Wenn es so ist, daß wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist - was geschieht dann mit dem Rest? (Nachtzug nach Lissabon)

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Silent hat geschrieben: Meinung trifft auf Meinung. Viel zu diskutieren gibts da ohnehin nicht.

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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon sinus » 11.08.2010, 15:46

Nein, neeeeeiiin, alle Muslime sind Terroristen!!! Jawoll!
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Re: Rassismus in Adventures

Beitragvon Temüjin » 11.08.2010, 15:54

BLINX123 hat geschrieben: sobald Jemand ihren pädophilen Propheten denunziert.
Das ist aber starker Tobak, hier im ADVENTURE-Forum!
Dafür musste sich der Papst vor ein paar Jahren noch entschuldigen. :wink:


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