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Re: Zweite OP zieht sich

Verfasst: 08.09.2026, 16:19
von Werner1612
Hallo zusammen,
bin heute morgen um 9 Uhr an der Prostata operiert worden (Biopsie). Lief alles sehr gut, dauerte mit allem ne Stunde. Muss diese Nacht zur Beobachtung in der Klinik bleiben. Fühle mich als hätte überhaupt keine OP stattgefunden. Einzig der Katheder stört etwas. Morgen früh um 5 (!) wird der schon wieder gezogen, dann die Urinwerte geprüft, und wenn dann alles stimmt, werde ich am Morgen bereits wieder entlassen.
In etwa 10 Tagen kommt dann das Ergebnis der Biosie, ob es ein Karzinom ist oder nicht.
Ganz liebe Grüße aus der Urologie Freiburg per Handy
Werner

Re: Zweite OP zieht sich

Verfasst: 08.09.2026, 18:16
von DavidMcNamara
Hallo Werner,
gut zu hören, dass die Biopsie gut verlaufen ist! 5:00 Uhr ist in der Tat früh, aber hoffentlich klappt es dann mit der Entlassung. Zu Hause ist es definitiv schöner als in der Klinik.
Ich (und wir) drücken Dir die Daumen, dass das Ergebnis der Biopsie negativ ausfällt 🤞🤞🤞
LG nach Freiburg!

Re: Zweite OP zieht sich

Verfasst: 09.09.2026, 04:39
von Werner1612
DavidMcNamara hat geschrieben: 08.09.2026, 18:16 Hallo Werner,
gut zu hören, dass die Biopsie gut verlaufen ist! 5:00 Uhr ist in der Tat früh, aber hoffentlich klappt es dann mit der Entlassung. Zu Hause ist es definitiv schöner als in der Klinik.
Ich (und wir) drücken Dir die Daumen, dass das Ergebnis der Biopsie negativ ausfällt 🤞🤞🤞
LG nach Freiburg!
Herzlichen Dank Euch allen! Ich lasse es auf mich zukommen.
LG Werner

Re: Zweite OP zieht sich

Verfasst: 09.09.2026, 19:53
von Werner1612
So, nach diesem Kurzabstecher in die Urologie bin ich wieder im heimischen Hafen. Um 10 Uhr heute Morgen habe ich den Arztbrief bekommen, konnte gehen. Morgen geht es um 8:45 mit der Ambulanz der Neurochirurgie wegen einem neuen OP-'Termin weiter. Das wäre dann die vierte OP innerhalb 15 Monate. Am 21. zur Besprechung der Biopsie in der Uni, am30 dasselbe nochmal beim Urologen. Ich hatte zwei Zimmerkollegen, die hatten dreimal niedrigere PSA-Werte als ich, mussten aber auch zur Biopsie. Naja, die Sache mit der Prostata macht mir nicht so viele Sorgen wie der Gehirntumor.
Dann füllt sich mein Wandkalender noch mit einem Sportprogramm in der Sportonkologie und eine Physiotherapie in ner Praxi für den Neurobereich, da ich leicht motorisch gehandicapt bin. Also alle paar Tage anderes Programm.
Aber jetzt werde ich erstmal einen neuen Film fürs Rätsel raussuchen, damit es weiter geht. :)
LG Werner

Re: Zweite OP zieht sich

Verfasst: 10.09.2026, 19:12
von Sternchen
Das Sportprogramm ist doch ne gute Idee.😀
Wie fühlst du dich denn? Hoffe es verläuft alles gut.
Du bist echt tapfer Werner.
Toll das du nicht aufgibst. 🤗

Re: Zweite OP zieht sich

Verfasst: 11.09.2026, 21:00
von Werner1612
Sternchen hat geschrieben: 10.09.2026, 19:12 Das Sportprogramm ist doch ne gute Idee.😀
Wie fühlst du dich denn? Hoffe es verläuft alles gut.
Du bist echt tapfer Werner.
Toll das du nicht aufgibst. 🤗
Aufgeben ist keine Option. :)
Ich fühle mich den Umständen entsprechend. Noch kann ich so gut wie alles machen, obwohl ich das Gefühl habe, nicht mehr so kräftig wie vor einem halben Jahr zu sein. Deswegen auch der Sport, der mich aber mehr anstrengt wie der Sport nach der Reha im Sommer 25. Ich hoffe, dass sich das wieder bessert, bin ja mit 65 noch ein Jungspund. :wink:

In der Besprechung in der Neurochirurgie hatte ich ne ganz gute Ärztin, die mir die gesammten MRT-Bilder erklärt hat. Geplant ist, sowohl den Schädel zu öffnen als auch über die Nase in die Stirnhöle zu gehen, um nun zu versuchen den gesammten Rest des Tumors aus der Stirnhöle zu bekommen. In der ersten ging man nur über den Schädel, denn da war noch nichts in der Stirnhöle, in der zweiten nur über die Nase in den Stirnhölenbereich. Da das aber weiter oben irgendwo abknickt, kamen die über den Nasenbereich nicht weit genug hinein. Daher wollen sie diesmal sowohl vom Schädel als auch nasal rangehen. Ich hoffe, dass es klappt und nicht noch mehr Nerven in der Kopfhaut durch das Aufschneiden kaputt gehen, denn ein Teil meiner Kopfhautmuskulatur ist seit der ersten OP gelähmt. Die Nerven wuchsen nicht mehr zusammen.

Ganz so brisannt wie es anfänglich hies, ist es momentan doch nicht; etwas Zeit bleibt, aber die ganze Sache sollte noch dieses Jahr über die Bühne gehen, weil das Ding langsam weiterwächst. Daher meinte die Ärztin in der Neurochirurgie, dass wir erstmal das Ergebnis der Biopsie der Prostata abwarten, dann einen Termin machen. Denn sollte es sich herausstellen, dass ich Prostatakrebs habe, müsste unter Umständen die Geschichte mit der Prostata vorher behandelt werden. Am 21.09. habe ich in der Urologie dazu eine Besprechung, am 30.09. das Ganze nochmals mit meinem Praxis-Urologen. Dann wird man weitersehen.

Zum 01.11. habe ich Rente beantragt; da ich mittlerweile die Annerkennung einer Schwerbehinderung habe, kann ich etwas früher in Rente gehen. Ich denke, dass da alles klappen wird. Die Rentenversicherung wartet nur noch auf Rückmeldung der Krankenkasse, der Rest ist in trockenen Tüchern. Ende des Monats hake ich bei der Rentenversicherung nochmal nach.

LG Werner