Genervt beim Spielen von Adventures

Hier geht es einfach nur um Adventures!
Nomadenseele

Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von Nomadenseele »

Was mich aktuell nervt ist, wenn man die Hinweise auf gut Glück durchprobieren muß und dies zum entscheidenden Spieleinhalt wird, wie die PDA-Aufnahmen in Overclocked.

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Leonaru
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Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von Leonaru »

Ich bin von Adventures selten gernervt. Folgendes geht aber bei Adventures nie:

1. Irrgärten (Return of the Phantom, Last Half of Darkness II, Univited): Haben so gut wie nie einen Sinn, machen keinen Spaß, verlängern das Spiel künstlich. Wenn jemand ein Gegenbeispiel kennt - her damit :) .

2. Sackgassen (Kronolog, Bloodnet, The Count): Ich möchte nicht stundenlang motiviert spielen :D , nur um dann festzustellen, dass ich in allerersten Raum einen bestimmten Gegenstand vergessen habe - was ich nicht mehr korrigieren kann :( . Ist heutzutage zum Glück fast nicht mehr anzutreffen.

3. Billige Arcade-Sequenzen (KQ8, The Last Express): Überflüssige, weil nicht dem Rest des Spiels entsprechende, hektische Fingerübungen mit miserabler Steuerung; nur bei wenigen Spielen gut umgesetzt und ins Konzept passend. Wenn ich Geschick möchte, spiele ich "Fahrenheit" o.ä.
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realchris
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Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von realchris »

„Alles Wissen besteht in einer sicheren und klaren Erkenntnis.“

René Descartes
Zuletzt geändert von realchris am 18.10.2009, 17:59, insgesamt 1-mal geändert.

marc s

Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von marc s »

Irrgarten bei MI1? Für mich ist das ein Wald, in welchem man die Wege abschreitet, um u.a. Gegner anzutreffen.

Ich denke der Vorredner meinte mit Irrgärten eher i.S. eines Labyrinths, wo man sich verlaufen kann etc.

So gesehen wäre da Indy 3 schon passend, wenn es auch nicht besonders schwierig ist und man schnell durch ist.

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Uncoolman
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Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von Uncoolman »

Kenne aus "Daidalus-Encounter", einem sehr frühen PC-Adventure, zwei Irrgärten - der eine spielte komplett im Dunkeln, das heißt, man mußte sich die Mausklicke vorwärts und seitwärts zu einem Weg zusammenrechnen. Insgesamt hatte das Spiel aber z.T. verflixt schwierige Rätsel, leider auch ein Zeitmodus, wobei ich bei Nr. 4 der vahaßten Elemente bin:

4. Irgendwas in einer bestimmten Zeit zu schaffen. Dazu spiele ich keine Adventures, dann nehme ich die PS2 und fahre in 3:47 ein Rennen oder so.

Was die Spieldauer angeht: Riven dauerte bei mir das erste Mal einige Wochen (ohne Lösungsbuch), heute kenne ich alle Rätsel aus dem FF und das Game läßt sich an einem Nachmittag gut schaffen. Interessant wirds, wenn man die Lösungen eben NICHT mehr kennt, wenns z.B. lange her ist und man wieder wie der Ochse davor steht.... wie war das denn noch?
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realchris
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Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von realchris »

„Alles Wissen besteht in einer sicheren und klaren Erkenntnis.“

René Descartes
Zuletzt geändert von realchris am 18.10.2009, 17:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Leonaru
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Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von Leonaru »

marc s hat geschrieben:Ich denke der Vorredner meinte mit Irrgärten eher i.S. eines Labyrinths, wo man sich verlaufen kann etc.
Richtig.

Bild

Und am besten noch so, dass man während des Spiels mehrmals durchmuss... :x

Was ich nicht meine, ist ein Irrgarten wie der auf Kreta in "Fate of Atlantis".
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Nomadenseele

Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von Nomadenseele »

marc s hat geschrieben:Irrgarten bei MI1? Für mich ist das ein Wald, in welchem man die Wege abschreitet, um u.a. Gegner anzutreffen.

Ich denke der Vorredner meinte mit Irrgärten eher i.S. eines Labyrinths, wo man sich verlaufen kann etc.

So gesehen wäre da Indy 3 schon passend, wenn es auch nicht besonders schwierig ist und man schnell durch ist.
Off-Topic, aber weil es immer wieder vorkommt: In einem Labyrinth kann man sich eben nicht verlaufen, in einem Irrgarten dagegen schon:

Labyrinth im engeren Sinn: Ein verschlungener Weg ohne Verzweigungen, der unter regelmäßigem Richtungswechsel zum Mittelpunkt führt. In einem solchen Labyrinth ist es nicht möglich, sich zu verirren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Labyrinth
Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Fing ... inth01.jpg

Tut einfach weh, wenn man sich intensiv mit Labyrithen befasst und es immer wieder falsch liest :( .

Lea

Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von Lea »

Ich spiele Adventures wegen der Geschichte, wegen einzigartiger wunderschönen Welten oder im Idealfall wegen beidem! Ich liebe es in andere Welten zu versinken, also ganz klar: Ich möchte Entspannung, entspannende Spannung sozusagen, denn so langweilig, das es nicht spannden ist und zum weiterspielen motiviert, solls ja auch nicht sein. :D
Und es ärgert mich immer, wenn ich nicht ohne Lösung weiter komme, irgendwie fühle ich mich dann immer total dumm. :oops:

Aber das mit dem Wettbewerb stört mich bei Spielen auch immer mehr, aber nicht so sehr bei Adventures, da noch am wenigsten, viel schlimmmer sind solche Erfindungen Wie Gamerscore (Xbox 360) oder Trophys (PS3) die man überall und nirgends vergleichen kann und immer verglichen wird, sowas nervt, da hat man selbst wenn man das Spiel fertig hat, immer noch das Gefühl nicht wirklich fertig zu sein, weil man nicht alle Punkte hat oder Trophys gesammelt hat. Und manche sind dann auch richtig schwer, die man so als Spieler, der nicht aus Wettbewerb spielt gar nicht so leisten kann. Da muss man schon richtig üben und all sowas, also das stört mich viel mehr.

Aber bei Adventures finde ich ist es eher entspannt und wenn jemand erzählt in wie viel oder wenig Zeit er das Spiel durch gespielt hat, dann ist das für mich nicht immer so zu verstehen, das derjenige damit angeben will, wie schnell ers durchgezockt hat, sondern es vielleicht einfach so eine Info ist.

marc s

Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von marc s »

Nomadenseele hat geschrieben:
Off-Topic, aber weil es immer wieder vorkommt: In einem Labyrinth kann man sich eben nicht verlaufen, in einem Irrgarten dagegen schon:

Labyrinth im engeren Sinn: Ein verschlungener Weg ohne Verzweigungen, der unter regelmäßigem Richtungswechsel zum Mittelpunkt führt. In einem solchen Labyrinth ist es nicht möglich, sich zu verirren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Labyrinth
Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Fing ... inth01.jpg

Tut einfach weh, wenn man sich intensiv mit Labyrithen befasst und es immer wieder falsch liest :( .
Wenn man schon von Wikipedia zitiert, dann auch richtig und vollständig. Da steht u.a. auch direkt unter dem von Dir zitierten Satz:

Labyrinth im weiteren Sinn: Ein System mit Wegeverzweigungen, das auch Kreuzungen oder Sackgassen umfasst. Im deutschen Sprachbereich wird eine derartige Struktur auch als Irrgarten bezeichnet. Hier ist ein Verirren möglich und meist Sinn der Anlage.

Es ist im Grunde auch scheißegal, ob nun ein Labyrinth ein Verlaufen ermöglicht oder nicht. Aber vom deutschen Sprachgebrauch würde ich darauf tippen, dass der Unterschied zwischen Labyrinth irrelevant ist. Jeder weiß, was damit gemeint ist.

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postulatio
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Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von postulatio »

realchris hat geschrieben:gute Gegenbeispiele Irrgärten:

Der Wald hei Baphomets Fluch 2
als ich den beitrag davor las, dachte ich direkt an ebendiesen Jungle, den du hier als positives Beispiel anführst.

also mich hat das total genervt, ich war mir sicher, das da überhaupt kein system drin ist, sondern die wege willkürlich wechseln.
gut, es scheint doch ein system zu geben, sonst würde es dazu keine komplettlösung geben, aber nach ner stunde probieren, hatte ich keinen bock mehr :roll:
Uncoolman hat geschrieben:Kenne aus "Daidalus-Encounter", einem sehr frühen PC-Adventure, zwei Irrgärten - der eine spielte komplett im Dunkeln, das heißt, man mußte sich die Mausklicke vorwärts und seitwärts zu einem Weg zusammenrechnen. Insgesamt hatte das Spiel aber z.T. verflixt schwierige Rätsel, leider auch ein Zeitmodus...
Auch daran dachte ich beim thema Labyrinth, ist ja unglaublich, das noch jemand "The Daedalus Endounter" kennt :). Ich hatte das damals auf dem Mac, und hab da Mo-na-te dran gespielt, in erster Linie auch in Ermangelung von Alternativen. Grafisch war das Spiel nicht mal schlecht (echte Schauspieler, u.a. Tia Carrere), aber dieses Labyrinth war echt das letzte, eine reine Rumprobiererei (hat sich das nicht sogar von allein verändert?), wie so vieles andere in dem Spiel auch. Dazu noch der Zeitdruck und die Möglichkeit zu sterben bwz. zu "scheitern", ich glaube ich habe das Spiel nie durch geschafft.

Bei Myst bestehen viele Rätsel ja auch aus Trial-and-Error, wenn ich mich recht entsinne, gab es da auch ein Labyrinth, wo man nur mit Zettel, Stift und viiiel Geduld weiterkam. Ätzend sowas :roll:

Was mich noch nervt:
- sich wiederholende Kommentare (dabei sind mir Standardantworten noch lieber als witzige Kommentare, die beim 5. Mal nun mal nicht mehr witzig sind - Beispiel: Ankh 3)
- wurde ja schon erwähnt: konstruierte Lösungswegen, d.h. wenn sich die spielfigur aus nicht nachvollziebaren gründen weigert, etwas zu tun (was sie vorher vielleicht sogar schon mal getan hat)
- ist vielleicht subjektiv, aber: zu hohe rätseldichte, die den Spielfluss zum erliegen bringen. wenn man gewillt ist, ein spiel ohne lösung zu meistern, ist es für mich umso frustrierender, wenn ich nach kurzem nachschauen gleich wieder hänge :?
- unbefriedigende enden und storywendungen, nach denen man sich nur fragt: was, das solls gewesen sein? - Beispiel: Memento Mori

Nomadenseele

Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von Nomadenseele »

marc s hat geschrieben:
Nomadenseele hat geschrieben:
Off-Topic, aber weil es immer wieder vorkommt: In einem Labyrinth kann man sich eben nicht verlaufen, in einem Irrgarten dagegen schon:

Labyrinth im engeren Sinn: Ein verschlungener Weg ohne Verzweigungen, der unter regelmäßigem Richtungswechsel zum Mittelpunkt führt. In einem solchen Labyrinth ist es nicht möglich, sich zu verirren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Labyrinth
Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Fing ... inth01.jpg

Tut einfach weh, wenn man sich intensiv mit Labyrithen befasst und es immer wieder falsch liest :( .
Wenn man schon von Wikipedia zitiert, dann auch richtig und vollständig. Da steht u.a. auch direkt unter dem von Dir zitierten Satz:

Labyrinth im weiteren Sinn: Ein System mit Wegeverzweigungen, das auch Kreuzungen oder Sackgassen umfasst. Im deutschen Sprachbereich wird eine derartige Struktur auch als Irrgarten bezeichnet. Hier ist ein Verirren möglich und meist Sinn der Anlage.

Es ist im Grunde auch scheißegal, ob nun ein Labyrinth ein Verlaufen ermöglicht oder nicht. Aber vom deutschen Sprachgebrauch würde ich darauf tippen, dass der Unterschied zwischen Labyrinth irrelevant ist. Jeder weiß, was damit gemeint ist.
Die Irrgärten werden erst seit der Neuzeit fälschlicherwiese als Labyrithe bezeichnet, bis dahin konnte man sich darin nicht verlaufen. Nur eil sich etwas falsch eingebürgert hat, ist es noch lange nicht richt ;-) .

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Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von Antarael »

Nochmal kurz zum Thema Labyrinth/Irrgarten...Hier wird ebenfalls nochmal deutlich differenziert (auch das Irrgärten erst später in Mode kamen lol): http://www.mathematische-basteleien.de/irrgarten.htm

Wer würde die Wissenschaft der Mathematik schon anzweifeln? :mrgreen:

back @Topic

Adventures gehören für mich zu den wenigen (oder sollte ich eher sagen dem einzigen?) Genre bei dem ich mal abschalten kann, sofern es per Maus steuerbar ist und dieses Phänomen "Actioneinlagen" nicht zu stark thematisieren. (bitte nicht falsch verstehen, ich hab nichts dagegen, aber ich versuche hier bei den eher konventionelleren Adventures zu bleiben oder anders ausgedrückt, die Art die ich bevorzuge...den wenn ich hier den Ausdruck konventionell verwende werden mit Sicherheit nicht alle mit dem Kopf nicken...lol)

Wie auch immer, ich nutze meist die Gelegnehit Adventures dann zu spielen, wenn ich gerade ein Spiel aus meinem Lieblingsgenre (J)RPG mal wieder durchgespielt habe und erstmal ne Atempause von Spielen brauche die eine Gesamtlänge von 50-200+ Stunden haben (hierbei sei erwähnt, dass ich zu den 100%-Gamern gehöre, die erst dann zufrieden sind wenn sie alles und zwar wirklich alles in einem Spiel erreicht haben was es zu erreichen gibt.....auch wenn ich zugeben muss, dass ich manchmal bei 90% aufgehört habe, weil es nochmal etliche Stunden vlt für einen Gegenstand erfordert hätte und ich langsam keine Lust mehr hatte xp)

So jetzt zu Dingen die mich an Spielen generell nerven können:

- Wenn etwas funktionieren sollte zu diversen Zeitpunkten und nach dem 300. Versuch immer noch nix passiert (und es nicht an einem kleinen vergessenen Detail liegt natürlich :) )

- Wenn ein Spiel es nicht schafft innerhalb von ca. ner halben Stunde mein Interesse zmd ansatzweise zu wecken (diese Spiele werden dann meist auch gleich wieder deinstalliert..)

- In seltenen Fällen wenn mir die Synchro zu sehr auf den Geist geht und ich die Stimmen nicht eine Sekunde länger ertragen möchte (kam bisher glaub ich 2 mal vor..lol)

- Die Spielmechanik (Maus, Taste, Controller) die mit jedem noch so gutem Feingefühl einfach nur ein Desaster ist und das spielen sehr erschwert, wenn nicht sogar unmöglich macht...

Jetzt die Dinge speziell in Adventures...nicht nervend aber etwas störend:

- Unlogische Rätsel (hierbei werden witzige Kombinationen von Inventarrätseln ausgenommen lol), bzw Rätsel die man auch anders als nur auf eine Art lösen könnte, aber man dazu verdammt ist, den einen Gegenstand zu benutzen den die Programmierer vorgesehen haben

- Unsinnige Laufwege.....im Sinne von ich steh schon direkt vor dem gegenstand, mein chara sagt aber, dass er das gerade nicht braucht und ich darf nach 2 stunden den ganzen weg zurücklaufen weil er es doch braucht und ja sogar schon gesehn hatte :roll: (gut ich hab mir schon häufiger vorgsetellt im realen Leben schleppst du ja auch nicht alles mögliche mit dir was du ja evtl mal brauchen könntest sondern holst es wenn du es brauchst..aber...warum muss man mir das auch in einem Adventure antun? :( lol)
"Wir haben nichts, das uns eint,
keine zwei Dinge, die sich gleichen,
kein drittes Auge,
keine Hoffnung in der vierten Himmelsrichtung.
Im Fünften begründet sich der Ort des Herzens.
Lebt wohl, unbeschwerte Zeiten!"

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Adven
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Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von Adven »

Die Spielmechanik (Maus, Taste, Controller) die mit jedem noch so gutem Feingefühl einfach nur ein Desaster ist und das spielen sehr erschwert, wenn nicht sogar unmöglich macht...
Sowas nervt mich auch total, meistens liegt es ja an der Performance. Zum Beispiel wenn der Mauszeiger hinterherdackelt oder das Spiel ständig hakt oder es Tonaussetzer hagelt ...

Ich bilde mir ein, dass andere Genres, wo schnelle Bewegungen, "echtere" 3D Grafik und 3D Interaktion, größere "Level" und so weiter an der Tagesordnung sind, nennen wir es mal "mehr Action", wesentlich besser laufen und das oft auch noch trotz besserer Grafik. Da fragt man sich doch, wieso. Genial wird's dann auch noch, wenn man halbe Ewigkeiten auf 'nen Ladebildschirm starrt für nicht animierte 2D Hintergründe und sonst nüscht, während andere Genres in kurzer Zeit bewegte 3D Umgebungen mit freier Kamera und KI Charakteren/Gegnern auf den Bildschirm zaubern.

Da fühlt man sich als Genrefan irgendwie zweitklassig.

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Leonaru
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Re: Genervt beim Spielen von Adventures

Beitrag von Leonaru »

Leonaru hat geschrieben:1. Irrgärten (Return of the Phantom, Last Half of Darkness II, Univited): Haben so gut wie nie einen Sinn, machen keinen Spaß, verlängern das Spiel künstlich. Wenn jemand ein Gegenbeispiel kennt - her damit :) .
Ich habe hier ja extra "Irrgarten" gesagt, weil ich kein klassiches Labyrinth im altgriechischen Sinne meinte. Ich benutze den Begriff "Labyrinth" aber gelegentlich auch im Irrgarten-Sinn. Bitte zankt euch nicht so. Ich wollte eben nur sagen, dass ich keinen Irrgarten wie z.B. der Phantomwald bei Final Fantasy VI (auch wenn es kein Adventure ist) meine.

Tut mir leid, dass ich hier als Neuling gleich mal solche Diskussionen lostrete.
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