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Re: Zweite OP zieht sich
Verfasst: 11.08.2026, 20:18
von Möwe
Ich fühle mit dir, lieber Werner.
Ich hatte, bei einer Krebsdiagnose, einen ähnlich empathischen Arzt. Scheint nicht so selten zu sein. Dies schreibe ich dir nur, damit du dich in dieser Situation nicht so einsam fühlst. "Mein" Arzt damals hat mir die Diagnose als Brief in die Hand gedrückt und als ich fragte, was in der Papier drin steht, geantwortet, ich solle es lesen, er würde es mir nicht erklären.
Es war übrigens ein deutscher Arzt. Und einer, der mir in der Sitzung davor noch vorgejammert hat, wie wenig er mit Kassenpatienten verdienen kann.
Aber zum Glück gibt es auch ganz andere Ärzte, und die sind mir nach diesem Schock dann auch begegnet. Das wünsche ich dir auch von Herzen.
Re: Zweite OP zieht sich
Verfasst: 11.08.2026, 20:49
von Kikimora
Unfassbar. Werner, ich wünsche dir, dass du eine angemessenere Antwort von deinem Arzt erhältst, und die beste Hilfe, die unter den gegebenen Umständen möglich ist.
Re: Zweite OP zieht sich
Verfasst: 11.08.2026, 21:56
von Werner1612
DavidMcNamara hat geschrieben: ↑11.08.2026, 17:37
Ah - das ist ärgerlich! Da fühle ich mit Dir, Werner. Mit so einem Befund und ohne echte Beratung "an die frische Luft" gesetzt zu werden, fühlt sich sicherlich nicht gut an. Hoffentlich meldet sich der Strahlenarzt zeitnah bei Dir. Eine dritte OP wäre natürlich wieder mühsam und anstrengend. Meine Daumen bleiben in jedem Fall GANZ FEST gedrückt!
Ja, das war fast zwischen Tür und Angel. An der menschlichen Seite hapert es unserer Uni. In der Forschung sind sie angeblich top. Habe heute Abend meinem behandelden Arzt ne längere Email dazu geschrieben. Bin gespannt ob und wann er antwortet.
LG Werner
Re: Zweite OP zieht sich
Verfasst: 11.08.2026, 22:02
von Werner1612
Möwe hat geschrieben: ↑11.08.2026, 20:18
Ich fühle mit dir, lieber Werner.
Ich hatte, bei einer Krebsdiagnose, einen ähnlich empathischen Arzt. Scheint nicht so selten zu sein. Dies schreibe ich dir nur, damit du dich in dieser Situation nicht so einsam fühlst. "Mein" Arzt damals hat mir die Diagnose als Brief in die Hand gedrückt und als ich fragte, was in der Papier drin steht, geantwortet, ich solle es lesen, er würde es mir nicht erklären.
Es war übrigens ein deutscher Arzt. Und einer, der mir in der Sitzung davor noch vorgejammert hat, wie wenig er mit Kassenpatienten verdienen kann.
Aber zum Glück gibt es auch ganz andere Ärzte, und die sind mir nach diesem Schock dann auch begegnet. Das wünsche ich dir auch von Herzen.
Dann bin ich in so ner Situation ja nicht der Einzige. Ein kleiner Trost. Vielleicht treffe ich ja noch auf verständnisvollere Ärzte in der nächsten Zeit. Habe meinem Strahlenarzt eine lange Email geschrieben, auch um gewisse Informationen, Aufklärung gebeten. Mal sehen, ob er sich zurück meldet.
LG Werner
Re: Zweite OP zieht sich
Verfasst: 11.08.2026, 22:05
von Werner1612
Kikimora hat geschrieben: ↑11.08.2026, 20:49
Unfassbar. Werner, ich wünsche dir, dass du eine angemessenere Antwort von deinem Arzt erhältst, und die beste Hilfe, die unter den gegebenen Umständen möglich ist.
Ja, danke, das hoffe ich auch sehr stark. Langsam habe ich das Gefühl, dass mir die Zeit für eine Behandlung langsam davon läuft.
LG Werner
Re: Zweite OP zieht sich
Verfasst: 11.08.2026, 22:12
von Werner1612
Möwe hat geschrieben: ↑11.08.2026, 20:18
Ich fühle mit dir, lieber Werner.
Ich hatte, bei einer Krebsdiagnose, einen ähnlich empathischen Arzt. Scheint nicht so selten zu sein. Dies schreibe ich dir nur, damit du dich in dieser Situation nicht so einsam fühlst. "Mein" Arzt damals hat mir die Diagnose als Brief in die Hand gedrückt und als ich fragte, was in der Papier drin steht, geantwortet, ich solle es lesen, er würde es mir nicht erklären.
Es war übrigens ein deutscher Arzt. Und einer, der mir in der Sitzung davor noch vorgejammert hat, wie wenig er mit Kassenpatienten verdienen kann.
Aber zum Glück gibt es auch ganz andere Ärzte, und die sind mir nach diesem Schock dann auch begegnet. Das wünsche ich dir auch von Herzen.
Es gibt manche Ärzte, die vielleicht wisschenschaftlich gut sind, die aber mit Menschen nicht umgehen können. Solche Leute sollten in der Forschung bleiben und nicht auf die Menschheit losgelassen werden. Ich habe in meiner Tingeltangel Tour eines Jahres auch viele nette Ärzte erlebt, die auch gut mitgedacht haben. In meiner Reha in Bad Krozingen bin ich in der Neuro dort auf nur nettes Personal gestoßen. War fast ein Schock, als ich nach 5 Wochen wieder den realen Dingen der Außenwelt mit all ihrem Rüpelhaftem ausgesetzt war.
LG Werner