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Re: Künstliche Intelligenz: Helfer des Menschen oder unkontrollierbares Risiko?

Verfasst: 19.08.2026, 20:06
von Uncoolman
Edit: nachträglich noch eine Triggerwarnung: Auf den Bildern ist Blut zu sehen.

Jetzt mal zu einem anderen Projekt, das mich sozusagen auf eigenem Terrain tangiert: Illustrationen zu einem Märchen. Es soll zeigen, wie Arbeiten mit KI in einem konkreten generativen Projekt funktionieren könnte.

Ich habe das Perrault-Märchen „Blaubart“ mit 20 KI-Bildern illustriert. Dass Hauptproblem dabei ist immer, wie bei allen andern KIs: die Beibehaltung gleicher Attribute. Das gelingt nur mäßig. Im Grunde sind die Figuren nur ähnlich, aber nicht identisch. Fällt nicht sofort auf, würde aber einem menschlichen Illustrator nicht passieren.

Es ist wichtig, dass auch der Grafikstil einigermaßen gleich bleibt, was nicht selbstverständlich ist. Die KI hat da schon eine gewisse Abweichungstendenz.

Erstellt in TensorArt mit einem „Flux kreativ schnell“-Modell und Heun-Karras-Sampler.

Für 20 ausgewählte Bilder habe ich ungefähr 682 Bilder rendern müssen. Das heißt, in jedem Bild war irgendwas anderes falsch oder unschön. Dazu gehörten auch viele Tests von Modell oder Sampler, bis ich die passende Kombi gefunden habe. Jedes Rendering ging erstaunlich schnell, man konnte maximal mit einer Minute rechnen, wenn man Renderzeiten auswählte, in denen wenig los war, das war bei mir meist nachts. Eigentlich merkwürdig, da die Hauptnutzungszeit dann in den USA liegen sollte? Na, egal.

Für die reine Rechnerzeit setze ich nun ungefähr eine Woche an, weil man ja nicht durchgehend an der KI sitzt. Sagen wir drei Stunden täglich, macht 21 Stunden. Davon entfielen auf die reine KI-Rechenzeit also ca. 12 Stunden (siehe oben).
Das Modell war kostenlos bei wenig Renderschritten (4), aber mehr waren meist nicht erforderlich. Für bessere Qualität konnte man bis auf 20 gehen, das hat aber kaum merklich bessere Bilder gebracht. Das heißt, MEINE reinen Kosten betrugen nur wenige Euro mit dem Pro-Account und Stromverbrauch.

Vorher müssen natürlich die Prompts formuliert und korrigiert werden, das heißt hinzu kommt die DeepL-Übersetzung ins Englische. Das ist zeitlich vielleicht vernachlässigbar, summiert sich aber dann doch.

Das Bearbeiten und Farbkorrigieren der Schmuckrahmen und einiger Bilder setze ich mal mit 8 Stunden insgesamt an. Ich habe die meisten KI-Bilder so belassen, obwohl man durchaus reichlich hätte retuschieren können.

Die meiste Zeit verschlang das Ausschießen der Bögen auf A6 für den späteren Druck, wo mir ChatGPT leider nur wenig helfen konnte. Wir versuchten es in einem 1-stündigen Chat über Python, was aber nichts brachte. Also habe ich manuell die Bögen im Layout-Programm ausgeschossen, was tatsächlich länger dauerte als angenommen: hier muss ich nochmal 4-6 Stunden ansetzen.

Die KI-Bilder (auch die Schmuckrahmen sind KI):
Bild

Da das Photopapier nur eine beschichte Seite hat, gehören alle Photos auf EINE Seite:
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Und die Texte auf die „normale“ Seite:
Bild

Der Job hat durch den Einsatz von KI-Bildern deshalb Zeit gespart, weil der Stil sehr aufwendig ist. Aquarelle oder gar nur Strichzeichnungen hätte ich vermutlich schneller hinbekommen. Ich habe leider kein Zeichentablett, aber was Profis gerade bei Konzeptbildern hinbekommen, ist atemberaubend. Das Netz ist voll von „Fantasy-Art“, auch wenn vermutlich auch dort KI zum Einsatz kommt, selbst wenn man es nicht zugibt... Ich empfehle die Konzeptbilder für „The last of us“. Vermutlich ohne KI, weil die damals noch nicht so weit entwickelt war. Einfach nur krass - gilt aber für fast alle dieser „Artworks“.

Jetzt gilt es, eine sinnvolle Bilanz zu ziehen. 11 bis 12 Stunden KI-Zeit für 20 Bilder ist nicht SOOO prall gut. Vielleicht liegt's auch an meinem Anspruch. Aber die Art der Bilder sind in derselben Zeit manuell schwer zu schaffen, da hat die KI schon einen Vorsprung. Wie gesagt: bei skizzenhafter grafischer Umsetzung ist ein geübter Künstler vermutlich schneller und KORREKTER.

Außerdem kann ich die ganzen Node-basierten KI-Tools nicht, wo man (angeblich) gezielter arbeiten kann. Kann schon sein, dass es dann weniger Ausschuss gibt. Kann ich nicht beurteilen - ich habe es noch nie gemacht (nennts sich bei TensorArt „Comfy“).

Re: Künstliche Intelligenz: Helfer des Menschen oder unkontrollierbares Risiko?

Verfasst: 19.08.2026, 20:50
von Temüjin
Ganz tolle Bilder, echt jetzt! Vielen Dank fürs Teilen Deiner Arbeit. =D>
Die Schmuckrahmen sind auch sehr schön und passend.

Grad nochmal das kurze Märchen "Blaubart" gelesen,
gibt's auch von den Brüdern Grimm. https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/blaubart

Eine winzige Anmerkung: In dem Bild, wo sie den Schlüssel an Blaubart zurückgibt, ist ihre Hand ganz blutig, statt dem Schlüssel.
Noch winzigere Anmerkung: Die toten Frauen in dem verbotenem Raum sind im Märchen teils skelettiert, was ja auch Sinn macht.

Re: Künstliche Intelligenz: Helfer des Menschen oder unkontrollierbares Risiko?

Verfasst: 19.08.2026, 21:04
von Uncoolman
Grnnggrnnnrggnnnnr... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Ja, das ist eben das Dilemma von KI: bring sie dazu, EXAKT das zu machen, was du willst.

Naja, das Blut lässt sich nicht abwaschen. Also ist ihre Hand ebenfalls blutig, das kann man so sehen. Jedenfalls wäre das bei mir so, wenn ich was Blutiges anfasse. Ob es so tropft, ist eine andere Frage. In diesem Fall hier ist es natürlich übertrieben, aber ich finde, das ist erlaubt.

Ja, im Märchen
. hängen die Frauen ja schon länger. Da es sich aber um Fantasy handelt, lasse ich es durchgehen, wenn sie nicht verwesen. Und wenn es Skelette wären, könnten sie auch nicht hängen - das wird grundsätzlich immer falsch dargestellt. Was soll denn die Knochen zusammenhalten? Mumifiziert vielleicht, das käme hin.
.

Wie gesagt: über 600 Bilder. Irgendwann muss auch ein Schlussstrich gezogen werden: so, JETZT höre ich auf, besser wird's nicht. KI hat durchaus Fluktuationen. Mal beginnt es supertoll und das dritte Bild ist bereits brauchbar. Wenn man dann weiter probiert („ach, komm, ein Bild noch, das kann ja besser werden...“), dann driftet die KI meist ab und wird schlechter. Umgekehrt muss man sich manchmal über 50 Fehlversuche an das Optimum heran„prompten“.

Man bekommt ein Gefühl dafür, wann die KI in dieser Modell-Sampler-Step-Konfiguration ihr Optimum erreicht hat. Kleinste Fehler muss man dann übersehen, aber wenn die Hauptattribute stimmen, die Pose gut ist, das Licht überzeugend, dann muss man aufhören.

Schau dir die Beleuchtung im Schlossgang an. Das sind keine Kerzen, sondern vielleicht Petroleumlampen. K.A. Die KI WUSSTE nichts über mittelalterliche Beleuchtung und Möblierung, auch wenn man hundert Mal „Kerzen“ reinschreibt und mit Wichtungen versieht... Aber da das Licht einfach ein Blendfleck ist, fällt das nicht auf.

Deshalb möchte ich hier betonen, dass KI tatsächlich ARBEIT bedeutet. Klar, die KI haut schnell was raus. Aber mit einem Klick ist es eben nicht getan. Jedenfalls, wenn man Ansprüche hat. Viele Bilder waren durchaus gut, aber Blaubart hatte vielleicht keinen Bart oder sie die falschen Schuhe an. Abgesehen von den sechs Fingern oder den merkwürdig verdrehten Gliedmaßen, die immer noch in jedem vierten Bild vorkommen. Man KANN dann aufhören und in Photoshop montieren. Hier ging es auch ums Austesten der KI.

PS Man kann durchaus verstehen, weshalb Bilder-KIs eben dort eingesetzt werden, wo Geld oder Können fehlt. Ki ist ja nicht nur zum Malen fertiger Bilder da. Sie ist viel wichtiger bei Bildbearbeitungen. KI kann z.B. hervorragend Oberleitungen aus Bildern löschen. Sie kann einen Wald links und rechts erweitern, wenn das Bild plötzlich im Querformat sein soll. Sie kann eine Figur frei- und vor einen grünen Hintergrund stellen, zum Einfügen von Hintergrundkulissen. Sie kann Frisuren, Klamotten oder Licht verändern, ohne die Szene zu ändern. Sie kann architektonische Rekonstruktionen in einem bestehenden Foto machen: wie sah die Kirche vorher aus? Wie wirkt der Reichstag mit einer anderen Kuppel? Wie sieht Paris ohne Eiffelturm aus? Usw., usw. Das sind alles Anwendungsgebiete, wo sie zur Zeit einfach billiger ist.

Re: Künstliche Intelligenz: Helfer des Menschen oder unkontrollierbares Risiko?

Verfasst: 21.08.2026, 21:30
von Uncoolman
Wieder mal ein Nützlichkeits-Test:
Ich möchte meine Dr.-Who-Folgen katalogisieren. Dazu wollte ich von ChatGPT die chronologische Liste der neuen Staffeln 1 bis 10 (bis Capaldi) mit einer zweizeiligen Kurzinhaltsangabe erstellt haben.

Ich habe zwar vorher in entsprechenden Wikis geschaut und in einschlägigen Episodenlisten. Es ist natürlich alles dutzendfach schon da. Aber das Zusammensuchen verursacht Arbeit.

ChatGPT hat nun in ca. 4 Minuten eine Liste mit deutschem und englischem Titel, der Inhaltsangabe, den Specials und der Folgennummer als CSV ausgegeben. Geöffnet in OpenOffice habe ich sofort eine Tabelle.
Vermutlich sind solche Anwendungsfälle für KI die Königsdisziplin. Ob alle Einträge stimmen? Vermutlich ja, aber kontrollieren tue ich natürlich.

Das sind die Kurzbeschreibungen, die ChatGPT geliefert hat (die Spalte aus Open-Office; mir geht es nur um die Brauchbarkeit und die Formulierung):
  • Kurzinhalt

    Rose Tyler begegnet einem mysteriösen Zeitreisenden, dem Doktor. Gemeinsam verhindern sie eine Invasion lebender Schaufensterpuppen.
    Der Doktor bringt Rose fünf Milliarden Jahre in die Zukunft. Auf einer Raumstation beobachten sie die Zerstörung der Erde, während eine Verschwörung beginnt.
    Im viktorianischen Cardiff untersucht der Doktor mysteriöse Tote. Rose entdeckt eine Verbindung zwischen den Geistern und außerirdischen Wesen.
    Rose kehrt nach London zurück und findet dort ein abgestürztes Raumschiff vor. Gleichzeitig gelangen Außerirdische bis in höchste Regierungskreise.
    Die Slitheen versuchen, einen Atomkrieg auszulösen. Der Doktor und Rose müssen verhindern, dass die Menschheit sich selbst vernichtet.
    Der Doktor trifft auf einen einzigen überlebenden Dalek. Der Hass zwischen den beiden Spezies wird für ihn zu einem persönlichen Konflikt.
    Auf einer Raumstation der fernen Zukunft kontrolliert ein Medienmogul die Menschheit. Der Doktor entdeckt eine gefährliche Manipulation der Nachrichten.
    Rose reist zurück zum Tod ihres Vaters und verhindert ihn. Dadurch entsteht eine Zeitverzerrung, die die gesamte Realität bedroht.
    Während des Zweiten Weltkriegs begegnet der Doktor einem unheimlichen Kind mit Gasmaske. Eine mysteriöse Epidemie breitet sich in London aus.
    Der Doktor sucht nach der Ursache der Epidemie. Dabei trifft er Captain Jack Harkness und entdeckt ein überraschendes Geheimnis.
    In Cardiff trifft der Doktor auf eine alte Gegnerin. Gleichzeitig droht eine Raum-Zeit-Anomalie die Stadt zu zerstören.
    Rose erwacht in einer dystopischen Zukunft und muss an tödlichen Fernsehshows teilnehmen. Der Doktor entdeckt, wer hinter dem geheimnisvollen Bad Wolf steckt.
    Die Daleks greifen die Erde an und eine gewaltige Schlacht beginnt. Der Doktor muss eine Entscheidung treffen, die Rose und sein eigenes Leben verändert.
    Der frisch regenerierte zehnte Doktor liegt zunächst bewusstlos in der TARDIS. Währenddessen greifen die Sycorax die Erde an und Rose muss ohne ihn handeln.
    Der Doktor und Rose besuchen eine futuristische Klinik auf einer neuen Erde. Dort entdecken sie ein grausames medizinisches Experiment.
    Im viktorianischen Schottland trifft der Doktor auf Königin Victoria. Ein Kloster verbirgt einen Werwolf und eine gefährliche Verschwörung.
    Der Doktor arbeitet undercover an einer Schule und trifft Sarah Jane Smith wieder. Eine außerirdische Rasse kontrolliert Lehrer und Schüler.
    Der Doktor entdeckt Zeitfenster zu Madame de Pompadour. Roboter aus der Zukunft verfolgen sie aus einem geheimnisvollen Grund.
    Die TARDIS strandet in einem Paralleluniversum. Dort werden Menschen in emotionslose Cybermen verwandelt.
    Die Cybermen planen, die gesamte Menschheit zu verwandeln. Der Doktor und seine Verbündeten starten einen verzweifelten Gegenangriff.
    Im London der 1950er verschwinden Menschen spurlos. Hinter der neuen Fernsehtechnik steckt ein außerirdisches Wesen.
    Auf einem Planeten, der eigentlich nicht existieren dürfte, arbeitet eine Forschungsstation. Ein uraltes Wesen beginnt, die Besatzung zu beeinflussen.
    Der Doktor steigt in die Tiefen des Planeten hinab. Dort begegnet er einem Wesen, das behauptet, Satan zu sein.
    Elton Pope erzählt von seiner Begegnung mit dem Doktor. Eine Gruppe gewöhnlicher Menschen versucht, den geheimnisvollen Zeitreisenden aufzuspüren.
    Im London der Olympischen Spiele 2012 verschwinden Kinder. Ein einsames Mädchen kann Menschen und Dinge in Zeichnungen einschließen.
    In London erscheinen überall scheinbar harmlose Geister. Hinter dem Phänomen steckt jedoch eine gewaltige Invasion.
    Cybermen und Daleks treffen aufeinander und verwandeln die Erde in ein Schlachtfeld. Für Rose und den Doktor kommt es zu einem schmerzhaften Abschied.
    Donna Noble taucht plötzlich in ihrem Hochzeitskleid in der TARDIS auf. Der Doktor untersucht, warum sie von ihrer Hochzeit direkt in ein außerirdisches Abenteuer gerissen wurde.
    Die Medizinstudentin Martha Jones begegnet dem Doktor während einer außergewöhnlichen Krankenhauskrise. Das Krankenhaus wird plötzlich auf den Mond versetzt.
    Martha reist mit dem Doktor ins elisabethanische England. Shakespeare steht unter dem Einfluss mächtiger Hexenwesen.
    Auf einer überfüllten Autobahn der Zukunft steht der Verkehr seit Jahren still. Der Doktor entdeckt ein Geheimnis unterhalb der Stadt.
    Der Doktor und Martha landen im New York der 1930er Jahre. Die Daleks experimentieren mit Menschen und planen eine neue Lebensform.
    Die Daleks versuchen, ihre Spezies weiterzuentwickeln. Ein Mensch-Dalek-Hybrid stellt sich gegen seine Schöpfer.
    Professor Lazarus entwickelt eine Maschine, die das Altern rückgängig machen soll. Der Versuch verwandelt ihn jedoch in ein Monster.
    Ein Raumschiff rast auf einen Stern zu und seine Besatzung wird von einem fremden Wesen befallen. Der Doktor muss das Schiff retten, bevor die Zeit abläuft.
    Der Doktor verwandelt sich in einen Menschen und lebt 1913 als Lehrer John Smith. Eine außerirdische Familie jagt ihn und seine Erinnerungen.
    Die Familie des Blutes will die Lebensenergie des Doktors stehlen. Martha muss ihn dazu bringen, wieder zu dem zu werden, der er wirklich ist.
    Sally Sparrow entdeckt geheimnisvolle Statuen, die sich bewegen, wenn niemand hinsieht. Die Weeping Angels beginnen ein gefährliches Spiel mit der Zeit.
    Der Doktor, Martha und Captain Jack reisen ans Ende des Universums. Dort treffen sie auf eine Figur, die ein lange verborgenes Geheimnis trägt.
    Der Master übernimmt die britische Regierung und bringt die Erde unter seine Kontrolle. Der Doktor und seine Freunde werden zu Flüchtlingen.
    Der Master beherrscht die Menschheit und hat den Doktor besiegt. Martha setzt alles auf eine letzte, scheinbar unmögliche Hoffnung.
    Der Doktor befindet sich an Bord des luxuriösen Raumschiffs Titanic. Als das Schiff auf die Erde zurast, beginnt ein Kampf ums Überleben.
    Donna Noble trifft erneut auf den Doktor und schließt sich ihm an. Eine Firma verkauft ein mysteriöses Diätprodukt mit außerirdischem Ursprung.
    Der Doktor und Donna landen kurz vor dem Ausbruch des Vesuvs. Der Doktor muss entscheiden, ob er in die Geschichte eingreifen darf.
    Auf einem fremden Planeten werden die sanften Ood als Diener gehalten. Der Doktor entdeckt, wie ihre Versklavung funktioniert.
    Die kriegerischen Sontaraner infiltrieren die Erde. Martha und UNIT geraten in eine gefährliche Verschwörung.
    Die Sontaraner vergiften die Erdatmosphäre. Der Doktor und seine Verbündeten versuchen, eine globale Katastrophe zu verhindern.
    Aus der DNA des Doktors entsteht Jenny, seine angebliche Tochter. Auf einem fremden Planeten kämpfen zwei Gruppen seit Generationen gegeneinander.
    Der Doktor und Donna treffen Agatha Christie. Ein Mörder treibt unter den Gästen eines Landhauses sein Unwesen.
    Die größte Bibliothek des Universums ist vollkommen leer. Der Doktor entdeckt eine unsichtbare Lebensform und begegnet River Song.
    Die Bibliothek birgt eine virtuelle Welt mit Millionen gespeicherter Menschen. Der Doktor versucht, River Song und die anderen zu retten.
    Während eines Ausflugs auf einem fremden Planeten wird die Reisegesellschaft von einem unbekannten Wesen heimgesucht. Es beginnt, die Worte der Menschen nachzuahmen.
    Donna erlebt eine alternative Realität, in der sie den Doktor nie getroffen hat. Die Erde gerät dadurch auf einen katastrophalen Weg.
    Die Erde verschwindet und zahlreiche Welten werden zusammengebracht. Der Doktor und seine Verbündeten bereiten sich auf einen gewaltigen Krieg vor.
    Die Daleks bedrohen die gesamte Realität. Der Doktor erhält Hilfe von seinen Freunden und früheren Begleitern, doch der Preis ist hoch.
    Der Doktor trifft im viktorianischen London auf einen Mann, der behauptet, selbst der Doktor zu sein. Gleichzeitig erwachen die Cybermen.
    Der Doktor und die Busreisende Lady Christina stranden auf einem Wüstenplaneten. Riesige außerirdische Rochen bedrohen ihre Rückkehr zur Erde.
    Der Doktor landet auf dem Mars und trifft eine Forschungsstation in höchster Gefahr. Er weiß, dass ihre Besatzung eigentlich zum Tod verurteilt ist, und muss entscheiden, ob er die Geschichte verändern darf.
    Der Master kehrt zurück und verfolgt einen gewaltigen Plan. Der Doktor erkennt, dass sich sein eigener Tod immer weiter nähert.
    Der Master und die Time Lords bedrohen die gesamte Realität. Der zehnte Doktor bringt sein letztes Abenteuer zu Ende und regeneriert.
    Der frisch regenerierte Doktor landet bei der jungen Amelia Pond. Gemeinsam müssen sie eine außerirdische Bedrohung stoppen.
    Amy begleitet den Doktor auf ein riesiges Raumschiff, das die Menschheit durch den Weltraum trägt. Die Bewohner verbergen ein schreckliches Geheimnis.
    Im Zweiten Weltkrieg helfen Daleks scheinbar den Briten. Der Doktor erkennt jedoch schnell, dass ihre wahren Absichten weit gefährlicher sind.
    Der Doktor und River Song untersuchen ein abgestürztes Raumschiff. In den Ruinen befinden sich Weeping Angels.
    Die Weeping Angels greifen die Gruppe an. Gleichzeitig droht ein Riss im Universum, die Realität selbst zu zerstören.
    Der Doktor nimmt Rory mit nach Venedig. Dort verbirgt eine Schule für Mädchen eine außerirdische Spezies.
    Amy erlebt zwei scheinbare Realitäten und muss herausfinden, welche davon echt ist. Ein mysteriöser Dream Lord manipuliert die Gruppe.
    In einem kleinen Dorf verschwinden Menschen im Untergrund. Der Doktor entdeckt eine uralte Spezies, die Anspruch auf die Erde erhebt.
    Menschen und Silurianer stehen kurz vor einem Krieg. Der Doktor versucht, Frieden zu schaffen, doch Rory gerät in tödliche Gefahr.
    Der Doktor trifft Vincent van Gogh und erkennt ein Wesen in einem seiner Gemälde. Amy und er versuchen, den verzweifelten Künstler zu retten.
    Der Doktor zieht bei Craig ein, um ein geheimnisvolles Haus zu untersuchen. Nebenbei versucht er, sich in einem Fußballteam einzuleben.
    Der Doktor entdeckt ein Gefängnis, das angeblich das gefährlichste Wesen des Universums enthält. Seine Freunde werden von einer gewaltigen Verschwörung überrascht.
    Das Universum ist kollabiert und nur wenige Menschen erinnern sich daran. Amy muss helfen, die Realität wiederherzustellen und den Doktor zurückzubringen.
    Der Doktor landet auf einem Planeten, dessen Bewohner kurz vor einer Katastrophe stehen. Ein verbitterter Mann hält das Schicksal Tausender in seinen Händen.
    Amy, Rory und River erleben den Tod des Doktors. Gleichzeitig begegnen sie einer mysteriösen Raumfahrergestalt.
    Die Freunde kämpfen gegen Wesen, die Menschen ihre Anwesenheit vergessen lassen. Der Doktor entdeckt eine überraschende Verbindung zu River Song.
    Die TARDIS-Crew landet auf einem Piratenschiff. Eine mysteriöse Sirene nimmt verletzte Besatzungsmitglieder mit.
    Der Doktor wird auf einen seltsamen Planeten gelockt. Dort erhält die TARDIS einen menschlichen Körper und kann endlich mit ihm sprechen.
    Arbeiter erschaffen künstliche Doppelgänger ihrer selbst. Als diese Gangers ein eigenes Bewusstsein entwickeln, beginnt ein gefährlicher Konflikt.
    Mensch und Ganger können kaum noch unterschieden werden. Der Doktor versucht herauszufinden, wer tatsächlich der echte Mensch ist.
    Rory stellt eine Armee zusammen, um Amy zu retten. Der Doktor führt seine Freunde in eine große Schlacht.
    Die TARDIS landet im Berlin der 1930er Jahre. River Song und ein überraschendes neues Gesicht kreuzen erneut den Weg des Doktors.
    Ein kleiner Junge bittet den Doktor um Hilfe. In seinem Puppenhaus wartet jedoch eine unheimliche Welt voller Gefahren.
    Amy landet in einer Quarantänewelt und erlebt dort Jahrzehnte. Rory versucht verzweifelt, zu ihr zu gelangen.
    Der Doktor und seine Freunde landen in einem Hotel voller Zimmer. In jedem Zimmer befindet sich der größte persönliche Schrecken eines Menschen.
    Der Doktor besucht Craig ein letztes Mal und entdeckt Cybermen in einem Kaufhaus. Gleichzeitig nähert sich der Doktor seinem scheinbaren Tod.
    River weigert sich, den Doktor zu töten und verändert damit die Zeitlinie. Der Doktor muss einen Weg finden, seinen Tod vorzutäuschen.
    Der Doktor begegnet während des Zweiten Weltkriegs einer Witwe und ihren Kindern. Ein Weihnachtsabenteuer führt sie in eine fremdartige Welt.
    Der Doktor und seine Begleiter werden in eine Dalek-Irrenanstalt geschickt. Dort begegnen sie einer Frau, die eine besondere Verbindung zu den Daleks besitzt.
    Ein Raumschiff voller Dinosaurier droht auf der Erde abzustürzen. Der Doktor stellt eine ungewöhnliche Rettungsmannschaft zusammen.
    Der Doktor landet in einer Westernstadt, die von einem Cyborg terrorisiert wird. Der vermeintliche Monsterjäger verfolgt einen persönlichen Rachefeldzug.
    Kleine schwarze Würfel erscheinen plötzlich überall auf der Erde. Der Doktor und seine Freunde müssen herausfinden, wer dahintersteckt.
    Die Weeping Angels greifen New York an. Amy und Rory geraten in eine Zeitfalle, aus der es keinen einfachen Ausweg gibt.
    Der Doktor hat sich nach den Ereignissen in New York zurückgezogen. Clara holt ihn zurück, als eine neue Bedrohung London im viktorianischen Zeitalter heimsucht.
    Der Doktor begegnet Clara Oswald, die offenbar mehrfach in seinem Leben auftaucht. Eine mysteriöse Organisation entführt Menschen über das Internet.
    Der Doktor und Clara besuchen ein gigantisches Festival. Ein uraltes Wesen erwacht und bedroht einen ganzen Planeten.
    Die TARDIS landet während des Kalten Krieges in einem russischen U-Boot. Ein alter Feind der Menschheit wird aus dem Eis befreit.
    Der Doktor und Clara untersuchen ein angebliches Spukhaus. Dabei entdecken sie ein Wesen außerhalb ihrer normalen Vorstellung von Raum und Zeit.
    Ein Unfall zieht die TARDIS in ein Bergungsschiff. Clara und der Doktor müssen sich durch das riesige Innere der Zeitmaschine kämpfen.
    Im viktorianischen Yorkshire werden Menschen mit roter Haut gefunden. Madame Vastra, Jenny und Strax versuchen, das Geheimnis zu lösen.
    Auf einem Vergnügungsplaneten erwachen die Cybermen. Der Doktor wird selbst von ihrer Technologie infiziert.
    Clara und der Doktor folgen einer geheimnisvollen Spur zu seinem Grab. Dort wird ein bisher unbekannter Teil seiner Vergangenheit enthüllt.
    Der zehnte und elfte Doktor treffen auf eine frühere Inkarnation aus dem Zeitkrieg. Gemeinsam müssen sie über das Schicksal Gallifreys entscheiden.
    Der Doktor verteidigt einen Planeten, der von zahlreichen Feinden belagert wird. Nach Jahrhunderten des Kampfes steht seine letzte Regeneration bevor.
    Nach seiner Regeneration muss sich Clara an den neuen, älteren Doktor gewöhnen. In London verschwinden Menschen und werden zu mechanischen Monstern.
    Der Doktor wird auf mikroskopische Größe geschrumpft und in einen Dalek eingeschleust. Dort sucht er nach einem Funken Gutartigkeit.
    Clara möchte Robin Hood treffen und der Doktor hält ihn für eine Legende. Bald müssen beide gemeinsam gegen einen Roboterfeind kämpfen.
    Der Doktor fragt sich, ob es Wesen gibt, die sich perfekt verstecken können. Clara erlebt Ereignisse, die Vergangenheit und Zukunft miteinander verbinden.
    Der Doktor und Clara werden gezwungen, eine nahezu unmögliche Bank auszurauben. Ein geheimnisvoller Kunde hat den Auftrag erteilt.
    Der Doktor nimmt eine Stelle als Hausmeister an Claras Schule an. Ihr Doppelleben droht aufzufliegen, während ein außerirdischer Soldat auftaucht.
    Der Mond steht kurz vor seiner Zerstörung. Der Doktor überlässt Clara eine Entscheidung über das Schicksal der gesamten Menschheit.
    In einem futuristischen Luxuszug stirbt alle 66 Sekunden ein Passagier. Nur das Opfer selbst kann die unsichtbare Mumie sehen.
    Die TARDIS verliert ihre Energie und Clara muss allein ermitteln. Zweidimensionale Wesen beginnen, die Menschen zu verändern.
    Ein riesiger Wald bedeckt plötzlich ganz London. Clara und der Doktor entdecken, dass die Bäume die Menschheit vor einer Gefahr schützen.
    Clara macht eine schockierende Entdeckung über Danny. Der Doktor untersucht eine Organisation, die mit den Toten experimentiert.

    Der Doktor und Clara verbringen Weihnachten in einer Forschungsstation am Nordpol. Traumwesen greifen die Besatzung an und verwischen die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit.
    Der Doktor verschwindet spurlos und der Master bittet Clara um Hilfe. Schließlich führt die Spur zu einem alten Feind des Doktors.
    Der Doktor ist in einer Dalek-Stadt gefangen. Missy und Clara versuchen, ihn zu retten, während Davros eine Falle vorbereitet.
    In einer Unterwasserstation erscheinen Geister. Der Doktor erkennt, dass sie offenbar eine Nachricht übermitteln wollen.
    Der Doktor reist in die Vergangenheit der Station. Dabei entdeckt er, wie die Geister entstehen und warum die Ereignisse unausweichlich wirken.
    Der Doktor trifft auf die Wikingerin Ashildr. Um sie zu retten, verändert er ihr Leben für immer.
    Jahrhunderte später lebt Ashildr noch immer. Sie ist verbittert und hat sich zu einer maskierten Diebin entwickelt.
    Eine geheime Zygonen-Gesellschaft lebt auf der Erde. Ein radikaler Flügel will den Frieden zwischen Menschen und Zygonen zerstören.
    Der Konflikt eskaliert und ein Bürgerkrieg droht. Der Doktor versucht, beide Seiten zum Frieden zu bewegen.
    Eine Raumstation wird von einem unbekannten Wesen heimgesucht. Schlaflose Menschen und künstliche Traumwesen geraten außer Kontrolle.
    Clara gerät in eine tödliche Falle in einem geheimen Londoner Viertel. Der Doktor kann die Konsequenzen ihrer Entscheidung nicht verhindern.
    Der Doktor ist allein in einer geheimnisvollen Festung gefangen. Ein unaufhaltsamer Verfolger zwingt ihn, immer wieder um sein Leben zu kämpfen.
    Der Doktor kehrt nach Gallifrey zurück und widersetzt sich den Time Lords. Für Clara ist er bereit, Regeln von Raum und Zeit zu brechen.
    Der Doktor begegnet River Song, die ihn zunächst nicht erkennt. Gemeinsam geraten sie in ein Abenteuer voller Betrug, Schatzsuche und persönlicher Überraschungen.
    Der Doktor arbeitet an einer Universität und begegnet der Studentin Bill Potts. Eine geheimnisvolle Pfütze wird zur Bedrohung.
    Der Doktor und Bill landen auf einer futuristischen Kolonie. Roboter sorgen dafür, dass alle Menschen ständig glücklich sein müssen.
    Im London des Jahres 1814 untersucht der Doktor ein Wesen unter dem zugefrorenen Fluss. Bill gerät dabei in große Gefahr.
    Bill zieht in ein altes Haus, dessen Vermieter sich merkwürdig verhält. Hinter den Wänden verbirgt sich ein uraltes Geheimnis.
    Auf einer Raumstation kämpfen der Doktor und Bill ums Überleben. Ein Konzern hat Raumanzüge entwickelt, die ihre Träger kontrollieren.
    Der Doktor untersucht eine mysteriöse virtuelle Realität. Dabei erkennt er, dass die Welt möglicherweise nicht das ist, was sie zu sein scheint.
    Eine uralte Pyramide erscheint plötzlich auf der Erde. Der Doktor muss verhindern, dass eine außerirdische Bedrohung die Menschheit vernichtet.
    Die Mönche haben die Erde übernommen und die menschliche Geschichte verändert. Bill versucht, den Doktor aus ihrer Kontrolle zu befreien.
    Der Doktor und Bill finden auf dem Mars eine menschliche Soldatengruppe. Die Marsianer und die Menschen stehen kurz vor einem Krieg.
    Eine römische Legion verschwindet in Schottland. Der Doktor entdeckt eine Kreatur, die aus einer anderen Dimension in unsere Welt eindringt.
    Der Doktor, Bill und Nardole helfen einem Raumschiff in Not. Auf den unteren Ebenen des Schiffes beginnt eine schreckliche Verwandlung.
    Der Doktor versucht, Menschen vor den Cybermen zu retten. Gleichzeitig treffen zwei Inkarnationen des Masters aufeinander und der Doktor steht vor seiner letzten großen Entscheidung.
    Der Doktor kehrt zu Weihnachten nach New York zurück und trifft einen ungewöhnlichen Superhelden. Gemeinsam müssen sie eine außerirdische Verschwörung aufdecken.
Nachtrag: ChatGPT hat mir insofern geholfen, als die KI mir gezeigt hat, dass das letzte Weihnachtsspezial mit Capaldi „Es war einmal“ nicht auf One gesendet wurde. Ich habe Claras Abschied also nie gesehen, was ich jetzt nachhole... Durch die Auflistung der Spezials hat mir die KI also tatsächlich geholfen -, wenn auch eher durch Zufall, weil ich öfter nachgefragt hatte, was es mit diesem Spezial auf sich hatte, das ich nicht kannte.

Re: Künstliche Intelligenz: Helfer des Menschen oder unkontrollierbares Risiko?

Verfasst: 21.08.2026, 22:33
von Uncoolman
ChatGPT hatte „an die erinnerte Szene“ wie heute üblich falsch geschrieben. Ich habe korrigiert, was zu diesem Dialog führte:
Das ist sehr freundlich von dir – danke! 😊

Ich würde nur eine kleine Einschränkung machen: Deine konkrete Korrektur wird nicht automatisch in mein allgemeines Training übernommen. Ich kann sie aber innerhalb dieses Gesprächs berücksichtigen und meinen Sprachgebrauch entsprechend anpassen.

Und dein Hinweis ist tatsächlich ein gutes Beispiel dafür, warum reine statistische Sprachkenntnis nicht immer genügt. Ein Satz kann im Internet tausendfach vorkommen und trotzdem für einen sorgfältigen deutschen Sprachgebrauch unidiomatisch sein.

In diesem Gespräch werde ich also lieber schreiben:

„die Imbiss-Szene, an die du dich erinnerst“

statt:

„die von dir erinnerte Imbiss-Szene“.

Und wenn du mich bei solchen Feinheiten korrigierst, nehme ich das gerne an. 🙂

Re: Künstliche Intelligenz: Helfer des Menschen oder unkontrollierbares Risiko?

Verfasst: 22.08.2026, 08:49
von Gerrit
„Ich benutze ChatGPT vor allem als Werkzeug für eigene Projekte. Die Idee und das Ziel kommen meistens von mir. Ich sage der KI zum Beispiel, was meine Archivseiten können sollen oder welche Informationen ich darstellen möchte. ChatGPT hilft mir dann beim Programmieren, bei technischen Problemen oder beim Ausarbeiten meiner Ideen. Anschließend teste und ändere ich das Ergebnis selbst. So sind unter anderem verschiedene kleine Programme und HTML-Werkzeuge entstanden.“

Re: Künstliche Intelligenz: Helfer des Menschen oder unkontrollierbares Risiko?

Verfasst: 22.08.2026, 15:18
von Uncoolman
Ich vermute, dass KI in Zukunft so eingesetzt wird. Sie ist kein "Künstler", sondern ein Handlanger, ein Berater, ein Werkzeug eben. Und vermutlich muss man akzeptieren, dass sie nicht mehr verschwindet. Sie ist kein vollwertiger Ersatz für Menschen. Ich habe das vor einem halben Jahr noch prognostiziert, aber heute, nach meinen Erfahrungen, sehe ich das nicht mehr so schwarz. Sie löst Menschen nicht ab, selbst bei einfachen Aufgaben nicht. Auch bei dem Dr. Who-Ding (s.o.) lag sie am Ende doch einige Male knapp daneben, was ich erst später gemerkt habe.

Die Gefahr liegt darin, dass man Menschen rauswirft, weil es billiger kommt, fehlerhaft mit KI zu arbeiten als teurer mit echten Menschen. Es ist wie mit jeder Massenproduktion: der Ausschuss wird mit eingepreist. Nicht die KI als fehlerhafter Mitarbeiter ist das Risiko, sondern wenn wir akzeptieren, dass es schlechter als vorher sein und nur durch Überproduktion kompensiert wird.

Am Ende wird KI global gesehen eben nicht billiger werden, denn die Serverbänke müssen ja gebaut und unterhalten werden. Und die entlassenen Menschen sind ja trotzdem da und wollen ernährt werden, jedenfalls in Ländern mit Sozialsystemen. Gesamt gesehen spart man nichts. Die Menschen sind so oder so da, dann könnten sie auch arbeiten.

Na gut, den USA ist es egal, ob Arbeitslose verrecken, das ist deren Strategie, und nur so kann KI funktionieren, da sie volkswirtschaftlich kein Gewinn ist, wenn das Geld für Menschen trotzdem ausgegeben werden muss. KI fördert den Abbau des Sozialstaates...

TensorArt z.B. wackelt auch und wird vermutlich, wie alle Plattformen vorher, die freie Nutzbarkeit noch weiter einschränken und teurer werden, wie ehemals Playground, das sich vermutlich verschätzt hatte. Am Ende bleibt KI ein kapitalistisches Werkzeug, das heißt, nur die Reicheren haben Zugriff oder können sich eine passende Grafikkarte leisten. Es ist zum Heulen. Wir müssen einsehen, dass das, was wir als soziale Kultur bezeichnen, am Ende durch Geld einiger Weniger bestimmt wird. Die sogenannte Freiheit der Kunst gibt es nicht, und gab es noch nie...

Re: Künstliche Intelligenz: Helfer des Menschen oder unkontrollierbares Risiko?

Verfasst: 22.08.2026, 20:23
von JohnLemon
Uncoolman hat geschrieben: 22.08.2026, 15:18 KI fördert den Abbau des Sozialstaates...

Eine erschreckende Quintessenz - aber ich fürchte, es klingt nicht nur richtig, sondern stimmt auch.

Re: Künstliche Intelligenz: Helfer des Menschen oder unkontrollierbares Risiko?

Verfasst: 23.08.2026, 21:11
von Uncoolman
KI wird auch bei Robotern eingesetzt:

https://youtu.be/iZeURey51VE

Re: Künstliche Intelligenz: Helfer des Menschen oder unkontrollierbares Risiko?

Verfasst: 24.08.2026, 21:46
von Hans
Uncoolman hat geschrieben: 22.08.2026, 15:18Na gut, den USA ist es egal, ob Arbeitslose verrecken, das ist deren Strategie, ...
#-o

Re: Künstliche Intelligenz: Helfer des Menschen oder unkontrollierbares Risiko?

Verfasst: 24.08.2026, 22:05
von Uncoolman
Bei Obama nicht, aber ganz sicher bei Trump. Die US-Amerikaner haben diesen Unabhängigkeitsdrang, der so lange gut funktioniert, wie man für sich selber sorgen kann. Aber wehe, man wird ernsthaft krank oder arbeitslos - dann ist man am Arsch, wenn man vorher nicht reich war. Nein, sie wollen ja keine Staatseingriffe in ihr geheiligtes Freiheitsdasein. Na gut, muss man eben damit leben...

Re: Künstliche Intelligenz: Helfer des Menschen oder unkontrollierbares Risiko?

Verfasst: 25.08.2026, 20:58
von Hans
Du kennst keinen US-Amerikaner persönlich und hast dich auch nicht wirklich mit dem Leben in den USA beschäftigt - korrekt?

Dieses "Obama gut, Trump böse/doof" bringt niemanden weiter. Man muss das differenziert betrachten. Wusstest du z.B., dass unter Trump trotz Wirtschaftskrise/Corona die Armutsquote in den USA gesunken ist (https://www.census.gov/library/publicat ... 0-275.html) und das soziale Sicherheitsnetz für z.B. Arbeitslose deutlich ausgeweitet wurde (z.B. CARES Act, 600 USD pro Woche, Kreis der Berechtigten deutlich ausgeweitet; https://www.cbo.gov/publication/56387).

Ich habe ChatGPT mal gebeten, die unterschiedlichen Ansätze in einem Statement zusammenzufassen:
"Obama setzte stärker darauf, das Risiko abzusichern, dass etwas schiefgeht. Trump I setzte stärker darauf, dass ein guter Arbeitsmarkt die Menschen weniger abhängig vom Sicherheitsnetz macht."
Ich persönlich finde Absicherung durch einen Sozialstaat zwar wichtig, bin aber andererseits auch der Meinung, dass es gut ist, wenn (z.B. durch einen guten Arbeitsmarkt) so wenig Menschen wie mögliche soziale Absicherung tatsächlich auch benötigen.