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Evil Days of Luckless John

Test

von  Hans Frank
14.09.2007
Evil Days of Luckless John
Getestet auf Windows, Sprache
  • Deutsch
  • Englisch

Evil Days of Luckless John ist eines der Spiele, denen schon bei Veröffentlichung nicht viel Interesse geschenkt wird und bei denen die Erwartungshaltung der Spieler relativ gering ist. Ein Grund dafür könnte die kaum vorhandene Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld der Veröffentlichung in unserem Sprachraum darstellen. Denn was die Spielbeschreibung besagt, klingt eigentlich nicht schlecht: klassisches Adventure in einer dreidimensionalen Umgebung, kombiniert mit fordernden Actioneinlagen. Auch die Screenshots machen auf den ersten Blick einen ordentlichen Eindruck.

Das Spiel ist eigentlich der dritte Teil einer Serie, die unter dem Namen Hot Summer bzw. Horke Leto erschienen ist. Das zuständige Entwicklerteam stammt aus Tschechien, die insgesamt drei Teile wurden auch in der Landessprache entwickelt. Erst der jetzige dritte Teil hat es auch über die Landesgrenzen hinweg geschafft und wurde in englischer (Titel: Raiders of the Lost Casino) sowie in deutscher Sprache veröffentlicht. Hierzulande allerdings mit deutlicher Verspätung, die ursprüngliche Version stand schon im November 2005 in den Regalen. Kann ein Spiel dieses Alters überhaupt noch überzeugen und mit aktuellen Titeln mithalten?

Vom Tellerwäscher...

"Luckless" Johnny Majer ist wahrlich nicht vom Glück gesegnet. Im von der Weltwirtschaftskrise und der Prohibition gebeutelten Amerika der 30er Jahre versucht er als Vertreter sein Glück - und wird meist unsanft abgewiesen. Sein Leben ändert sich schlagartig, als ihm der Nachlassverwalter seines verstorbenen Onkels die Nachricht überbringt, er habe ein profitables Casino geerbt. Schnell findet sich John in einer anderen Welt wieder. Doch er hat die Rechnung ohne die örtliche Mafia gemacht. Das geerbte Casino scheint das Letzte zu sein, das sich noch nicht in deren Besitz befindet, weil sich die Ganoven am Vorbesitzer die Zähne ausgebissen haben. Nach dem Tod desselben wittern sie natürlich ihre Chance, und lassen nicht lange auf sich warten. Johnny muss flüchten...

"Urkomische Geschichte"*

Das Spiel beginnt vielversprechend. Das Intro wirkt zunächst wie ein typischer Spielfilm aus frühen Zeiten des Kinos und ist mit eingängiger Klaviermusik hinterlegt. Die Umgebung wirkt authentisch und die Handlung ist spannend. Nachdem die Mafia das Casino betreten und die Waffen gezückt hat, hat John sich in einem Hinterzimmer verschanzt und will flüchten. Der Schlüssel zur Hintertür muss irgendwo sein und so beginnt John, in typischer Adventuremanier die Räumlichkeiten zu durchsuchen und nebenbei einen Safe zu knacken. Schließlich gelingt ihm die Flucht.

Doch was ist das? Ist man in den engen Gassen vor dem Casino gelandet, ziert ein ein kleiner Statusbalken den oberen Bereich des Bildschirms und zeigt an, in welcher gesundheitlichen Verfassung sich Johnny befindet. Aha, eine der angepriesenen Actioneinlagen also. Ziel ist es, den bösen Mafiaschergen zu entwischen, die sich an allen Ecken und Enden positioniert haben. Gute Idee eigentlich, die aber an der Umsetzung scheitert. Abgesehen davon, dass es die Kameraführung meist nicht erlaubt, zu erkennen, in welchen Gassen Gegner warten, ist die Steuerung derart hakelig und ungenau, dass es an ein Wunder grenzt, wenn man es schafft John lebend aus diesem Tumult zu navigieren. Überhaupt möglich macht das die Tatsache, dass John dutzende von Maschinengewehrsalven übersteht, bevor er tatsächlich stirbt. Nachdem die Ganoven vorerst abgehängt sind, gibt es noch ein offensichtliches Kisten-Schiebe- und Steine-auf-Ziel-werfen-Rätsel zu meistern. Anschließend wird John dann durch einen unglücklichen Umstand vom korrupten Dorfsheriff verhaftet und muss einen Weg finden, aus dem Gefängnis zu entkommen, und sich nebenbei an Sheriff Barnaby zu rächen. Neben minimaler Rätselkost gibt es auch hier hauptsächlich wieder Actioneinlagen (Schleich- und Jump-&-Run-Passagen) zu bestehen.

Halbwegs überzeugende Grafik

Obwohl die Erstveröffentlichung fast zwei Jahre zurückliegt, kann sich die grafische Präsentation von Evil Days of Luckless John durchaus sehen lassen. Die comicartige dreidimensionale Welt besticht durch viele kleine Details und liebevoll gestaltete Areale. Auch für Abwechslungsreichtum ist zur Genüge gesorgt: Schauplätze wie eine Bar, eine Dorfkirche und ein heruntergekommenes Fabrikgebäude oder eine Farm passen perfekt in das verschlafene Wüstennest, in dem der Protagonist lebt. Außerdem gibt es Ausflüge ins Jenseits oder in eine "virtuelle Realität". Die Charaktere sind hoffnungslos überzeichnet, verlieren aber durch eher hölzerne Animationen viel von ihrem Charme. Effekte wie Staub, Sonnenstrahlen oder Ähnliches lockern das Gesamtbild auf. Einzig der Hardwarehunger der Engine steht in keinem Verhältnis zur Qualität derselben. Selbst auf leistungsstarken Rechnern gerät das Bild ab und an ins Stocken, gerade wenn viele Polygone oder Gitter dargestellt werden müssen. Das ist besonders in Actionsequenzen nervig, wenn es auf schnelle Reaktionen ankommt.

Mittelmäßige Musik- und Soundkulisse

Kann die Musik, die hauptsächlich aus Klavierballaden besteht, im Intro noch überzeugen, verliert sie im Spielverlauf ihren Reiz. Am Anfang fühlt man sich an alte amerikanische Spielfilme oder Western erinnert und sieht die spielerlose Pianola vor seinem geistigen Auge. Die Themenauswahl ist jedoch gering und nur Schlüsselszenen sind mit der immer wieder gleichen Musik unterlegt. Auch die Soundkulisse ruft keine Begeisterungsstürme hervor, sondern bleibt im Mittelfeld. Auf kleine Details wie der Veränderung der Laufgeräusche bei unterschiedlichen Untergründen wurde aber geachtet.

Miese Lokalisation

Leider wurden bei Evil Days of Luckless John nur die Texte eingedeutscht, die Sprachausgabe bleibt englisch. Hinzu kommt, dass die als Untertitel in deutsch eingeblendeten Textzeilen mit Übersetzungsfehlern und zumindest schrägen Übersetzungen gespickt sind. Hier und da wurden auch Textzeilen vergessen. Bei der Übersetzung hat das Spiel große Probleme: Der eigentliche Witz, der durch die Sprache transportiert werden sollte, geht oft verloren - oder war von vornherein nicht vorhanden. Die Grenzen des guten Geschmacks und die Gürtellinie werden zu oft zu weit überschritten. Die kaum vorhandene Atmosphäre leidet natürlich weiter darunter. Die Synchronsprecher wirken zumindest in den Hauptrollen passend, wenn auch nicht sonderlich motiviert. Diverse Nebenrollen passen aber überhaupt nicht zu den Charakteren, die sie verkörpern.

Positiv sticht das ausführliche Handbuch heraus, das der CD-ROM in DVD-Verpackung beiliegt. Das in Anlehnung an eine Tageszeitung entstandene Heft überzeugt durch humoristische Artikel nicht nur rund um das Spiel, sondern auch um das normale Leben in einer amerikanischen Kleinstadt.

"zahlreiche knifflige Puzzles"*

Auf der Verpackungsrückseite wird das Spiel als klassisches Adventure bezeichnet. Nach den ersten 15 Spielminuten glaubt man das auch noch. Nach einer Stunde sieht es aber schon anders aus, der Rätselanteil ist unter ein Viertel gesunken, wenn man den zeitlichen Aufwand betrachtet. Die meiste Zeit verbringt der Spieler mit Schleicheinlagen, Kämpfen, Hüpfen, Rennen und ähnlichen Geschicklichkeitseinlagen wie dem möglichst schnellen Anklicken bestimmter Gegenstände auf dem Bildschirm.

Die Entwickler versuchen hier, es jedem recht zu machen. Einmal dem Adventurespieler, der gemütlich Rätsel lösen möchte. Gleichzeitig aber auch dem 3D-Shooter-Freak, dem Autorennbegeisterten oder dem Jump-&-Run-Liebhaber. Man hätte sich lieber auf eine Gruppe konzentrieren sollen. Wären das die Adventurefreunde gewesen, hätte aus dem Spiel ein tolles Adventure werden können - die Ansätze sind auf jeden Fall da und die Lösung der bestehenden Rätsel macht zumindest etwas Spaß. Leider sind diese aber viel zu einfach. Meistens findet man alle Gegenstände, die zur Lösung benötigt werden, im direkten Umfeld.

Kommt man einmal nicht weiter, fängt Johnny an, ungefragt Ratschläge zu erteilen. Das führt so weit, dass der Spieler beschimpft und das Rätsel schließlich automatisch aufgelöst wird. Integrierte Hilfen im Spiel schön und gut, aber bitte nur auf expliziten Wunsch des Spielers.

Des Weiteren gibt es auch noch Kisten-Schiebe-Rätsel zu bestehen. Bedacht eingesetzt ja eigentlich keine schlechte Sache. Doch auch diese Abschnitte scheitern letztendlich an der Umsetzung. Das Schieben der Kisten durch enge Gänge überstrapaziert die Nerven des Spielers durch miese Kollisionsabfrage und ständiges Hängenbleiben deutlich.

"Spannende Actionsequenzen und Autorennen"*

Schleichen: Eigentlich schön umgesetzt. In einem Gebäude patroullieren auf den Gängen Wachen und der Spieler muss ein bestimmtes Ziel erreichen, ohne entdeckt zu werden. Zu diesem Zweck können auch Verstecke genutzt werden. Hinderlich ist nur die schlechte Kameraführung.

 

 

 

 

Jump & Run: Zwar sind die zu bewältigenden Hindernisse nicht allzu aufwändig, die fürchterliche Steuerung verhindert aber ein schnelles Absolvieren dieser Sequenzen. Die Kameraführung tut ihr Übriges. Gegen Ende des Spiels gibt es auch noch ein klassisches Jump & Run, das mit seiner starren Perspektive an alte 2D-Klassiker erinnert. Hier fehlt es nur an unterhaltenden Hindernissen.

 

 

 

 

3D-Shooter: In diesem Modus wechselt die Perspektive in die Egoansicht. In Egoshooter-Manier schießt man z.B. auf immer wieder auftretende Wolfsrudel. Nicht besonders anspruchsvoll, durch die hakelige Steuerung und die künstliche Länge aber dennoch äußerst nervenaufreibend.



 

 

Auto-/Traktorrennen: Grundsätzlich eine schöne Idee, aber auch hier ist die Umsetzung mangelhaft: Lächerliche Fahrphysik, unbrauchbare Steuerung und eine Kamera, die macht, was sie will. Wechselt man vom Auto zum Traktor kommt noch ein niedriges Geschwindigkeitslimit und eine gleichzeitig nervenaufreibend hohe Rundenzahl hinzu.


 

 

 

Kugelbahn: Die am besten umgesetzte Arcade-Sequenz. Ziel ist es, eine Kugel über verschiedene Plattformen und Bahnen und durch bewegliche Hindernisse zu steuern und nicht abzustürzen.




 

 

Tastenkombination: Der Spieler muss eine ihm vorher präsentierte Abfolge an Tastenanschlägen nachstellen. Da in der Ansichtsphase Pfeiltasten gezeigt werden, könnte man meinen, auch diese drücken zu müssen. Geht auch, aber nur fehlerhaft. Stattdessen müssen die WASD-Tasten benutzt werden, mit denen die Lösung auf Anhieb klappt.

 

 

 

 

Im Optionsmenü ist es möglich, den Schwierigkeitsgrad zu verändern. Bei der einfacheren Option werden die Actionsequenzen auch tatsächlich etwas entschärft.

"Intuitive, unkomplizierte Steuerung"*

Das stimmt nicht so ganz. Der Protagonist wird zwar tatsächlich durch eine dreidimensionale Umgebung navigiert, diese ist jedoch adventuretypisch sehr begrenzt. Man läuft also nicht Gefahr, sich zu verirren - außer natürlich, das ist Bestandteil einer Actionsequenz. Doch selbst dann ist der Ausweg meist schnell gefunden. Zumindest was die Logik betrifft. Was die eigentliche Steuerung angeht, sieht die Sache schon ganz anders aus. Bewegt wird der Charakter in einer Tastatur- und Mauskombination, die jedoch wenig durchdacht erscheint. Die Steuerung erfolgt über die WASD-Tasten, optional können Drehungen auch mit der Maus durchgeführt werden. Was in anderen Spielen gut funktioniert, scheitert hier an mangelhafter Umsetzung. Die Drehung mit der Maus ist viel zu empfindlich, so dass sich die Figur meist nur ein paar Mal um die eigene Achse dreht und auf einem Fleck verweilt. Es bleibt also nichts anderes übrig, als mit der Tastatur zu steuern. Doch selbst dann gerät die Steuerung dank willkürlich wechselnder Kamerapositionen oft zur Farce. Manchmal ist die Kamera starr, dann bewegt sie sich zumindest horizontal, ein anderes Mal spielt man aus der Verfolger- und manchmal sogar aus der Egoperspektive. Das an sich wäre ja nicht schlimm, wären die Kamerapositionen nicht oft so gewählt, dass jegliche Übersicht verloren geht. Stattdessen sieht der Spieler oft Wände und andere Gegenstände und muss auf gut Glück steuern (oft in den Tod). Oftmals ist der Protagonist auch schneller als die Kamera. Hotspots können mit der Maustaste angeklickt werden, das Inventar erreicht man über die Strg-Taste (Navigation dann mit dem Mausrad) und alle Hotspots kann man sich mit der Tab-Taste anzeigen lassen. Diese werden aber auch von selbst angezeigt, wenn ihnen John näher kommt. Die Steuerung in den zahlreichen Actioneinlagen unterscheidet sich dann - je nach Art der Einlage - wieder von der normalen Steuerung. Zwar wird am rechten oberen Bildschirmrand eine kleine Navigationshilfe eingeblendet, wirklich hilfreich ist das aber nicht. Auch hier ist das größte Problem die ungenaue und hakelige Steuerung.

Nur der Vollständigkeit halber: Es gibt noch zwei andere Steuerungsvarianten. Einerseits kann man ausschließlich die Maus benutzen, und durch Gedrückthalten der rechten Maustaste laufen. Das ist aber noch ungenauer als die Steuerung mit der Tastatur. Auf der anderen Seite kann man auch ein Gamepad einsetzen, welches aber auch nicht dazu führt, dass die Steuerung besser funktioniert.

Ob der Protagonist bei einer Hüpfeinlage das nächste Plateau erreicht oder doch lieber in die giftigen Abwässer einer Gefängniskanalisation stürzt ist reines Glück. "Save often, save early", werden sich viele denken. Doch so einfach ist das nicht: Bei Evil Days of Luckless John wird nur an vorgegebenen Punkten automatisch gespeichert. Bei manch nerviger Geschicklichkeitsaufgabe sind diese zwar recht häufig vorhanden, trotzdem frustriert die fehlende freie Speicherfunktion eher. Richtig ärgerlich wird es auch, wenn man vergangene Spielabschnitte noch einmal spielen möchte. Da das Spiel in Kapitel aufgeteilt ist, wird am Beginn eines jeden solchen Kapitels gespeichert. Die Speicherpunkte, die während eines Kapitels angelegt werden sind aber nicht mehr auswählbar, sobald man das nächste Kapitel erreicht hat.

Fazit

Evil Days of Luckless John hat viel Potenzial - und verschenkt dieses fast gänzlich. Die Geschichte beginnt zumindest einigermaßen spannend und interessant, die Grafik sieht wirklich gut aus und auch die Musikuntermalung braucht sich zumindest nicht zu verstecken. Spätestens bei der Flucht aus dem Gefängnis innerhalb der ersten Spielstunde und gleichzeitig dem 50. Tod in einem tödlichen Abwassersystem (in dem zu allem Überfluss auch noch Krokodile wohnen) entsteht die Vermutung, dass das Spiel eher Verdruss als Spielspaß bescheren wird. Und dieser Verdacht bestätigt sich. Auch die Actioneinlagen machen wegen der verkorksten Steuerung keinen Spaß. Die vorhandenen Adventureelemente können zwar durchaus unterhalten, machen aber nur einen kleinen Teil des Spiels aus. So enttäuschen fast alle Bereiche des Spiels, selbst die Geschichte (der Humor sowieso) wird irgendwann so hanebüchen, dass ein Weiterspielen schwer fällt. Dass dann auch noch auf eine deutsche Synchronisation verzichtet wurde, setzt dem ganzen die Krone auf.

*Zitat Packungsrückseite

Kommentare des Verfassers

detail

Eine riesige Enttäuschung. Das Spiel wirkt anfangs, hauptsächlich auf Grund der Grafik, wirklich vielversprechend. Die schreckliche Steuerung und die irgendwann ins Unsinnige abgleitende Story enttäuschen aber auf ganzer Linie. Spätestens als ich auf einem alten Indianerfriedhof Zombie-Indianer mit der Pumpgun wegputzen soll, die zuvor von einem durchgedrehten Schamanen wieder zum Leben erweckt wurden, weil dieser geeignete Partner für sein Pokerspiel vermisst hat, bin ich geneigt das Spiel wegzulegen. Ich tue es nicht und spiele Evil Days of Luckless John weiter. Ein Erlebnis, das hauptsächlich Langeweile, Verdruss und Aggressivität ob der vermurksten Steuerung mit sich bringt. Diese ist subjektiv gesehen die schlechteste, die ich je in einem Adventure erlebt habe. Das liegt aber wohl hauptsächlich auch daran, dass in den meisten anderen Adventures keine Actioneinlagen zu bestehen sind und alleine die Knobeleien durch eine misslungene Steuerung nicht so stark beeinflusst würden.

Die Entwickler haben ein Paradebeispiel dafür abgeliefert, was passiert, wenn man mit einem zu geringen Budget versucht, es allen Spielergruppen recht zu machen. Dieses Ziel ist spätestens dann verfehlt, wenn kein einziges Spielelement vernünftig umgesetzt ist. Das statt Zeit und Geld in Dinge wie Fahrphysik oder Schusswaffengebrauch zu stecken, hätte man lieber in Geschichte und Rätsel investiert - und damit (mit der relativ guten Grafik im Hintergrund) sicherlich einen Erfolg landen können. Falls aus diesen Fehlern gelernt wird, könnte der Adventure-Lineup der Entwickler Centauri Production mit Titeln wie Memento Mori oder Alternativa durchaus interessant werden. Evil Days of Luckless John kann man aber getrost links liegen lassen, und - je nach Geschmack - lieber Jack Keane, BioShock oder Need for Speed spielen. Und wer wirklich nach Geschicklichkeitspielen sucht, ist mit der Spielesammlung aus dem nächsten Discounter besser beraten.

Hans Frank    >
 

Redaktions-Wertung

Grafik
Musik
Steuerung
Atmosphäre
Rätsel

Gesamt

Leser- Wertung

0 ( 0 )
Pro
Contra
  • Grafik
  • Handbuch
  • miese Steuerung
  • schlechte Übersetzung und Synchronisation
  • nervtötende Actionsequenzen
  • feste Speicherpunkte
  • eintöniger Soundtrack
  • hanebüchene Geschichte