Ich kann nicht mehr spielen... :(

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Zoë Maya Castillo

Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Zoë Maya Castillo » 27.07.2019, 21:52

Ich weiß nicht was los ist aber es ist jetzt seit ich 2013 zusammen gebrochen bin und krank geworden bin so. Ich kann nicht mehr spielen. Ich kann mich nicht mehr auf ein Spiel einlassen und wenn doch, nur sehr kurz. Ich spiele daher auch kaum noch Spiele durch, denn ich komme nicht zum Spielen, weil ständig irgendwas im realen Leben ist, was mich so sehr belastet, dass ich nicht die Ruhe finde zum Spielen. Dabei liebe ich das Spielen immer noch, genau so wie immer und ich kaufe mir auch fleißig Spiele, immer mit der Hoffnung, dass ich es diesmal spielen werde. Und ganz, ganz, ganz selten spiele ich tatsächlich auch mal aber meistens kann ich es nicht. Das frustriert mich so unglaublich, ich kann mein geliebtes Hobby nicht mehr ausüben. Nur noch darüber lesen, schreiben, Videos gucken, die Spiele kaufen aber das eigentliche Spielen klappt nicht mehr, obwohl ich will, ich will so sehr aber es geht irgendwie nicht mehr. Erst dachte ich es wäre meine Depression aber da ich auch in guten Phasen, wo ich nicht ans Bett gefesselt bin, nicht spielen kann, zweifel ich so langsam daran. :(

Selbst wenn ich, wie jetzt, Zeit habe und spielen könnte, habe ich so viel Stress im Kopf - auch gerade frisch werde ich mal wieder von jemanden bedroht - dass es schon wieder nichts wird mit dem Zocken. :(

Ich kann nicht mal mehr World of Warcraft spielen, obwohl das ein Spiel ist, dass hochgradig süchtig macht und ich liebe das Spiel über alles aber selbst das hält mich maximal eine Stunde oder sowas, total lächerliche Spielzeiten. :| Ich darf und soll sogar von meiner Therapeutin World of Warcraft spielen, um mich von meiner Angst abzulenken aber nicht mal das klappt. :(

Ich bin aktuell in Therapie und arbeite an meinen Problemen, ich hoffe ich kann bald wieder zocken. Es sind jetzt schon fast 6 Jahre...habt ihr sonst Tipps wie man sich wieder zum Spielen motivieren kann? Obwohl die Motivation ist ja gar nicht das Problem, ich bin motiviert, ich würde so gerne spielen, ich kann nur nicht und es zerreißt mich innerlich. :cry:

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Joey
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Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Joey » 27.07.2019, 22:27

Mhm. Ich hätte einen Vorschlag. Versuche doch einfach mal folgendes:

Wenn du das nächste mal wieder richtig Bock hast, ein Spiel zu spielen, dann stelle dich davor hin, vielleicht sogar vor den Spiegel, und sage ganz laut und bestimmend: "Während der nächsten X Stunden (wie lange du halt fürs Spielen verwenden möchtest gerade) werde ich mich vollkommen auf das Spiel konzentrieren und nur daran denken. Alles andere muß bis danach warten!"
Und hänge dir dazu vielleicht noch Post-Its an den Bildschirmrand mit Messages wie: "STOP! Jetzt ist Spielezeit!", "Probleme haben Zeit bis SPÄTER!" oder "Ich habe JETZT SPASS beim Spielen" oder ähnliches, auf die dein Blick dann fällt, falls du in negative Gedanken abdriftest, und die dich dann gleich, bevor die negativen Gedanken die Kontrolle übernehmen können, daran erinnern, dich wieder voll und ganz auf das Spiel zu konzentrieren. Dabei sollten die Messages immer positiv formuliert sein, also keine Negationen enthalten wie in "Ich will nicht an schlechte Dinge denken."

Ich kann natürlich nicht garantieren, daß es funktioniert. Aber ich denke, einen Versuch wäre es allemal wert, oder? :)
Ich denke, derartige Selbstbeeinflussungen werden meist unterschätzt. Aber wichtig ist, es erst mal laut auszusprechen oder auch noch aufzuschreiben. Wenn man es nur denkt, dann ist es zu flüchtig.
Behalte immer mehr Träume in deiner Seele, als die Wirklichkeit zerstören kann. (indianische Weisheit)

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Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon z10 » 28.07.2019, 10:29

Vielleicht hilft es einen neuen Spieltyp auszuprobieren: https://store.steampowered.com/app/1046 ... nderlords/ (ist kostenlos)

Leider kann ich sonst nicht viel sachdienliches beitragen, da das sicher sehr Individuell ist. Bei Storyspielen habe ich auch sehr oft das Problem, dass ich nicht so recht am Ball bleibe - gerade versuche ich mich an Prey, ist mir aber vielleicht zu spannend auf lange Sicht.
Bei Spielen, die Wettbewerb enthalten, bin ich deutlich anfälliger noch ein weitere Match o.ä. zu spielen - da ist die Sogwirkung deutlich stärker.
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― Brandon Sanderson

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Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Sternchen » 28.07.2019, 22:36

Joey hat geschrieben:
27.07.2019, 22:27
Mhm. Ich hätte einen Vorschlag. Versuche doch einfach mal folgendes:

Wenn du das nächste mal wieder richtig Bock hast, ein Spiel zu spielen, dann stelle dich davor hin, vielleicht sogar vor den Spiegel, und sage ganz laut und bestimmend: "Während der nächsten X Stunden (wie lange du halt fürs Spielen verwenden möchtest gerade) werde ich mich vollkommen auf das Spiel konzentrieren und nur daran denken. Alles andere muß bis danach warten!"
Und hänge dir dazu vielleicht noch Post-Its an den Bildschirmrand mit Messages wie: "STOP! Jetzt ist Spielezeit!", "Probleme haben Zeit bis SPÄTER!" oder "Ich habe JETZT SPASS beim Spielen" oder ähnliches, auf die dein Blick dann fällt, falls du in negative Gedanken abdriftest, und die dich dann gleich, bevor die negativen Gedanken die Kontrolle übernehmen können, daran erinnern, dich wieder voll und ganz auf das Spiel zu konzentrieren. Dabei sollten die Messages immer positiv formuliert sein, also keine Negationen enthalten wie in "Ich will nicht an schlechte Dinge denken."

Ich kann natürlich nicht garantieren, daß es funktioniert. Aber ich denke, einen Versuch wäre es allemal wert, oder? :)
Ich denke, derartige Selbstbeeinflussungen werden meist unterschätzt. Aber wichtig ist, es erst mal laut auszusprechen oder auch noch aufzuschreiben. Wenn man es nur denkt, dann ist es zu flüchtig.
Zoey:

Das finde ich eine gute Idee versuch das einfach. :wink:

Man sollte sich aber auch nicht zu einer Sache zwingen wenn man es nicht will, oder es einen mehr frustriert als Freude macht, das ist jetzt mehr allgemein formuliert, bei allem gleich auf zugeben hilft keinem.

Mein Tipp wenn du schon Depressionen hast, spiel Spiele die positiv sind. Spiele wo es ein Happy end gibt, das denke ich könnte sich positiv auf deine Depression auswirken, oder allgemein auf trübe Gedanken.
Was hälst du davon?
Von Spielen die eine schwere depressive, traurige, schockende Wirkung haben lass lieber mal die Finger bis es dir besser geht.
Ich denke wenn eine Depression einen derart stark runterzieht sind positive Erlebnisse, egal wo, besser für die Seele als Dinge die einen traurig oder frustriert machen können.
Die Lust darauf kommt schon wieder, ergo zwing dich nicht wenn es nicht klappen sollte, trotz allem Tipps hier, und um gib dich mit positiven Dingen, Dingen die du liebst die dir gut tun, aber auch mit Menschen die dir wichtig sind.
Das hilft eigentlich gegen jede Depression auch wenn man die nie ganz loswerden kann, aber es hilft gut dagegen, auch positive Gedanken. :)
Kopf hoch.
Mein Wesen definiert sich durch mein Ich.
Durch meine Taten nicht nur durch das Reden anderer über mich.

Zitat von Mir.

Menschen und Dinge verlangen verschiedene Perspektiven. Es gibt manche, die man aus der Nähe sehen muß, um sie richtig zu beurteilen, und andere, die man nie richtiger beurteilt, als wenn man sie aus der Ferne sieht.

Zitat von François VI. Herzog de La Rochefoucauld

Zoë Maya Castillo

Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Zoë Maya Castillo » 28.07.2019, 23:03

Also erstmal danke für eure Antworten.

Dass ich jetzt keine düsteren zerstörerischen Spiele, darauf achte ich schon automatisch. Manchmal suche ich mir sogar extra fröhliche, bunte Spiele aber geht nicht, kann mich nicht aufs Spielen einlassen.

Und zwingen geht nicht, das ist auch nicht gut und auch nicht was ich will. Das mit den Zettelchen ist zwar eine liebe Idee wäre aber auch eher dass sich zwingen, du hast jetzt Spass! und so klingt schon sehr erzwungen. Ich finde das muss von alleine kommen.

Die Motivation ist nicht das Problem, die ist oft so hoch und irgendwie ist es wie ne Glaswand, die dazwischen steht, ich kanns nicht. Oder halt nur noch extremst selten. Wenn mein Freund da ist, was er nur am Wochenende ist und er nicht gerade das Gerät blockiert auf dem ich gerne spielen möchte, dann kann ich da am ehesten mal bisschen was zocken. Wobei ich ihn auch immer sagen kann, dass er den Fernseher frei geben soll, mag ich nur nicht tun.

Aber wenn ich alleine bin, schaffe ich es fast nie was zu zocken und wenn dann halte ich es nur kurz aus weils mega anstrengend ist oder meine aktuellen Probleme mir die ganze Zeit durch den Kopf schwirren, so dass mir das ganze Spiel versaut wird und ich es nicht genießen kann.

Gestern habe ich versucht WoW zu spielen, ein Suchtspiel und eines meiner liebsten Spiele, ich habe das früher den ganzen Tag, immer wenn alles erledigt war, habe ich die restliche Zeit WoW gezockt, hab nichts vernachlässigt bin rechtzeitig ins Bett, damit ich morgen wieder rechtzeitig raus zur Schule, Studium oder Ausbildung kam nicht zu kurz, alles super. Warum ich das erzähle, um zu zeigen, dass ich wirklich richtig viel Zeit damit verbracht habe, weil es mir so viel Spaß gemacht hat und jetzt, jetzt funktioniert nicht mal mehr das. Aber um auf gestern zurück zu kommen, ich starte also WoW spiele los und ich denke die ganze Zeit nur an meine Probleme, die ganze Zeit, ich kann nicht abschalten, ich rege mich sogar auf während des Spielens, nicht über das Spiel sondern über den Idioten der mich bedroht und das Spiel macht einfach keinen Spaß. Ich denke nur an die real life Scheiße und kann nicht abschalten.

Früher konnte ich mich immer in ein Spiel rein setzen, darin versinken, es war so eine Art Ausgleich, wie für andere Bücher oder Filme, eine Welt in die ich gerne eintauchte und die mir Kraft und Ausdauer für die Bewältigung des Alltags gab.

Und dass ist mir vor 6 Jahren oder so weg gebrochen und erst als das schon nicht mehr funktionierte, weil es mir geistig und körperlich so schlecht ging, das Zocken nicht mehr ging (musste mich u.A. ständig übergeben und keiner hat die Ursache gefunden, wurde erst Jahre später raus gefunden, dass es die Gallenblase war) auf jeden Fall konnte ich nicht mehr essen, nicht mehr schlafen, hatte nur noch Stress und bin dann irgendwann auch zusammen gebrochen, wollte mich umbringen, weil nichts mehr ging.

Und bis heute habe ich es nicht geschafft mich davon zu erholen, im Gegenteil gefühlt wird mein Leben immer schlimmer umso länger ich lebe und ich wünsche mir so sehr, dass ich zumindest mal für ein paar Stunden in ein Spiel eintauchen könnte, nicht mich 24/7 mit meinen Problemen, die man sowieso nicht mal eben lösen kann, rumschlagen zu müssen.

Warum geht das nicht mehr, warum? Und das Problem ist die allermeisten der Probleme, die ich habe kann man nicht von heute auf morgen lösen, falls man sie überhaupt lösen kann, vielleicht werde ich nie wieder einen freien Kopf haben und nie wieder ein Spiel so richtig genießen können....

Selbst wenn ich Schlafe geht der Stress weiter, Gedanken, Alpträume, Panikattacken..ich will doch nur einmal meine Ruhe, nur einmal entspannt was zocken, einfach mal nicht im hier und jetzt sein und mal abschalten können. :(

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Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Joey » 29.07.2019, 01:02

Zoë Maya Castillo hat geschrieben:
28.07.2019, 23:03
Warum geht das nicht mehr, warum? Und das Problem ist die allermeisten der Probleme, die ich habe kann man nicht von heute auf morgen lösen, falls man sie überhaupt lösen kann, vielleicht werde ich nie wieder einen freien Kopf haben und nie wieder ein Spiel so richtig genießen können....
Das mit den Zetteln etc. sollte nur ein Tip für den Fall sein, daß du wirklich gerade Lust auf ein Spiel hast. Natürlich nicht dafür, dich zum Spielen zu zwingen, wenn du gerade nicht magst. :wink:
Wenn ich das jetzt mal so zusammenfassen darf, wie ich es verstehe....
Du möchtest gerne gewisse Dinge tun. Z.B. zocken, vielleicht auch anderes, was dir Spaß macht. Aber du schaffst es nicht, weil diese üblen Gedanken ständig die Freude stören und dich zu sehr ablenken, sozusagen deine Aufmerksamkeit vereinnahmen. Richtig?

Dann sehe ich da zwei Möglichkeiten.

1. Du findest einen Weg, diese negativen Gedanken zu besiegen, oder sie zumindest für eine gewisse Zeit zu verdrängen.
Für sowas könnten solche Zettel, wie ich sie vorgeschlagen habe, eventuell helfen. Nicht dazu, dich zum Spielen zu zwingen, sondern dazu, dich daran zu erinnern, daß die üblen Gedanken gerade keinen Platz haben. Falls Zettel dir da nicht helfen, dann versuche doch, deinen eigenen Weg dafür zu finden. Also... für eine Weile halt nicht nur nicht an Probleme zu denken, sondern auch nicht zu überlegen, wie sie sich lösen lassen. Dafür ist dann ein andermal die richtige Zeit.
Ich vergleiche das jetzt einfach mal mit jemandem, der einen sehr vereinnahmenden Job hat, mit viel Verantwortung. Manager oder sowas. Der kann sich auch in seiner Freizeit die ganze Zeit einen Kopf darüber machen, wie er die Probleme im Job denn lösen kann. Und geht daran vielleicht irgendwann zugrunde, Burnout etc. Oder er sagt sich... Arbeit ist Arbeit und Freizeit ist Freizeit. Während der Arbeit gilt die gesamte Konzentration den Problemen im Job. Aber in der Freizeit müssen solche Gedanken verdrängt werden, denn sonst ist die Freizeit ja letztendlich keine mehr.
Wie man es schafft, in der Freizeit seinen Kopf klar zu bekommen oder eben auch zu bestimmten Zeiten mal nicht an private Probleme zu denken, das ist sehr individuell, und jeder muß seinen eigenen Weg dafür finden. Da kann man echt nur Vorschläge machen. Aber was das Richtige ist, kann nur jeder selbst für sich herausfinden.

2. Früher hat Zocken dir geholfen. Aber jeder Mensch verändert sich mit der Zeit. Vielleicht ist es ja für dich gerade nicht mehr der richtige Weg, und du willst es nur, weil es früher geholfen hat, bzw. du früher viel Spaß daran hattest.
Aber wenn es jetzt eben nicht mehr so viel Spaß macht und du dich sozusagen fast schon zwingst manchmal, wieder länger zu zocken, warum läßt du es dann nicht einfach mal für eine Weile und suchst nach etwas anderem oder neuen, das dich von den Problemen ablenken kann?
Ich glaube, selbst jeder Hardcore-Zocker hat auch mal Phasen, in denen er halt nicht so sehr zockt. Ich habe z.B. auch mal jahrelang kaum noch Adventures gespielt, obwohl das damals und auch heute einer meiner Lieblingszeitvertreibe ist. Aber alles hat halt seine Zeit. Und wenn die gerade nicht ist, dann ist sie gerade nicht.
Ich könnte mir vorstellen, so wie ich dich hier lese, daß z.B. Hörspiele oder Hörbücher auch was für dich sein könnten. Da sie nur akustisch sind, muß man sich darauf auch mehr konzentrieren, so daß man weniger nebenbei rumdenken kann. Und man kann sie auch noch mit anderen Dingen verbinden. Z.B. mit Sport, Joggen oder sowas, falls man das gerne macht. Oder mit Hausarbeit. Oder einfach nur an einem schönen Sommertag spazieren gehen. Falls du gut in Englisch bist, könntest du auch Hörspiele auf Englisch hören. Da muß man sich noch mehr darauf konzentrieren, so daß anderweitige Gedanken noch weniger Platz haben.
Falls du was anderes findest, das dir hilft, dann kommt auch bestimmt irgendwann die Begeisterung für das Zocken wieder, wenn es dir dann besser geht.

Was mich sozusagen zu meinem Schlußtip bringt.
Du hast so viel Schlimmes durchgemacht, dir ging es so oft so schlecht, daß du eigentlich gar nichts anderes mehr erwartest, oder? Vielleicht erhoffst, aber die Erwartungshaltung, womöglich auch nur unterbewußt, scheint mir da doch eher in die Richtung zu gehen, daß es eh nicht wirklich besser wird.
Versuche doch mal, einfach in allem, egal wie schlimm es ist, das Positive zu finden. Fast immer gibt es etwas Positives, und wenn es nur die erweiterte Lebenserfahrung ist, die man anderen dann voraus hat.
Ich schreibe hier nochmal mein Lieblingsbeispiel, obwohl ich das, wenn ich nicht irre, schonmal geschrieben habe vor einiger Zeit.

Ich saß mal auf dem Pott. Großes Geschäft. :lol:
Und als ich fertig war und nach der Klopapierrolle gegriffen habe (Die lag einfach da, also nicht an einem Halter befestigt.), ist mir die ausgeglibscht und hat sich sozusagen abgerollt. Bis hin zur Türe. Erst wollte ich mich darüber ärgern. Aber dann dachte ich mir... Die Klopapierrolle ist geflohen... Aber ich habe noch das Ende in der Hand! *hähähä*
Also habe ich mich gefreut, daß ich mir trotzdem noch den Allerwertesten abwischen konnte, statt mich zu ärgern, daß ich die Klopapierrolle danach wieder aufrollen durfte. :wink:
Ich weiß, ist ein sehr profanes Beispiel, aber ich denke, es zeigt sehr gut, was ich meine. Man kann sich entweder über etwas ärgern, oder einfach das Positive darin sehen.
Wenn du zur Zeit nicht wirklich gut Spiele spielen kannst... Dann freue dich doch einfach darüber, daß es dir die Möglichkeit bzw. Motivation geben kann, mal etwas anderes auszutesten, das dir vielleicht dann genauso viel Freude bereitet wie das Spielen.
Freue dich über die Gelegenheit, deinen Horizont zu erweitern.
Und freue dich darüber, anderen Menschen, denen es ähnlich wie dir geht, oder vielleicht auch einfach einmal später deinen Kindern oder Enkeln, weil sie mehr erfahren wollen, durch deine Erfahrungen auch mit den negativen Aspekten des Lebens wertvolle Ratschläge und Erfahrungen mitteilen zu können.

Aber egal was du machst, wichtig ist immer, sich nicht von depressiven Gedanken überwältigen zu lassen, sondern immer etwas zu finden, das positiv ist. Z.B. hast du einen Freund, der dich liebt und den du liebst. Ist das nicht einfach toll? Und man hat jetzt auch eine körperliche Ursache deiner früheren schlimmen Beschwerden gefunden. Die sich behandeln läßt! Yay!
Und da gibt es bestimmt noch viele andere Dinge, die ich nicht mit aufzählen kann, weil du sie nicht gepostet hast. Erfreue dich an diesen!

Spreche doch einmal alles, was gut gelaufen ist, was du toll findest, auf Band.. äh... also, nimm es auf. Und lasse es dann, wenn du schlafen gehst, leise im Hintergrund in Dauerschleife ablaufen. Vielleicht bringt das ja dann auch die schönen Träume, die dir Erholung bringen. :)
Aber falls du das machen solltest, denke immer daran, keine negativen Formulierungen zu benutzen. Das Unterbewußtsein kann Negationen nicht verarbeiten. Ein "Ich bin nicht unglücklich" wäre für das Unterbewußtsein ein "Ich bin unglücklich".

Öhm... habe fertig. 8)
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Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Zoë Maya Castillo » 29.07.2019, 08:55

Also das hält jetzt schon 6 Jahre an, also Zockerpause war denke ich lang genug, mehr als lang genug. Und die Probleme werden ja immer mehr, seit Samstag werde ich bedroht, ist ja nicht so, dass es immer die alten Probleme bleiben, mein Leben wird von Tag zu Tag schlimmer. Immer wenn ich es gerade soweit zurecht bekommen habe, mich damit abgefunden habe, dass ich jetzt so leben muss, damit vielleicht auch irgendwie meinen Frieden gemacht habe, dann komm schon wieder was neues, akutes, worum ich mich kümmern muss aber nicht sofort kümmern kann und vielleicht auch nie sicher sein kann, dass das Problem gelöst ist.

Die Person, die mir gedroht hat und gesagt hat ich soll XY machen, wobei ich XY nicht machen kann, da ich das schon vor paar Tagen gemacht hatte, droht mir immer noch bzw. hat seine Drohung nicht zurück genommen. Das beste die Drohung ist recht undefiniert, so dass ich ihn nicht anzeigen kann und es von was total harmlosen zu was total schlimmen alles bedeuten kann. Und das ist nur ein aktuelles Beispiel, immer wenn ich mich mit meiner Situation arrangiert habe, passiert noch was und noch was und noch was....

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Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Sternchen » 29.07.2019, 22:46

Zoë Maya Castillo hat geschrieben:
29.07.2019, 08:55
Also das hält jetzt schon 6 Jahre an, also Zockerpause war denke ich lang genug, mehr als lang genug. Und die Probleme werden ja immer mehr, seit Samstag werde ich bedroht, ist ja nicht so, dass es immer die alten Probleme bleiben, mein Leben wird von Tag zu Tag schlimmer. Immer wenn ich es gerade soweit zurecht bekommen habe, mich damit abgefunden habe, dass ich jetzt so leben muss, damit vielleicht auch irgendwie meinen Frieden gemacht habe, dann komm schon wieder was neues, akutes, worum ich mich kümmern muss aber nicht sofort kümmern kann und vielleicht auch nie sicher sein kann, dass das Problem gelöst ist.

Die Person, die mir gedroht hat und gesagt hat ich soll XY machen, wobei ich XY nicht machen kann, da ich das schon vor paar Tagen gemacht hatte, droht mir immer noch bzw. hat seine Drohung nicht zurück genommen. Das beste die Drohung ist recht undefiniert, so dass ich ihn nicht anzeigen kann und es von was total harmlosen zu was total schlimmen alles bedeuten kann. Und das ist nur ein aktuelles Beispiel, immer wenn ich mich mit meiner Situation arrangiert habe, passiert noch was und noch was und noch was....
Egal mit was die Person droht, eine Androhung das es eine rechtliche Konsequenz geben könnte für ihr Verhalten könnte helfen, das die Person Ruhe geben wird.
Diese Art von Drohung,,klingt ja fast schon wie ein Art Erpressung, wie als wüßte die Person man kann ihr nichts anhaben, und wiegt sich darum in Sicherheit.
Das nennt man dann emotionale Erpressung und das ist mit Sicherheit strafbar, auch wenn ich nicht weiß mit was dir gedroht wird.

Vielleicht fällt es dir momentan einfach schwer dich auf eine Arbeit am Pc zu konzentrieren und kannst darum mit Spielen nix anfangen?
Spiele erfordern doch grade Wow eine gewisse Konzentration und Wow kann mit Verlaub schon mal richtig in Stress ausarten..darum mein Tipp such dir Spiele die fröhlich sind oder entspannend.
Das nimmt dir den seelischen Druck. als ihn zu verschärfen.

Vielleicht würde dir Malen, Singen, Puzzeln, helfen das zu verarbeiten was dich qäult, häufig nutzt man malen auch als eine Art der Therapie.
Wenn du das Gefühl hast, es allein nicht zu schaffen, solltest du mit anderen drüber reden, das entlastet immer am meisten.
Nur lass dich nicht unnötig von Drohungen, fertig machen und zeige ganz klar Grenzen auf.
Das wirkt eher als sich einschüchtern zu lassen, und sich einschüchtern zu lassen,verschlimmert es nur wenn du ohnehin schon es im Moment nicht leicht hast.
Mein Wesen definiert sich durch mein Ich.
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Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Amir » 30.07.2019, 10:02

dann stelle dich davor hin, vielleicht sogar vor den Spiegel, und sage ganz laut und bestimmend: "Während der nächsten X Stunden (wie lange du halt fürs Spielen verwenden möchtest gerade) werde ich mich vollkommen auf das Spiel konzentrieren und nur daran denken. Alles andere muß bis danach warten!"
Oder sage ganz laut und bestimmend: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?


Ich würde mich erst behandeln. Wenn die Psyche zerstört ist, hat man keine Lust auf nichts, nicht nur zum Zocken.
Wie gesagt, fang mit Rhodiola oder Ashwaganda an. (Ashwaganda ist besser) Und ich würde die Finger von den Pillen der Ärzte lassen. Die zerstören den Körper und die Psyche weiter.
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Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Uncoolman » 30.07.2019, 17:44

Zoe hat geschrieben:Wenn mein Freund da ist, was er nur am Wochenende ist und er nicht gerade das Gerät blockiert auf dem ich gerne spielen möchte, dann kann ich da am ehesten mal bisschen was zocken. Wobei ich ihn auch immer sagen kann, dass er den Fernseher frei geben soll, mag ich nur nicht tun.
Das ist ein wichtiger Punkt, und ich glaube, er trifft den Kern. Ich brauche kein Spiel "für mich" spielen. Das ist wie Kaffeekränzchen: alleine macht Kaffee keinen Spaß (oder immerhin einen anderen Spaß). Das Tolle am Kaffeekränzchen sind die anderen. Es ist absurd, aber wenn ich alleine spiele und jemand zuguckt, ist es motivierender, als wenn ich alle Zeit der Welt habe, zu spielen, was und wann ich möchte. Abgesehen davon gibt es Kommentare und Hilfe, es macht einfach mehr Spaß.
Der Mensch ist mehr ein vom Umfeld beeinflusstes Wesen als wir zugeben. Alleine spiele ich das Spiel im Geiste durch, ich brauche es nicht "in echt". Aber das geht zu zweit nicht, also spielt man es.
Vorausgesetzt, der Partner unterstützt, und sei es nur verbal.
Mathilda: "Ich bin schon längst erwachsen. Ich werde nur noch älter."
Léon: "Bei mir ist es umgekehrt. Ich bin alt genug, doch ich muss noch erwachsen werden."

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Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Zoë Maya Castillo » 30.07.2019, 17:56

Ja, alles macht gemeinsam so viel mehr Spaß und zusammen zum Beispiel ein Adventure zu spielen ist ein fantastisches Erlebnis! :D Wobei ich dann meistens der Mausführer bin und er der Coop Partner der bei Rätseln und so Tipps gibt. Aber irgendwie erleben ja doch beide die Geschichte gemeinsam und lösen die Rätsel gemeinsam.

Ein absolutes Highlight! Mein Hobby mit anderen Teilen. Aber früher konnte ich auch alleine spielen und auch dort Spaß haben, lange nicht so viel als wie zu zweit aber ich hatte Spaß. Jetzt kann ich mich teilweise nicht mal überwinden ein Spiel zu starten, selbst wenn ich schon am Rechner sitze und die Spiele installiert und startbereit sind. Aber wenn ich es schaffe, macht es sehr viel Spaß.

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Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Die Wurst » 02.08.2019, 08:27

Mhhh....schwierige Sache. Ich würde aber den Tipp von Joey wirklich ausprobieren. Konzentriere dich voll und ganz auf deinen Pc oder die Konsole. Normalerweise ist es doch garnicht so schwierig abzuschalten dabei...Also bei mir ist die Welt zwar auch nicht aus aber ich konzentriere mich nur auf den Inhalt des Spiels. Was eventuell auch noch helfen könnte, ist Kopfhörer beim Spiel aufzusetzen, sodass du nur den Klang des Spiels wahrnimmst. Das stärkt im Kopf das Konzentrationsvermögen.

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Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Uncoolman » 02.08.2019, 13:27

Das Problem ist eher simpel: das Spielen ist einem in diesem Moment nicht wichtig. Das ist wie die unbewusste Reaktion des Körpers auf etwas, das er benötigt oder nicht benötigt. Eigentlich könnte man das auch als gutes Zeichen werten: etwas anderes ist angesagt. Sich zu etwas zwingen oder mit Tricks darauf zuzusteuern, was man gerade nicht will, halte ich für unklug.
Mathilda: "Ich bin schon längst erwachsen. Ich werde nur noch älter."
Léon: "Bei mir ist es umgekehrt. Ich bin alt genug, doch ich muss noch erwachsen werden."

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Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Sternchen » 02.08.2019, 15:09

Uncoolman hat geschrieben:
30.07.2019, 17:44
Zoe hat geschrieben:Wenn mein Freund da ist, was er nur am Wochenende ist und er nicht gerade das Gerät blockiert auf dem ich gerne spielen möchte, dann kann ich da am ehesten mal bisschen was zocken. Wobei ich ihn auch immer sagen kann, dass er den Fernseher frei geben soll, mag ich nur nicht tun.
Das ist ein wichtiger Punkt, und ich glaube, er trifft den Kern. Ich brauche kein Spiel "für mich" spielen. Das ist wie Kaffeekränzchen: alleine macht Kaffee keinen Spaß (oder immerhin einen anderen Spaß). Das Tolle am Kaffeekränzchen sind die anderen. Es ist absurd, aber wenn ich alleine spiele und jemand zuguckt, ist es motivierender, als wenn ich alle Zeit der Welt habe, zu spielen, was und wann ich möchte. Abgesehen davon gibt es Kommentare und Hilfe, es macht einfach mehr Spaß.
Der Mensch ist mehr ein vom Umfeld beeinflusstes Wesen als wir zugeben. Alleine spiele ich das Spiel im Geiste durch, ich brauche es nicht "in echt". Aber das geht zu zweit nicht, also spielt man es.
Vorausgesetzt, der Partner unterstützt, und sei es nur verbal.

Zu zweit macht mehr Spaß aber, Spiele für sich alleine spielen macht auch Freude.
Hab es auch lernen müssen das auch Aktivitäten egal welcher Art alleine Freude machen.
Man kann nicht immer drauf setzen das irgendjemand immer in der Nähe ist oder Zeit hat, um mit einem alles gemeinsam machen zu können.
Also sollte man versuchen anzufangen, das Leben an sich selbst auch alleine genießen zu können, und sich nicht einsam zu fühlen.
Es gibt Zeiten wo man mit anderen zusammen Hobbys/Erlebnisse hat, aber aber auch Erlebnisse die nur für einen selbst sind.
Und beides hat seine eigene Schönheit, und Besonderheit, man muss nur verstehen lernen das man dadurch nicht automatisch einsam ist nur wenn man mal etwas alleine erlebt, oder tut.
Denke aber für jemand der Depressionen hat wie Zoe ist Gesellschaft besser als wie alleine sein, denn diese Einstellung zu erlernen wie oben beschrieben ist schwierig, und vermutlich noch schwerer für jemand der momentan sehr an Depressionen leidet.
Also nur ein Rat von mir an dich Zoe, aber versuch es.
Man lebt sein Leben nicht nur für andere, sondern auch für sich selbst, und wenn du allgemein mehr die Freude für Alles im Leben wieder findest, egal was um dich rund herum passiert, wird dir das seelisch enorm besser tun.
Bin sicher du kannst das schaffen, nur nicht aufgeben. :)
Mein Wesen definiert sich durch mein Ich.
Durch meine Taten nicht nur durch das Reden anderer über mich.

Zitat von Mir.

Menschen und Dinge verlangen verschiedene Perspektiven. Es gibt manche, die man aus der Nähe sehen muß, um sie richtig zu beurteilen, und andere, die man nie richtiger beurteilt, als wenn man sie aus der Ferne sieht.

Zitat von François VI. Herzog de La Rochefoucauld

Aya

Re: Ich kann nicht mehr spielen... :(

Beitragvon Aya » 27.08.2019, 17:12

Hallo, wollte nur kurz rück melden, dass sich das Problem jetzt quasi selbst gelöst hat. Dadurch dass ich jetzt das erste mal richtig Therapie machen konnte, hat sich das Spielen von ganz alleine wieder ergeben. :mrgreen:

Und danke für die lieben Tipps an alle. =D>

Das alleine spielen war im übrigen nie ein Problem für mich, dass muss ich gar nicht erst lernen, höchstens erneut genießen lernen. :mrgreen: Habe es immer geliebt mir einen schönen Tee zu kochen, alles zum PC zu schleppen und sich total gemütlich einem Adventure hin zu geben. 8) Und bin so froh, dass ich mich dem wieder hingegeben kann. :D


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