Rückblick: The Death of Erin Myers im Test

Rückblick: The Death of Erin Myers im Test

Rückblick: The Death of Erin Myers im Test

Vor sieben Jahren veröffentlichte Entwickler Viperante sein erstes Spiel Corrosion: Cold Winter Waiting. Bis auf ein Remake des Titels im Jahr 2015 war von dem Briten nichts weiter zu sehen. Umso überraschender war die Ankündigung von The Death of Erin Myers, einem Kurzadventure, welches das erste in einer Reihe von fünf Spielen werden soll. Wir haben uns den Titel angesehen.

Das Spiel ist auf Steam in englischer Sprache für 1,59 Euro erhältlich oder DRM-frei bei itch.io für 1,99 US-Dollar.

Benutzer-Kommentare

Vielen Dank für den Test, Neon! Ich kann mich in Deinem Statement 1:1 wiederfinden - habe mir das Spiel gerade gekauft.
DavidMcNamara
  • 19.06.19    
  • 12:21   

Vielen Dank für den Test, Neon! Ich kann mich in Deinem Statement 1:1 wiederfinden - habe mir das Spiel gerade gekauft.

 
Dann gehörst du eben zu den wenigen Menschen, die auch nach Tagen oder Wochen noch an den Handlungsverlauf anknüpfen können. Ich habe immer das Problem, dass ich 2-3 Stunden spiele und dann ewig nicht mehr dazu komme. Dann habe ich den bisherigen Handlungsverlauf oft schon vergessen.
neon
  • 27.05.19    
  • 19:30   

Dann gehörst du eben zu den wenigen Menschen, die auch nach Tagen oder Wochen noch an den Handlungsverlauf anknüpfen können. Ich habe immer das Problem, dass ich 2-3 Stunden spiele und dann ewig nicht mehr dazu komme. Dann habe ich den bisherigen Handlungsverlauf oft schon vergessen.

 
"Viele Spieler der frühen Adventure-Generation sind inzwischen erwachsen, haben Familie, können nicht täglich Stunden in ihr Hobby investieren oder gar tagelang einem Adventure mit 10 oder 15 Stunden Spielzeit nachgehen. " Diesen Standpunkt kann ich nicht ganz nachvollziehen. Zeitlich gesehen macht es wohl keinen Unterschied, ob ich an einem kurzen Abend ein komplettes Spiel durchzocke, oder nur einen kleinen Teil eines Spieles, welches mir an anderen Abenden aber weiterhin Freude bereitet. Und zweiteres ist mir absolut lieber, und die Zeitaufteilung bei einem Spiel mit großem Umfang vergleiche ich mal mit dem Anschauen einer Fernsehserie wie Games of Thrones. Die Spiele werden immer kürzer, und auch wenn sie preislich dementsprechend hier und da mal etwas angepasst sind, komme ich finanziell definitiv mit einem Spiel längerer Spielzeit besser weg, als mit vielen kurzen Spielen. Und oftmals sind sich nicht mal preislich am Spielumfang angepasst. Die kurzen Spielzeiten heutzutage lassen sich auch nicht mit dem konsumieren eines Spielfilms vergleichen. In einem Film wird die Handlung aufs Wesentliche beschränkt um den Spannungsbogen zu halten. Wenn ich das so haben will, kaufe ich mir eine DVD für 7 Euro. Bei einem Spiel, das beispielsweise über 20 Euro kostet, erwarte ich erstens mehr als nur das Wesentliche einer Geschichte, ich möchte in selbstbestimmter Zeit und Ruhe dort eintauchen können, möglichst mit einigen angebotenen Interaktionen, die gerne auch im weiteren Sinne mit der Story verbunden sind, oder sie wenigstens bereichern oder ausschmücken. Die heutigen Spiele bieten immer weniger Interaktion an und immer weniger Motivation, sich in dem Spiel aufzuhalten. Sie machen es wie im Film. Sie raffen eine Story aufs Wesentliche zusammen. Das kann ich mit einer Film DVD billiger haben. Da habe ich den knackigen Spannungsbogen und wenig investierte Zeit. Von einem Spiel erwarte ich einfach etwas anderes, als mich nur durch einen Film durchzuklicken, und genau das ist es für mich, auch wenn hier und da ein paar Rätsel eingestreut sind. Das Argument, "keine Zeit für sowas", zählt nicht wirklich für mich. Für alles, was ich tu, muss ich mir die Zeit nehmen, und wenn ich das nicht kann, kann ich diese Dinge eben nicht tun. Es ist ja schön, wenn für diese Gruppe von Zeitlosen trotzdem ein Angebot besteht, aber nervig wird es, wenn es bei Spielen ein flächendeckender Trend wird.
Saltatio
  • 27.05.19    
  • 12:31   

"Viele Spieler der frühen Adventure-Generation sind inzwischen erwachsen, haben Familie, können nicht täglich Stunden in ihr Hobby investieren oder gar tagelang einem Adventure mit 10 oder 15 Stunden Spielzeit nachgehen. " Diesen Standpunkt kann ich nicht ganz nachvollziehen. Zeitlich gesehen macht es wohl keinen Unterschied, ob ich an einem kurzen Abend ein komplettes Spiel durchzocke, oder nur einen kleinen Teil eines Spieles, welches mir an anderen Abenden aber weiterhin Freude bereitet. Und zweiteres ist mir absolut lieber, und die Zeitaufteilung bei einem Spiel mit großem Umfang vergleiche ich mal mit dem Anschauen einer Fernsehserie wie Games of Thrones. Die Spiele werden immer kürzer, und auch wenn sie preislich dementsprechend hier und da mal etwas angepasst sind, komme ich finanziell definitiv mit einem Spiel längerer Spielzeit besser weg, als mit vielen kurzen Spielen. Und oftmals sind sich nicht mal preislich am Spielumfang angepasst. Die kurzen Spielzeiten heutzutage lassen sich auch nicht mit dem konsumieren eines Spielfilms vergleichen. In einem Film wird die Handlung aufs Wesentliche beschränkt um den Spannungsbogen zu halten. Wenn ich das so haben will, kaufe ich mir eine DVD für 7 Euro. Bei einem Spiel, das beispielsweise über 20 Euro kostet, erwarte ich erstens mehr als nur das Wesentliche einer Geschichte, ich möchte in selbstbestimmter Zeit und Ruhe dort eintauchen können, möglichst mit einigen angebotenen Interaktionen, die gerne auch im weiteren Sinne mit der Story verbunden sind, oder sie wenigstens bereichern oder ausschmücken. Die heutigen Spiele bieten immer weniger Interaktion an und immer weniger Motivation, sich in dem Spiel aufzuhalten. Sie machen es wie im Film. Sie raffen eine Story aufs Wesentliche zusammen. Das kann ich mit einer Film DVD billiger haben. Da habe ich den knackigen Spannungsbogen und wenig investierte Zeit. Von einem Spiel erwarte ich einfach etwas anderes, als mich nur durch einen Film durchzuklicken, und genau das ist es für mich, auch wenn hier und da ein paar Rätsel eingestreut sind. Das Argument, "keine Zeit für sowas", zählt nicht wirklich für mich. Für alles, was ich tu, muss ich mir die Zeit nehmen, und wenn ich das nicht kann, kann ich diese Dinge eben nicht tun. Es ist ja schön, wenn für diese Gruppe von Zeitlosen trotzdem ein Angebot besteht, aber nervig wird es, wenn es bei Spielen ein flächendeckender Trend wird.

 
Guter Test, hab ich mir daraufhin gekauft!
Temüjin
  • 20.05.19    
  • 11:50   

Guter Test, hab ich mir daraufhin gekauft!

 
 
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