VR-Adventures: Für Euch interessant?

Hier geht es einfach nur um Adventures!

Wie ist Euer VR-Status?

Interessiert mich null
11
50%
Ich habe ein Headset/System und will Spieletipps
8
36%
Ich will ein Headset/System und brauche Beratung
3
14%
 
Abstimmungen insgesamt: 22

Das Vieh
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VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von Das Vieh »

Ich spiele in jüngster Zeit vermehrt VR Titel und habe dabei schon tolle Adventure-Perlen entdeckt.

Allerdings kann man bei VR auch ziemlich daneben greifen. Daher dachte ich daran, hier gemeinsam eine Liste anzulegen, die die wichtigsten Punkte enthält (Wie viel Adventure, welche Systeme, Steuerung, Nutzerempfehlungen ...)

Dafür müsste ich aber erst Mal wissen, wie viele Mitstreiter es hier eigentlich gibt oder ob ich mich allein der Welt entziehe :-)

Wenn es einige gibt, die mit der Technik liebäugeln aber sich mit den Systemen nicht auskennen, wäre auch ein VR Ratgeber für Einsteiger denkbar.
Helluratach!

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Kikimora
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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von Kikimora »

Interessiert mich derzeit noch null*, weil die Hardware aus meiner Sicht für den Endnutzer immer noch zu teuer und zu prototypisch ist. VR bringt mir einfach noch keinen Mehrwert, im Gegenteil, es ist exklusiv und grenzt Spieler aus, die es sich aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen nicht leisten können.

Führt bei mir teils sogar soweit, dass solche Spiele bei mir auf der Ignorelist landen.

*Ich empfinde das selbst eigentlich sogar als schade, da ich grundsätzlich an neuen Techniken und Entwicklungen interessiert bin. Aber bei VR Games ist mir noch kein einziges begegnet, das nicht genauso ohne VR hätte funktionieren können.
Zuletzt geändert von Kikimora am 30.01.2021, 11:47, insgesamt 2-mal geändert.
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unwichtig
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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von unwichtig »

weder noch. interessiert mich nicht null, aber aktuell und in unmittelbarer zukunft will ich mir das nicht leisten. vielleicht kommt man ja irgendwann dahin, dass ein gutes VR set für playstation oder PC (die handy dinger brauch ich nicht) unter 200 kostet, momentan ist mir das als luxus gimmick spielerei aber einfach zu teuer.

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Abel
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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von Abel »

Habe eins, aber spiele so gut wie gar nicht. Aber vielleicht ändert sich das ja mit dem richtigen Spiel. ;)

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Cohen
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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von Cohen »

In diesem Thread findet man auch noch ein paar Mitstreiter: https://www.adventure-treff.de/forum/11/23326

Gut VR-Spiele findet man z. B. hier: https://vrgamecritic.com/games

Mit den Suchbegriffen "Adventure" und "Puzzle" kann man auch noch etwas filtern:

Bild

Auch in der gefilterten Auswahl sind natürlich actionlastigere Titel enthalten, die Rätselelemente enthalten und die Spieler in ein Abentuer schicken.

Man kann auch nach VR-Plattformen filtern, z. B. nur "Quest" (Oculus Stand-alone Headset), "PSVR" (PS4 oder PS5 wird benötigt) oder "Rift" + "Vive" (Mittelklasse-PC wird benötigt).

Ob man am PC ein Oculus-Headset (Rift, Rift S, Quest 1 + 2), Vive-Headset (Vive, Vive Pro, Vive Cosmos), WMR-Headset ("Windows Mixed Reality", z. B. HP Reverb 1 + 2, Samsung Odyssey), Valve Index oder eines der vielen Pimax-Modelle nutzt, ist mittlerweile nicht mehr sehr relevant:

Der Großteil der VR-Spiele auf Steam nutzt SteamVR und sind zu allen Headsets kompatibel (bei ein paar Exoten findet man im jeweiligen Steam-Diskussionsforum Antwort über die Kompatibilität und ansonsten hat man ja das Steam-Rückgaberecht) und per "Revive" werden bei SteamVR auch die Spiele aus dem Oculus-Store eingebunden.
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Cohen
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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von Cohen »

Derzeit spiele ich neben dem genialen "Half-Life Alyx" (für das es auch etliche tolle Mods gibt, manche davon mehr in Richtung Erkundung und/oder Rätsel) und dem Weltraum-Shooter "Star Wars: Squadrons" auch das tolle "The Room VR: A Dark Matter".

Ich fühle mich in fast jedem Spiele-Genre wohl und habe daher keine Probleme, genug spaßige VR-Spiele zu finden.

Wer den Action-Anteil aber möglichst niedrig halten möchte, dem würde ich folgende rätsel- oder storylastigen VR-Spiele empfehlen:

- A Fisherman's Tale
- Accounting+
- Along Together
- Batman Arkham VR
- Blade Runner 2049: Memory Lab
- Déraciné (nur PlayStation Store)
- Duck Season
- Elevator to the Moon
- Esper 1 + 2
- Floor Plan
- FORM
- I Expect You to Die
- Kona VR
- Layers of Fear VR
- Lone Echo (nur Oculus Store)
- MOSS
- MYST (bisher nur Quest, bald auch für PC)
- Narcosis
- Obduction
- Paper Beast
- Pixel Ripped 1989
- Portal Stories: VR
- Psychonauts in the Rhombus of Ruin
- Red Matter
- Republique VR
- Rick and Morty: Virtual Rick-ality
- Rise of the Tomb Raider: Blood Ties (Erkundungs-DLC des Hauptspiels)
- Robinson: The Journey
- Rooms: The Unsolvable Puzzle
- Statik (nur PlayStation Store)
- Superhot VR
- The Gallery: Episode 1 - Call of Starseed
- The Gallery: Episode 2 - Heart of the Emberstone
- The Inpatient (nur PlayStation Store)
- The Lab
- The Invisible Hours
- The Price of Freedom
- The Room VR: A Dark Matter
- The Talos Principle VR
- Torn
- Transference
- Transpose
- Vader Immortal
- Virtual Virtual Reality
- Wayward Sky (nur PlayStation Store)
- Westworld Awakening
- Wilson's Heart (nur Oculus Store)

NICHT zu empfehlen ist das VR-Adventure "Loading Human - Chapter 1", das zu recht keine Fortsetzung bekommen hat.
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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von Kikimora »

Wie ist denn Eure Erfahrung mit diesen Spielen? Hättet ihr die auch gespielt, wenn es keine VR Spiele gewesen wären? Hat die Umsetzung des VR Aspekts euch überzeugt oder war es eher aufgesetzt?

Mir ging es schon bei 3d Kinofilmen so, dass zwar Avatar noch ganz nett war, ich ansonsten aber 2d Filme vorgezogen habe, weil es einfach überflüssig war und man sich eh viel zu schnell an den Effekt gewöhnt.
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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von Cohen »

Kikimora hat geschrieben:
30.01.2021, 14:06
Wie ist denn Eure Erfahrung mit diesen Spielen? Hättet ihr die auch gespielt, wenn es keine VR Spiele gewesen wären? Hat die Umsetzung des VR Aspekts euch überzeugt oder war es eher aufgesetzt?
Kommt natürlich immer auf das Spiel an, aber bei den meisten funktioniert es prächtig.

Man taucht noch besser in die Spielewelt ein und kann sich in alle Richtungen umschauen und je nach Spiel auch interessante Objekte direkt greifen, drehen, viel genauer anschauen, usw.

Bei der Fortbewegung ist es jae nach Spiel unterschiedlich. In manchen kann man sein Alter Ego per Analogstick frei nach vorne, hinten, links und rechts bewegen (kostet mehr Rechenleistung und kann bei VR-Neulingen Unwohlsein erzeugen, ich bin aber ein großer Fan von "free locomotion"), bei manchen gibt es feste Sprungpunkte (z. B. The Room VR), bei manchen kann man zu selbst gesetzten Punkten springen und bei noch anderen sind verschiedene Kombinationen der Fortbewegungsarten möglich.
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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von Kikimora »

Hm.... ja das ist es was mich bisher noch nicht gänzlich überzeugt. Ich meine „in allen Richtungen“ umsehen kann ich mich doch in klassischen first person Spielen dank der freien Kamera auch.

Was ich mir eventuell interessant vorstellen könnte, wären Spiele wie The Room, wo ich Gegenstände sehr detailliert manipuliere und immer wieder von allen Seiten betrachte. Also wo ich nicht bloß eine Gegenstand aufhebe, öffne oder einmal drehe und das was ich gesucht habe, auf der Rückseite direkt finde.

Aber auch das ist ja eben auch ohne VR möglich.
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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von Cohen »

Kikimora hat geschrieben:
30.01.2021, 14:32
Hm.... ja das ist es was mich bisher noch nicht gänzlich überzeugt. Ich meine „in allen Richtungen“ umsehen kann ich mich doch in klassischen first person Spielen dank der freien Kamera auch.
Am Monitor / Fernseher schaut man aber nur durch ein kleines Fenster in die Spielewelt hinein, per VR-Headset befindet man sich mitten in der Spielewelt. Da wirken auch oft die Größenverhältnisse ganz anders.

Bei flachen Displays werden je nach Sitzabstand und Displaygröße zwischen 15 und 40 Grad des Sichtfelds "gefüllt". Bei VR-Headsets sind das dann (je nach Headset und Augenabstand zur Linse) 80 - 120 Grad.

Bild

Bild

Wenn ich vorm PC sitze, füllt der PC-Monitor ungefähr 40° meines Sichtfeldes. Beim Fernsehen / Konsolenspielen auf dem TV sind es bei mir nur 25° bis 30° (je nach Sitzplatz), per Projektor/Leinwand 35° - 40° (je nach Sitzplatz). Bei iPad-Nutzung sind es bei mir ca. 20° und beim Handheld-Spielen sogar nur ca. 15°.
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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von kanedat »

Kikimora hat geschrieben:
30.01.2021, 14:06
[..]Mir ging es schon bei 3d Kinofilmen so, dass zwar Avatar noch ganz nett war, ich ansonsten aber 2d Filme vorgezogen habe, weil es einfach überflüssig war und man sich eh viel zu schnell an den Effekt gewöhnt.
Das kann man kaum vergleichen, denn beim 3D-Kino bleibt der grundlegende Prozess der selbe:
Man sitzt am Platz, das Bild wird auf Leinwand projiziert, man betrachtet die Leinwand und sieht ggf. noch Teile vom Saal. Es findet lediglich eine Erweiterung der Darstellung statt, da ein 3D-Aspekt hinzu kommt (und dafür muss man die Brille tragen). Der Rest ist unverändert.

Bei VR sieht das anders aus und das hat massive Auswirkungen auf z.B. diesen Aspekt:
Kikimora hat geschrieben:
30.01.2021, 14:32
Hm.... ja das ist es was mich bisher noch nicht gänzlich überzeugt. Ich meine „in allen Richtungen“ umsehen kann ich mich doch in klassischen first person Spielen dank der freien Kamera auch.[..]
Bei VR ist es ein komplett anderes Darstellungsgerät und (in der Regel) eine komplett andere Steuerung.

Das Umschauen erfolgt direkt über die Kopfbewegung und Blickrichtung. Außerdem ändert sich die Steuerung. Die Körperhaltung wird Teil der Bewegungssteuerung und vor allem die Erfassung von Handbewegungen (plus Fingerbewegungen bei neueren Systemen) ermöglicht Manöver, die mit einer klassischen Steuerung kaum möglich sind - während sie in VR intuitiv ausführbar sind.

Es ändern sich grundlegende Prozesse. Die Wahrnehmung ist unmittelbar und entspricht den normalen Sehgewohnheiten. Bei der Steuerung wird der Körper an verschiedenen Stellen viel stärker eingebunden. Das hat immense Auswirkungen auf die Immersion und das Gesamterlebnis.



Die Frage "Hättet ihr das auch als non-VR gespielt?" lässt sich dann teilweise schwer beantworten, weil das grundlegende Erlebnis anders ausfällt.

Wie drastisch das ausfällt variiert je nach Spiel/ Genre. (Bei Shootern ist das z.B. durchaus sehr stark. Ein Non-VR Spiel wie Half-Llife 2 in VR zu spielen bringt quasi kaum einen Mehrwert und neue Probleme. Genauso sieht es aus, wenn man ein VR-Spiel wie Half-Life Alyx in non-VR spielt. Die Konzeption ist unterschiedlich und das Erlebnis jeweils ein anderes, auch wenn es Schnittmengen gibt, da beide Spiele im Kern Shooter sind.)

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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von Kikimora »

Dass die Wahrnehmung eine andere ist, ist mir natürlich schon bewusst. Ich hatte zwei drei VR Spiele angeschaut/ausprobiert, aber für mich da keinen Mehrwert gesehen. Insbesondere empfand ich es als Brillenträger auch immer als unangenehm, noch eine weitere Brille über der Brille zu tragen.

Damit das mit der Bewegung im virtuellen Raum funktioniert, braucht man ja wiederum dann auch entsprechend "Spielraum".
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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von Cohen »

Kikimora hat geschrieben:
30.01.2021, 23:32
Dass die Wahrnehmung eine andere ist, ist mir natürlich schon bewusst. Ich hatte zwei drei VR Spiele angeschaut/ausprobiert, aber für mich da keinen Mehrwert gesehen.
VR wird auch nie 100% der Spieler/Nutzer begeistern können. Ich finde es klasse (spiele aber auch weiterhin gerne Spiele auf dem Monitor oder TV), für andere ist es nur ein nettes Gimmick und noch andere haben verschiedenste Probleme damit.

Wobei der Tragekomfort der neueren Brillen schon deutlich besser geworden ist, meine HP Reverb G2 liegt superbequem an und hinterlässt auch bei längerer Nutzung keine Druckstellen im Gesicht. Der "Fliegengittereffekt" ist dank der hohen Panelauflösung auch Geschichte (selbst wenn man eine niedrigere Renderauflösung nutzt profitiert man von den viel geringeren Abständen zwischen den Subpixeln) und die nicht anliegenden Kopfhörer/Mini-Lautsprecher sind für meine druckempfindlichen Ohren ein Wohltat.

Auch die VR-Spiele-Entwickler haben Erfahrungen gewonnen, "VR-Übelkeit" immer besser zu vermeiden; zudem tragen Techniken wie Bildverdopplung für ein angenehmeres VR-Erlebnis bei.
Kikimora hat geschrieben:
30.01.2021, 23:32
Insbesondere empfand ich es als Brillenträger auch immer als unangenehm, noch eine weitere Brille über der Brille zu tragen.
Ich hatte bisher mit keiner meiner VR-Brillen (PlayStation VR, Oculus Rift und HP Reverb G2) Probleme, eine normale Brille darunter zu tragen. Aber auch hierfür gibt es natürlich Lösungen, z. B. die Einsätze von VR Optiker: https://vroptiker.de/#

Bei manchen VR-Brillen-Prototypen kann man auch die Dioprienzahl einstellen.

Kikimora hat geschrieben:
30.01.2021, 23:32
Damit das mit der Bewegung im virtuellen Raum funktioniert, braucht man ja wiederum dann auch entsprechend "Spielraum".
Stimmt, wenn man "Roomscale" für die beste Immersion nutzen möchte. Ist aber bei den meisten VR-Spielen nur optional und man kann sie auch im Stehen oder im Sitzen spielen, dann braucht man nur etwas Platz für die Armbewegungen.

Ich persönlich spiele fast alle VR-Spiele im Sitzen (mit Ausnahmen wie "Beat Saber" oder "Pistol Whip"), teilweise auch mit einem normalen Gamepad statt mit den Bewegungscontrollern, z. B. Rennspiele, Microsoft Flight Simulator und Weltraum-Shooter, in denen man in einem Cockpit sitzt oder Jump&Runs wie "Astrobot".
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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von burchi »

Für mich wird sich VR wohl kaum lohnen. Ich habe abgesehen von "Obduction" nur "alte" Spiele und bei "Obduction" bin ich schon froh, wenn es überhaupt einigermaßen flüssig läuft. Ich habe so ziemlich alle Einstellungen auf niedrig gestellt nur die Texturenqualität auf episch, aber scheinbar ist das schon der Grund, weshalb die Ladezeiten schon mal 20 Minuten dauern können. Da ich auch noch "Firmament" spielen möchte, hoffe ich, dass, wenn ich mehr RAM in den PC einbaue, das Problem mit den Ladezeiten behoben wird.
Ok, mein PC dürfte schon 10 Jahre alt sein, aber wenn ich ihn nicht zum Spielen benötigen würde, wäre ich wohl schon auf Laptop umgestiegen.
Ich meine gelesen zu haben, dass man sich VR-Brillen auch in Bibliotheken ausleihen kann. Werde ich vielleicht mal machen, obwohl ich glaube, dass ich die Rundumsicht nicht vertragen werde und mir übel wird.

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Re: VR-Adventures: Für Euch interessant?

Beitrag von z10 »

Bei mir ist das größte Problem Raum für das VR zu haben, um raumfüllende VR zu benutzen. Für stehend VR gibt es Beatsaber was ein klasse Rhythmus/Bewegungs-Spiel ist. Für sitzend VR lohnt sich, wenn man im VR eh einen Person in sitzender Haltung verkörpert: Elite Dangerous, Rennspiele, Videos schauen. Raumfüllend ist für Adventures denke ich am besten geeignet. VR kann einen hier direkt an die Schauplätze bringen, die man aus erster Hand erforschen kann. Besonders gut hat das natürlich bei Half-Life: Alyx mit der hochwertigen Produktionsqualität funktioniert. Ich denke nicht, dass man etwas vergleichbares am normalen Bildschirm erleben kann - deshalb war es auch mein persönliches Spiel des Jahres 2020. Google Earth VR oder Modellieren im 3D-Space sind auch andere Anwendungsbeispiele, wo VR sehr interessant sein kann.

Teuer ist es schon noch, aber wenn man den Platz hat, finde ich es als Hobby nicht zu teuer und die Brillen sind auch besser geworden (die Reverb G2). Ich finds aber auch anstrengend als Brillenträger, obwohl meine Brille unter das Headset passt - es stresst meine Augen trotzdem.

Derzeit hab ich leider nicht den Platz und wohl auch die Zeit VR-Adventures vorne in meine Liste der ungespielten Spiele einzureihen. Deshalb erstmal von mir eine Enthaltung.
“In my painful experience, the truth may be simple, but it is rarely easy.”
― Brandon Sanderson

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