Adventure-Treff






Adventure-Treff
Still Life 2 getestet
09.04.2009 | 20.16 Uhr | Benjamin 'Grappa11' Braun
Seit ein paar Tagen ist das Thriller-Adventure Still Life 2 des französischen Entwicklers Gameco Studios im Handel erhältlich. Der Vorgänger hat die Messelatte für das Sequel hoch angelegt. Ob der neue Fall von FBI-Ermittlerin Victoria McPherson den Erwartungen gerecht wird, erfahrt ihr in unserem Test.

Link: Offizielle Still-Life-Website, Deutsche Website
Link: Still Life 2 kaufen (29,95 €)
Kommentare: (74)

      
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Autor: 8832 (nicht registriert)
Datum: 15.04.2009 um 22:30 Uhr
Man, zum Glück seid ihr da! Ich dachte schon FAST es geht hier um Still Life 2! Wink
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Autor: realchris
Datum: 15.04.2009 um 22:14 Uhr
Aber auf einem Commodoresystem Smile
Turrican 2 war übrigens am besten und ist Freeware.
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Autor: axelkothe
Datum: 15.04.2009 um 21:27 Uhr
Turrican wurde mehr als deutlich von Metroid inspiriert. Und geboren wurde es auf dem C64 Wink
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Autor: realchris
Datum: 15.04.2009 um 20:29 Uhr
Turrican war wohl eine Amigaerfindung und wesentlich cooler als dieses lächerliche Giana Sisters. Das fand ich damals schon schlecht.
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Autor: realchris
Datum: 15.04.2009 um 17:27 Uhr
Heute nicht. Das ist ruichtig. Zu dieser Zeit schon. Ich weis noch wer da so bei Saturn vor der Konsole gehockt hat. Hey alda usw.
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Autor: axelkothe
Datum: 15.04.2009 um 09:05 Uhr
In dem Alter wäre ich vielleicht auch neidisch gewesen, wegen dem praktisch unendlichen Nachschub an kostenlosen Spielen (Raubkopien) am Computer. Oder als NES-Spieler auf den technisch deutlich überlegenen Amiga (darauf bist du ja nicht eingegangen).

Und bezüglich der arm/reich-Sache habe ich dir auch schon längst recht gegeben. Das war für mich nie der Punkt.
Du hattest das in deinem ersten Post aber mit der Bildung der Spieler in Verbindung gebracht... und das ist schlicht und einfach bullshit.

>as war eine ganz andere Sorte Spieler. Die kauften die Spiele auf dem NES.

Komisch, erst sind sie neidisch auf den Computer, und dann sind sie doch eine ganz andere Sorte von Spielern. Entweder oder.

>Das ist richtig und spielt mir den Ball noch weriter zu. Die Masse hat mehr Hüpfspielchen gekauft. Die Klasse lief auf dem Amiga, dem C64, (dem St mit weniger Farben) und dem PC.

Diese Sätze ergeben irgendwie keinen Sinn.

Ach ja: "Hüpfspielchen" gabs auch sehr viele am Computer und haben sich dort ebenfalls sehr gut verkauft. Viele davon waren recht freche Kopien von Konsolenspielen (Giana Sisters & Turrican z.B.), auch das das sehr beliebte und hochgelobte Battle Isle für den Amiga war mehr als nur ein wenig inspiriert von Nectaris auf der PC Engine.

Ja, auf den Konsolen dominierten "einfachere" Spiele und Genres. Aber das sagt NICHTS über die Qualität der Spiele oder die Bildung der Spieler aus.

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Autor: realchris
Datum: 15.04.2009 um 00:56 Uhr
komisch, dass bei meinen ärmeren Freunden ein NES stand und die neidisch waren, dass sie keinen Computer bekommen haben. Das war eine ganz andere Sorte Spieler. Die kauften die Spiele auf dem NES. Das ist richtig und spielt mir den Ball noch weriter zu. Denn der Verkauf von solchen Spielen zeigt sich am Markt. Die Masse hat mehr Hüpfspielchen gekauft. Die Klasse lief auf dem Amiga, dem C64, (dem St mit weniger Farben) und dem PC.

Ich hatte nen C64, nen Amiga 500, Amiga 1200 und zu Hause hatte mein Vater Macs und PCs. Ne Konsole war die billige alternative zum Computer. Eigentlich wollte man einen Computer, leistete sich aber nur einen NES.
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Autor: axelkothe
Datum: 14.04.2009 um 14:51 Uhr
Ergänzung:
Nicht dass du denkst ich bin so drauf, weil ich auch eines der Konsolenkinder war... ich hatte sowohl Computer (erst 88 nen CPC, ab 89 dann diverse PCs) als auch Konsolen (ab 90 Mega Drive und Game Boy, später SNES)
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Autor: axelkothe
Datum: 14.04.2009 um 14:48 Uhr
@realchris:
>um 1989/90 war das aber so.

Nein, schon damals war das Blödsinn. Vor allem, wenn man Bildung & verwendetes Spielgerät in einem Satz miteinander verknüpft. Gerade wenn man bedenkt, dass die Computer zu 99% von den Kindern auch nur zum Spielen benutzt wurden.

Bezüglich des Geldes hast du natürlich recht, ein Computer war teurer (Allerdings auch nur dann, wenn man die Folgekosten der Konsolen außer acht gelassen hat, am Computer wurde ja praktisch nur kopiert, was bei den Konsolen so kaum möglich war...)

>Ist nicht nett dass wir so dachten.

Aha, ihr habt so gedacht! Aber du hast es hier so hingestellt, als ob das einfach so war.

>Auf dieser Konsole gab es im Vergleich zum Amiga nur minderwertige Hüpfspielchen oder son Streetfighterkram.

Super Mario Brothers 3 nur ein minderwertiges Hüpfspielchen? Streetfighterkram?

1. Wirfst du da Sachen durcheinander. Street Fighter 2 gab es weder für NES noch Master System (auch nicht den ersten Teil), diese Spiele kamen erst mit den 16Bit Systemen.

2. Du weißt schon, dass diese Spiele auch heute für sehr viele Leute noch zu den besten Spielen aller Zeiten gehören?

Es waren (teilweise!) andere Genres, die Spiele aber sicher alles andere als minderwertig.

Und dass ein 8Bit NES oder ein 8Bit Master System gegen einen 16Bit Amiga alt aussehen, ist allerdings kein Wunder. Den Vergleich zu 8Bit Computern wie dem C64 oder dem CPC brauchen sie aber nicht zu fürchten, genausowenig wie Mega Drive und SNES den Vergleich mit dem Amiga.
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Autor: Ozzie
Datum: 14.04.2009 um 01:23 Uhr
Meine Aussage war natürlich eine grobe Verallgemeinerung, aber ich denke das war offensichtlich.
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Autor: Ozzie
Datum: 14.04.2009 um 01:22 Uhr
Ich unterscheide mich darin, dass ich nicht über den ach so ordinären und dämlichen Mainstreamgamer herziehe, der angeblich nur ballern und nicht denken will. Ich betrachte mich nicht als ein Teil einer Elite von Gamern, die Spiele zockt, die Köpfchen verlangen. Es gibt einige Leute hier, die der Ansicht sind, dass Adventures nur deswegen nicht erfolgreich sind, weil die Mehrheit der Gamer zu doof für sie sind.

Ich widerspreche diesen Ansichten und spiele Adventures, weil sie mir Spaß machen, weil ich hoffe von ihnen unterhalten zu werden und eine gute Geschichte erzählt zu bekommen, an der ich teilnehmen kann.
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Autor: 110 (nicht registriert)
Datum: 13.04.2009 um 22:16 Uhr
@Ozzie:
'Die Arroganz und der Elitismus von Adventurefans sind echt zum Kotzen...'

Und du unterscheidest dich von den anderen worin nun genau? Oder hast du dich selbst schon mit inbegriffen? Wink

@cyberceltic: Danke! Wirklich... danke! Smile
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Autor: cyberceltic (nicht registriert)
Datum: 13.04.2009 um 22:04 Uhr
Falls sich jemand noch für das Spiel an sich interessiert:

Die Grafik ist schlecht für heutige Zeiten und die Steuerung ist sogar außergewöhnlich mies: absolut unpräzise und in getimten Sequenzen regelrecht unbrauchbar.
Das eigentlich spannende Spiel wird einem dadurch ziemlich verleidet.
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Autor: realchris
Datum: 13.04.2009 um 21:28 Uhr
@axelkothe

um 1989/90 war das aber so. Ist nicht nett dass wir so dachten. Aber ich sage wie der Tenor war. Mein Kumpel und ich waren die einzigsten mit einem Amiga und vorher C64 in der Klasse. Die anderen hatten, mangels Geld, nur nen Nintendo oder Sega zu Hause. Auf dieser Konsole gab es im Vergleich zum Amiga nur minderwertige Hüpfspielchen oder son Streetfighterkram. Erst mit der Zeit wurde die Konsole attraktiver bzw. besser als der Computer. Wer konnte die Entwicklung schon absehen. Konsolen werden mal cool. Über Konsolen und über den PC (wegen der schlechteren EGA-Grafik) haben wir damals gelacht. Das war so. Ich war dabei. Smile

Maniac Mansion wurde als erstes auf dem C64 veröffentlicht und nacher auf dem PC. Der PC war längere Zeit dem Amiga unterlegen. Erst mit der VGA Karte hatte der PC einen Vorteil, weil die Spiele nun mehr Farben hatten als auf dem Amiga. Der 600er war völlig sinnlos. Leider haben die mit dem 1200er zu lange gewartet. Mit der VGA Karte wurden Grafikadventures für den PC besonders erfolgreich. Die Spiele wurden massenhaft verkauft. Die beste Zeit für Adventures fing 1989 an und endete so um 1994. Davor gab es auch schon Adventures, jedoch waren sie nicht das Genre Nummer 1. Aber von Monkey Island bis Dott waren Adventures DAS Genre in jeder PC Zeitschrift. Es gab riesige Features für diese Spiele. Ansonsten konnten nur so F16/F18- oder Hubschrauber-Simulationen mithalten. Die sind übrigens auch in der Versenkung verschwunden. Schade. Würde gerne mal wieder nen schönen Bombenangriff fliegen.
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Autor: Ozzie
Datum: 13.04.2009 um 21:24 Uhr
Die Arroganz und der Elitismus von Adventurefans sind echt zum Kotzen...
...der Grund warum Adventures ausstarben?

Oh, gibt es nur einen?

Ich liefere mal eine Auswahl!

1) FMV: Die trendige FMV-Welle hat dem Adventuregenre sicherlich nicht unwesentlich geschadet. Bis auf wenige Ausnahmen war die Qualität dieser interaktiven Filme schlecht. Zudem war es ein Trend, den nur das Adventuregenre beschäftigte, während andere Genres auf den 3D-Zug hoppten. Von Anbeginn der Entdeckung der zahlreichen Megabytes der Compact Disk bis zum allmählichen Aussterben der Gattung um 1998 durchlebte das Genre qualitativ bereits eine finstere Phase, entdeckte dabei wenig neues Land, da sich meist jeder Schritt nach vorne als ein Fehlschritt erwies.
Ich möchte den interaktiven Filmen nicht jeglichen Wert absprechen, aber ich sehe diese mehr als ein eigenständiges Genre mit eigenen Konventionen, Restriktionen und Eigenheiten. Die Möglichkeiten für Interaktion zwischen den Filmschnipseln zu finden ist eine eigenständige Herausforderung.

Nachdem der Trend abkling hat man sich also nicht weiter entwickelt. Während das Echtzeitstrategie-Genre vollständig aufblühte und sich stetig weiterentwickelte, die Rollenspiele eine Renaissance erlebten mit einem verstärkten Fokus auf packende Geschichten, mit Tomb Raider sich Action-Adventures etablierten und FPS auch dank Half Life Geschichten zu erzählen lernten, wirkten Adventures einfach nicht mehr so interessant wie früher. Die anderen Genres entwickelten sich weiter und lernten von den Adventures, doch die Adventures lernten nichts. Außer die Wiederentdeckung der Tastatursteuerung mit Grim Fandango...

2) Es gibt wenige gute Adventures, aus gutem Grund!

Ernsthaft, wenn beim Design eines Adventures etwas schief läuft bedeutet es meist, dass der Spieler stecken bleibt und nicht weiter kommt, weil das Rätsel unlogisch ist oder nicht genügend Hinweise dafür vorhanden sind. Oder die Rätsel blockieren unnötig den Fortschritt, scheinen der Geschichte im Weg zu stehen.
Rätsel sind schwer zu designen, vor allem sie gut auszubalancieren, dass sie einerseits herausfordern, aber andererseits nicht frustrieren, ist eine Kunst für sich. Adventures können oft Spaßblocker sein, wenn man nicht weiter kommt und keine Ahnung hat. Irgendwann lernt man mit einer Komplettlösung an der Seite zu spielen, aber macht das Spaß?

Schlechtes Rätseldesign nervt und frustriert. Wir haben Begriffe dafür wie Runaway-Syndrom und Pixelhunting. Es gibt andere Probleme: Warum lassen sich Rätsel nur auf eine Art lösen, auch wenn andere Aktionen Sinn machen würden? Warum kann ich erst ein Rätsel lösen, nachdem ich mit einer Person gesprochen habe, obwohl ich schon vorher wusste was zu tun ist?
Oft ist die Logik für den Programmierer ersichtlich, aber nicht für den Spieler.

Das durchschnittliche Adventure ist voll von solchen Problemen! Wenn ein FPS mittelmäßige Momente hat ist es vielleicht unausbalanciert, die Gegner sind langweilig leicht bzw. man muss sich an ihnen wirklich die Zähne ausbeißen, oder das Leveldesign wirkt uninspiriert, aber es hält einen nicht auf weiterzuspielen, man bleibt nicht hängen, man weiß was zu tun ist. Bei Adventures kann ein Designfehler weitaus fataler sein.

3) Die andauernde Simplifizierung von Adventures

Wir hatten dieses Thema schon im Forum. Bei Textadventures (den richtig guten zumindest) konnte man eintippen was man wollte, nach einem bestimmten Muster natürlich, und erhielt meist ein Feedback. Der Interaktivitätsgrad war hoch und man fühlte sich stark in die Welt des Spieles eingebunden.

Mit dem Aufkommen der Grafikadventures und dem SCUMM-Interface wurden die Verben auf eine gewisse Zahl reduziert und man konnte nur noch mit dem interagieren was man bei sich trug und was in dem dargesttellten Raum sichtbar war. Im Laufe der Zeit wurden die Verben immer weiter reduziert bis hin zum 2-Tasten-Interface, Linksklick "Benutzen", Rechtsklick "Betrachte". Mittlerweile scheint auch das zuviel.

Ich denke dieser "Fortschritt" nahm viel von der Faszination der Adventures. Während man früher Probleme originell angehen konnte wird man bei der modernen Gattung dermaßen in der Handlungsfreiheit eingeschränkt, dass man die Lösung spätestens mit ein wenig Rumprobieren findet. Der Kreativität ist damit nicht geholfen und das Gameplay wirkt so recht eintönig.

Wir hatten das schon genauer im Forum diskutiert, weswegen ich nicht noch detaillierter darauf eingehe.

4) 2D ist eine Dimension weniger als 3D

Mittlerweile gibt es eine Menge an Indietiteln, welche eine Dimension einsparen und auch nur auf 2D setzen, wie Braid oder World of Goo. Little Big Planet hat zwar 3D-Grafiken, spielt sich letztlich aber auch 2D.

Dennoch, alle Mainstreamtitel nutzen die Möglichkeiten des Raumes und nach der Veröffentlichung von Doom ging es in den darauf folgenden 10 Jahren für jedes Genre Richtung 3D, ob Action, Jump 'n Run, Rollenspiel oder Echtzeitstrategie. Nur für Adventures ist 2D immer noch Standard.

Zugegeben, ästhetisch gesehen haben gezeichnete Grafiken manchmal einen Vorteil, aber wieviel reine 2D-Titel existieren denn noch? Abgesehen von den kommenden Daedalic-Titeln werden die Umgebungen in Adventures bereits in 3D modelliert.
Warum scheut man sich daher den letzten Schritt zu gehen? 3D ermöglicht neue Möglichkeiten fürs Gameplay und eine 3D-Umgebung zu erkunden finde ich viel befriedigender.

Es mag der Konservatismus des Genres sein, welches es ein Nischendasein fristen lässt. Das behutsame Herantasten an 3D ist nur ein Symptom davon.
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Autor: Ozzie
Datum: 13.04.2009 um 19:59 Uhr
@8832:

>>Daß sie wegen Publishermangel zunächst von 2D auf 3D geschwenkt sind - in der Hoffnung,
>>dass es dann leichter würde - , ist ja nichts Neues, aber DANACH
>>haben sie nach Fertigstellung auch für 3 Jahre keinen Publisher gefunden - trotz 3D-Grafik!

Hm, ich habe das nochmal genau nachgeschaut. Wir haben beide nicht wirklich recht gehabt.

Adventuresoft hatte bereits in Hasbro Interactive einen Publisher gefunden, doch dieser weigerte sich das Spiel zu veröffentlichen, weil das Spiel nicht den Qualitätsstandards genügte.

Wie hier zu lesen: http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/Allgemein/338/2125/Simon_the_Sorcerer_3D.html

Anscheinend hing das Spiel über eine lange Zeit im Limbo zwischen Fertigstellung und Veröffentlichung fest, was sich nicht zu ändern drohte und weswegen es über lange Zeit unklar blieb, ob das Spiel jemals erscheinen würde.

In der Zwischenzeit wurde Hasbro Interactive von Infogrames gekauft.

Tatsächlich suchte Adventuresoft bzw. Headfirst Productions nach einem neuen Publisher für die Veröffentlichung und fand ihn in Vivendi, welcher das Spiel _anderthalb_ Jahre nach der Fertigstellung doch noch veröffentlichte.

Der Grund für die nötige Publishersuche war nicht spezifisch die 3D-Grafik, sondern die mangelnde Qualität des Produktes. Und die Grafik sah schon für damalige Verhältnisse grottig aus und die "inneren" Qualitäten sind auch recht umstritten. Zudem soll das Spiel bei Veröffentlichung noch recht verbuggt gewesen sein, ein weiterer Grund für die Releaseverweigerung. Über den Rest kann man aber wirklich nur mutmaßen.
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Autor: Peter (nicht registriert)
Datum: 13.04.2009 um 17:19 Uhr
> War der C64 oder der Amiga vielleicht
> nur ein Nischenprodukt für "Forscher
> und Technikfreaks"? Wohl kaum, und da
> gab es massig Adventures.

Für C64 und Amiga gab es Tausende von Spielen! Verglichen dazu war die Anzahl der Adventure auf diesen Computern aber immer noch gering. Also sagt das gar nix!
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Autor: Danielle (nicht registriert)
Datum: 13.04.2009 um 17:15 Uhr
Buffy im Bann der Dämonen? Läuft das etwa wieder?
Ziehe ich Realityshows jederzeit vor.

Realchris kann ich eigentlich nur in einem zustimmen: 'Volksverdummung', allerdings würde ich das weniger krass ausdrücken.

Wenn es um Spiele geht scheint die jüngere Generation so wenig wie möglich nachdenken zu wollen. Das heißt natürlich nicht, dass sie dumm sind.
Für sie steht vielmehr der reine 'Spielspaß' im Vordergrund zu stehen und für die Hauptzielgruppe von Spieleherstellern (10-14 jährige Jungs, behaupte ich jetzt mal) bedeutet das eben Ballerspiele und Jump 'n Run.
Adventures, die man mit Köpfchen lösen muss, erinnern die meisten allerdings an Schule und das wird nunmal als 'uncool' angesehen.
Allerdings gibt es ja mittlerweile auch mehrere erfolgreiche Denkspiele wie zum Beispiel Kawashima deshalb hoffe ich, dass die Denkweise der Jugend sich demnächst ändern wird.
Na ja, soweit meine Theorie... Jetzt sagt mir schon, was ich mir für einen Quatsch zusammenrede Wink
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Autor: 8832 (nicht registriert)
Datum: 13.04.2009 um 17:14 Uhr
@realchris: Meinst du ernst?
Wenn nicht, war das ein schlechter Witz!
Wenn ja, solltest du ernsthaft mal ärztliche Hilfe aufsuchen!
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Autor: Jarab (nicht registriert)
Datum: 13.04.2009 um 17:11 Uhr
> War der C64 oder der Amiga vielleicht
> nur ein Nischenprodukt für "Forscher
> und Technikfreaks"? Wohl kaum, und da
> gab es massig Adventures.

Ich habe schon erklärt, daß diese Spiele extrem billig herzustellen war, da sie u.a. nur von wenigen Leuten programmiert wurden. Die C64-Adventure sogar meistens nur von 1 Person! Da braucht man nur sehr, sehr wenige Exemplare zu verkaufen, um Gewinn zu erzielen.
Zudem sind die ersten Grafikadventure auf dem PC entwickelt worden und wurden später auf die "Spiele"-Computer konvertiert.
Mein Argument steht also!

> Der Grund warum Adventures mit der
> Zeit immer mehr zurückgedrängt wurden
> hat eben sehr wohl mit der
> einsetzenden 3D-Welle zu tun,

Auch wenn man ein falsches Argument wiederholt, wird es nicht wahrer! Wink

(Wenn das stimmen würde, hätten ja einfach nur alle Adventure in 3D produziert werden müssen - und alle hätten sie genauso gekauft wie vorher die 2D-Spiele. Denn es gibt durchaus gute 3D-Adventure, wenn das Budget stimmt, was leider nur selten der Fall ist.)

Nein, es lag nicht an der Grafik-Aufmachung, sondern am Genre. Es wurde weiter unten schon von jemandem erwähnt, daß der Untergang der Adventures schon vor dem 3D-Trend angefangen hat, insofern entbehrt dieses "Argument" jedweder Grundlage.

> Mehr neue Genres --> Sinkende
> Marktanteile für bestehende Genres.

Statisch richtig, real unbeutend, denn nicht jeder spielt jedes Genre!
Wichtig sind auerßdem nicht die relativen Marktanteile, sondern die absolute Anzahl an Käufern!
Und genau deswegen sind Adventure in den letzten Jahren zu einem gewissen Grade wieder erfolgreich geworden.
Durch die weitere Verbreitung speziell durch das Internet sind in den letzten Jahren jede Menge potentielle Käufer hinzugekommen, die ansonsten Computern und speziell Spielen nichts zu tun hatten. Ein größerer Teil von diesen strebt mehr zu den Adventures (und Casual-Games) und würde sich nie eines der anderen Genres kaufen.
Zudem ist inzwischen eine gewisse Gruppe erwachsen und damit kaufkraftfähig geworden, die mit Adventure aufgewachsen ist.

Deswegen gibt es jetzt wieder genug potentielle Kunden für Adventure, der Marktanteil ist aber immer noch verschwindend gering!
Das ist der entscheidende Gegensatz zu früher, wo Adventure eine Zeitlang von der Innovation her das führende Genre waren.
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Autor: axelkothe
Datum: 13.04.2009 um 16:46 Uhr
>zur damaligen Zeit waren Konsolen etwas für die ärmeren Kinder, die etwas bildungsferner drauf waren.

Wow, Gratulation. In nur einem Satz so einen unglaublichen Mist zu schreiben, das ist hier glaube ich noch keinem anderen gelungen.
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Autor: realchris
Datum: 13.04.2009 um 15:15 Uhr
Ich habe die Verdrängung des Adventures anders in Erinnerung. zur damaligen Zeit waren Konsolen etwas für die ärmeren Kinder, die etwas bildungsferner drauf waren. Wer konnte seinem Kind schon für 1500 Euro einen Amiga 500 mit passendem Monitor und Drucker kaufen. Auf der Konsole gab es aber nur Spiele die auch für diese Klientel gemacht waren. Dumme Hüpfspielchen oder Gewaltspielchen wie Streetfighter. Mit diesen Actionspielchen machte man auf der Konsole mehr Geld. Der PC Markt übernahm dieses Prinzip und mit der sozialen Etablierung der Konsole verstärkte sich das noch. Nun hatte man einen Computer und eine Konsole und man musste sich dafür nicht mehr schämen. Das Computerspiel ist genauso der verblödung und Trivialisierung unterworfen wie die Film-, Fernseh- und Musikindustrie und da ist heute kein großer Platz mehr für Adventures. Deswegen werden auch Adventures immer trivialer und einfacher.

Seiner Zeit gab es drei Genres, die das Spielgeschehen dominierten.

Adventures, Flugsimulationen (Kriegsflugzeuge) und Strategiespiele.

Jetzt besteht die Welt aus Gerichtshows, Egoshootern und Buffy im Bann der Dämonen. Wir haben es zugelassen und haben es nicht anders gewollt.
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Autor: 2388 (nicht registriert)
Datum: 13.04.2009 um 14:54 Uhr
> Adventure sind nicht massentauglich!
> Sie waren es nie und werden es nie sein.

Das ist Quark mit Soße. War der C64 oder der Amiga vielleicht nur ein Nischenprodukt für "Forscher und Technikfreaks"? Wohl kaum, und da gab es massig Adventures.

Der Grund warum Adventures mit der Zeit immer mehr zurückgedrängt wurden hat eben sehr wohl mit der einsetzenden 3D-Welle zu tun, oder jetzt auch mit Online-Spielen. Shooter haben halt auf der beschränkten Hardware damals schlicht und einfach nicht funktioniert, also war die Konkurrenz von anderen Genres einfach viel kleiner.

Mehr neue Genres --> Sinkende Marktanteile für bestehende Genres. Logisch oder?

Nichtsdestotrotz gibt es jetzt wieder einen stabilen Markt für Adventures, und die jetzige Situation ist kein Vergleich mit der riesen Flaute um die Jahrtausendwende. Und zwar eben auch weil dieser ganze 3D-Hype inzwischen wieder etwas abgeflaut ist, und die Publisher erkannt haben daß sich auch traditionelle 2D Point&Click Adventures immer noch verkaufen lassen.
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Autor: Jarab (nicht registriert)
Datum: 13.04.2009 um 11:45 Uhr
Der Grund, warum der Entwicklung von Adventure eingebrochen ist, ist ganz einfach und hat nichts mit 2D, 3D, FMV oder Sonstigem zu tun:
Adventure sind nicht massentauglich! Sie waren es nie und werden es nie sein.

In den Anfängerjahren waren Computer eher unter Forschen und Technikfreaks verbreitet, die auch gerne mal privat weitertüfteln. Diejenigen von der breiten Masse, die auch mal spielen wollten, griffen dann eher zu Spielekonsolen, dementsprechend auch dort (damals!) das hohe Angebot an Prügel-, Kampf- und Plattformspielen.
Computerspiele konnten mit wenig Aufwand von ein paar Mann erstellt werden (An Larry 1 z.B. arbeiteten nur 3 Leute!), so reichte auch eine geringe Stückzahl zum Gewinn.

Mit der Zeit wurden die normalen PC aber auch bei der Durchschnittsbevölkerung beliebt. Da die Produktion von den Spielen aber immer aufwendiger und teurer wurde, mußten sie auch an eine entsprechend größere Menge verkauft werden - und die wollte nun einmal (größtenteils) keine Adventures.
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Autor: 8832 (nicht registriert)
Datum: 13.04.2009 um 11:33 Uhr
@Ozzie: Nein, ich verdrehe überhaupt nicht, aber offensichtlich kennst du selber nicht alle Fakten. Wink

Daß sie wegen Publishermangel zunächst von 2D auf 3D geschwenkt sind - in der Hoffnung, dass es dann leichter würde - , ist ja nichts Neues, aber DANACH haben sie nach Fertigstellung auch für 3 Jahre keinen Publisher gefunden - trotz 3D-Grafik!
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Autor: axelkothe
Datum: 12.04.2009 um 21:52 Uhr
>Genauso wie Gilbert Goodmate...brr, wenn ich an die dt. Synchronisation denke.

Die englische Version fand ich sehr amüsant. Die Story war da natürlich auch hanebüchener Blödsinn, aber die Synchro war spitze, die Witze lustig und das Gameplay ok. Kein super Adventure, aber durchaus brauchbar.
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Autor: Ozzie
Datum: 12.04.2009 um 19:27 Uhr
Galador war allerdings wirklich bescheiden. Genauso wie Gilbert Goodmate...brr, wenn ich an die dt. Synchronisation denke...aber Schrott gab und gibt es immer, in jedem Genre. Das Problem ist nur, dass das Adventuregenre für lange Zeit keine Toptitel hatte. Ich glaube es ändert sich momentan wieder...
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Autor: Ozzie
Datum: 12.04.2009 um 19:24 Uhr
@8832: Äh, du verdrehst hier die Fakten! Adventuresoft wollte den 3. Simonteil zunächst in 2D entwickeln, sie fanden aber für dieses Vorhaben keinen Publisher. Daher gingen sie in Richtung 3D...
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Autor: Ozzie
Datum: 12.04.2009 um 19:22 Uhr
Oh, Rent a Hero...die Demo war so vielversprechend, das volle Spiel recht enttäuschend. Pixelhunting und nervige Rätsel plagten das Spiel, zudem war es viel zu schnell vorbei.
Sound, Grafik und Dialoge waren allerdings toll, die Geschichte lediglich zweckmäßig. Auf alle Fälle kann man dem Spiel nicht absprechen, dass es eine tolle Atmosphäre hatte.
Leider halt nur ein mäßiges Spiel.
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Autor: 8832 (nicht registriert)
Datum: 12.04.2009 um 12:40 Uhr
Wieso interaktiver Film? Es hatte zwar Zwischensequenzen (wie fast jedes andere Adventure auch), war aber trotzdem ein normales Adventure, nur eben ein grottenschlechtes.

Da gab es mehrere Gegenstände, die nur dann urplötzlich auftauchten, wenn man zwanzig Räume weiter einen Furz gelassen hatte und auch sonst waren die "Rätsel" an den Haaren herbeigezogen - von der beknackten Handlung mal zu schweigen.
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Autor: kabumm (nicht registriert)
Datum: 12.04.2009 um 12:30 Uhr
Rent a hero fand ich damals gar nicht so schlecht. War zwar mehr interaktiver Film als Adventure und im Wald gab es irgendeinen dummen Gegenstand, den man nur schwer gefunden hat, aber mir hat es gefallen Razz
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Autor: 8832 (nicht registriert)
Datum: 12.04.2009 um 09:32 Uhr
Simon 3D hatte aber auch mit 3D-Grafik zunächst keinen Publisher gefunden, sondern erst 3 Jahre später (was sie wahrscheinlich auch mit 2D-Grafik geschafft hätten), daher auch die schon zum Zeitpunt der Veröffentlichung veraltete 3D-Grafik.

Das ganze Genre ging schon den Bach herunter, bevor der 3D-Trend überhaupt angefangen hat!
Deswegen sind diese Behauptungen, das oder das wäre schuld, Unsinn.

Hier meint einer, es wäre 3D, andere meinten, es wären die interaktiven Filme gewesen, wieder ein anderer behauptete, Myst und seine Nachahmer wären schuld. Alles Humbug!

Tatsache ist, daß damals bei den Adventure sehr viel Schrott herausgekommen ist und ein großer Teil davon sogar klassische Comic-Adventure in 2D.
Kann sich noch jemand an "Perlen" :-/ wie Galador oder Rent-A-Hero (gerendert, aber trotzdem Comic-Stil) erinnern? Ich hoffe, nicht!
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Autor: 8832 (nicht registriert)
Datum: 11.04.2009 um 20:28 Uhr
@realchriss

Ich habe die Auflösung von Teil 1 in der Komplettlösung bei Adventurespiele.net nachgelesen.
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Autor: realchris
Datum: 11.04.2009 um 14:14 Uhr
also die Auflösung für Teil 1 würde mich auch interessieren. Als PN natürlich. wäre der einzige Grund das noch zu kaufen.
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Autor: 110 (nicht registriert)
Datum: 11.04.2009 um 13:32 Uhr
Pöh, es war doch eh der Gärtner! Es ist IMMER der Gärtner! Wink
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Autor: Wurzelsepp (nicht registriert)
Datum: 11.04.2009 um 13:15 Uhr
Im Prinzip ist die Auflösung in SL2 ja sowieso schnurz, weil da ja ein vollkommen neues Entwicklerteam drangesessen hat. Wie das von den originalen SL1-machern mal geplant war erfahren wir also auch durch SL2 nicht.
Also denk Dir einfach selbst eine Auflösung aus die Dir gefällt, ist genauso viel Wert. Wink
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Autor: Dead
Datum: 11.04.2009 um 12:50 Uhr
"dann braucht dich ja wohl auch nicht das ende interessieren!"

Warum? Still Life 1 fand ich ja wirklich gut, deswegen hätte mich das Ende interessiert.
Die Saw-ähnliche Story von Still Life 2 reizt mich dagegen gar nicht.
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Autor: 2388 (nicht registriert)
Datum: 11.04.2009 um 09:42 Uhr
Genau das meine ich. Ein 2D-Spiel hat da ja kaum noch einen Publisher gefunden weil es eben "nicht mehr Zeitgemäß" war. Da war eben gerade diese erste 3D-Beschleuniger-Welle.

Und das was an 3D Adventures rauskam, selbst wenn das gar nicht so viele waren, war eben meistens ziemlicher Müll. Also lag dann irgendwann das ganze Genre brach, bis sich ein paar kleine Entwickler und Publsiher, nicht zuletzt auch aus Deutschland, doch wiedermal "getraut haben" gute altmodische 2D-Kost auf den Markt zu bringen.
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Autor: kabumm (nicht registriert)
Datum: 11.04.2009 um 09:09 Uhr
In welche Zeit fiel denn Simon 3D? Damals konnten sie ja angeblich keinen Publisher finden, der ein 2D-Adventure veröffentlicht. Ergebnis ist bekannt.
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Autor: 8832 (nicht registriert)
Datum: 11.04.2009 um 08:56 Uhr
> Alles was hip sein wollte mußte da in
> 3D sein, inklusive der Adventures. Dann
> kam seltsamerweise die große Adventure-
> Flaute, die sich erst wieder gelegt hat
> als einige kleine Entwicklerschmieden
> wieder gute altmodische 2D Point&Click
> Adventures auf den Markt gebracht haben.

Ich habe schon lange nicht mehr so einen Blödsinn gelesen!
Wie jemand anders schon gesagt, was für böse, böse 3D-Adventure sollen das denn angeblich gewesen sein, die damals für den Untergang gesagt hätten - es gab fast überhaupt keine!
Eigentlich gab es bis zum damaligen Zeitpunkt vielleicht eine Handvoll 3D-Adventure, darunter waren aber auch die besten Spiele vom gesamten Genre, z.B. Gabriel Knight 3 (KQ 8 war kein Adventure) und die Tex-Murphy-Adventure wie z.B. die Akte Pandora und Overseer.
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Autor: paX (nicht registriert)
Datum: 11.04.2009 um 03:22 Uhr
Ich fand Still Life 2 bisher recht gut... bin zwar noch nicht durch, aber es baut schon eine gewisse Spannung auf... allerdings muss ich den meisten hier zustimmen das es keineswegs an Teil 1 herankommt, Still Life bleibt einfach unerreicht.

Die 3D-Grafik ist wirklich äusserst mäßig, aber man kann noch gerade so damit leben... aber WIESO hat man nicht die Vorteile von 3D genutzt?? man kann nciht einmal die Auflösung einstellen, es gibt nur die fest 1024x768 er Auflösung, GANZ schwach für ein 3D-Game.

Memento Mori hat gezeigt wie ein 3D-Adventure funktioniert, grandiose 3D-Grafik und die Vorteile noch super ausgenutzt, wer zweifel an 3D-Adventures habt, werft mal ein Blick auf Memento Mori, dann sehr ihr das es auch anders geht... soll keine Werbung sein, aber ist vielleicht mal ein Vergleich zu Still Life 2.
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Autor: 666 (nicht registriert)
Datum: 11.04.2009 um 00:03 Uhr
dann braucht dich ja wohl auch nicht das ende interessieren!
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Autor: Dead
Datum: 10.04.2009 um 22:28 Uhr
Nope, hab nicht vor mir das Spiel zu kaufen, da scheint's zur Zeit besseres am Markt zu geben.
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Autor: Rose
Datum: 10.04.2009 um 21:30 Uhr
nee Dead spiel selber. wenn es hier jemand tun würde, dann wäre es unfair.
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Autor: Dead
Datum: 10.04.2009 um 21:22 Uhr
Kann mich jemand spoilern und sagen, wie Still Life 1 aufgelöst wurde? ^^
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Autor: whatever (nicht registriert)
Datum: 10.04.2009 um 20:01 Uhr
"Die Aussage, dass Still Life 2 keine Story hätte, wundert mich schon sehr. Dann hatte Still Life 1 wohl auch keine?!"

Die Aussage verstehe ich wiederum überhaupt nicht.
Still Life hatte ausgereifte Charaktere mit individueller Persönlichkeit, und der Mörder in Prag wurde durch die, für mich immer im Gedächtnis bleibende, Szene, in der Richard die Gemälde erklärt, facettenreich aufgeschlüsselt. Man erfährt nicht viel über die Motive, aber vielleicht etwas über die Psychologie. Und generell ist Still Life sehr subtil im Aufbau der Charaktere und deren Beziehungen (Victoria's Unterstützung von Tate und seine Dankbarkeit, Miller's eifersüchtige Freundin, als Victoria an sein Telephon gegangen ist, welches Miller's Schwäche als Beziehungspartner zeigt, das sorgevolle Bemühen von Victoria um Mias Wohlergehen, etc...). Still Life hatte einiges an Story, das blöde ist, dass es keinen Knackpunkt hatte, an dem es alles auflösen konnte. Was bleibt sind halt die interessanten Charaktere, und die Hinweise auf was hinter den Kulissen vor sich ging, und zu diesen Morden führte. Verfasst war das Spiel meiner Ansicht nach in einiger Hinsicht wie ein ordentlicher Krimi.

Still Life 2 hat gerade mal ein paar Charaktere, von denen eigentlich keiner eine richtige Persönlichkeit hat. Die zweite Protagonistin, Paloma, ist da wohl die größte Katastrophe, vor allem was das Ende angeht. Keinerlei Entwicklung (ja, Still Life hatte Entwicklungen, z.B. als Miller über seinen Schatten springt, und Browning zusammenschreit, oder Vics wachsende Besessenheit mit dem Fall, welche zu regelrechten Schuldgefühlen führt, was einen als Spieler auch eher emotional involviert).
Es wird nicht mal die Mühe gemacht, den Mörder in Still Life 2 ordentlich zu charakterisieren. Die überraschende Wendung ist wichtiger, als eine plausible Erläuterung. Die Story von Still Life 2 ist einfach schwach - schlecht geschrieben (mit teilweise einfach so steifen, schlechten Texten, vor allem die "dramatische" Auflösung in Chicago.), abgekupfert, und absolut oberflächig.
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Autor: 2388 (nicht registriert)
Datum: 10.04.2009 um 20:00 Uhr
> Bei gezeichneten Figuren muss jedes Einzelbild
> der Animation gezeichnet werden.

Das ist aber nur bei reinem 2D der Fall, und das gibt's ja kaum noch. Gegen 2,5D beschwert sich ja aber auch niemand... Wink
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Autor: realchris
Datum: 10.04.2009 um 19:44 Uhr
Also 3D selbst finde ich nicht grundsätzlich schlecht. Es muss aber auch gut gemacht sein. Heutzutage solche Texturen wie z.B. auch bei Gobliiins 4 zu fabrizieren ist schon eine Frechheit. Das hat auch nichts mit Geschmack, sondern mit Budget zu tun.

Es ist übrigens viel billiger in 3D zu arbeiten, da man die Figuren nur einmal berechnen muss und dann sehr leicht animieren kann. Bei gezeichneten Figuren muss jedes Einzelbild der Animation gezeichnet werden. Da geht es nur darum Kohle und Zeit zu sparen, weil die benötigten Animatoren recht teuer sind. 3D- Animatoren gibt es wie Sand am Meer. 2D-Zeichner, die auch noch gut animieren können sind dagegen rar. Deswegen bekommen wir doch in den letzten jahren so viel durchschnittlichen Mist. Es reichen nur ein paar Leutchen um eine Adventurefirma zu gründen. Man könnte ohne weiteres hübsche 3D-Grafik produzieren und wie Sam und Max zeigt auch mit geringen Rechneranforderungen. Aber die guten Leute sitzen bei WOW oder anderen rentablen Spielen. 3D ist nicht nur Fortschritt, sondern eine Möglichkeit schnell Spiele zu produzieren.

Eigentlich könnte man bei dieser einfachen 3D-Technik erwarten, ganz besonders gute optische Ergebnisse zu erzielen. Aber da wird dann wieder aufs Geld geschaut. Mir reicht die Story alleine nicht.
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Autor: Enrico (nicht registriert)
Datum: 10.04.2009 um 19:16 Uhr
@ Lannister:

Mach dir keine Sorgen, ich hab mir das schon nach dem ersten Teil gedacht Wink
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Autor: Grappa11
Datum: 10.04.2009 um 18:43 Uhr
Die Atmosphäre, die Still Life 2 erzeugt, kann man mit 2,5D nur schlecht umsetzen. Dazu zählen nun mal Perspektivwechsel und die Tatsache, dass man in einem dreidimensionalen Raum z.B. auch viel besser ein Gefühl von Enge erzeugen kann, nicht ständig jeden Winkel im Blick zu haben in den man aber blicken kann, was mit 2D-Hintergründe nunmal kaum möglich ist.

Die Ingame-Grafik ist nicht hübsch, aber sie ist dennoch insgesamt stimmungsvoll und passt auch zum Gameplay (Zeitdruckpassagen u.a.) besser als 2,5D. Wenn einem die gebotene Qualität, die nun jeder anhand der Screenshots einschätzen kann (wobei das im Spiel selbst meist nicht ganz so schlimm aussieht), nicht ausreicht, muss man die Finger davon lassen.

Die Aussage, dass Still Life 2 keine Story hätte, wundert mich schon sehr. Dann hatte Still Life 1 wohl auch keine?!

Die Dramaturgie kann zwischendrin leiden, was auch beschrieben ist. Das wäre an manchen Stellen zu vermeiden gewesen, weshalb es Abzüge gegeben hat. Wenn man hängt, was nicht immer nur am Spiel liegt, kann man die Langatmigkeit natürlich stärker bzw. häufiger empfinden, keine Frage. Ich kann nur mein Spielerlebnis bewerten, bei dem ich auch Hänger hatte und nochmals mehrere Räume erneut aufsuchen musste usw, aber nicht das, welches irgendjemand anders hatte.
Aber auch da kann man - denn offenbar spielen doch die enttäuschten Erwartungen eine wichtige Rolle - auch noch mal auf Still Life 1 verweisen. Wie spannend war denn z.B. das Keksbacken? Hat das an diesem Punkt die Atmosphäre nicht kaputt gemacht? Hat es nicht die Atmosphäre stark angekratzt, wenn man im 10. Versuch immer noch nicht die Türe zum Kunstatelier aufgebrochen hatte? Hat der deutliche Qualitätsunterschied - um auch den Grafikbereich aufzugreifen - zwischen den 3D-Charakteren und schönen 2D-Hintergründen nicht für einen unschönen Kontrast gesorgt?

Ja und nein. Der Kontrast fällt jedem auf, aber wie man das insgesamt gewichtet bzw. wie stark es einem 'auffällt' hängt eben von vielen anderen Punkten ab. Bei den Rätseln hängt man oder nicht. Das Keksbacken nimmt man einfach als Herausforderung an, manch einem gefällt es sogar, oder man ärgert sich drüber, dass es nicht mit ansprechenderem Stoff weitergeht. Rückwirkend betrachtet hat dieses Rätsel, um bei dem Beispiel zu bleiben, wohl kaum einem gefallen. Kaum einer würde das nicht mit als erstes nennen, wenn es um Still Life geht. Trotzdem ist es für viele nur eine Randbemerkung zu einem ansonsten gelungenen Spiel. Und so geht es mir mit der mässigen Optik, die nun nicht gerade verheimlicht wird Wink und den paar Gelegenheiten wo die Story und damit die Atmosphäre etwas ins Stocken gerät.
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Autor: Lannister
Datum: 10.04.2009 um 18:39 Uhr
Achtung Mods, ich hatte in meinem letten Kommentar einen Spoiler !!!! Bitte irgnedwie kennzeichnen.....


SORRY !!
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Autor: 2388 (nicht registriert)
Datum: 10.04.2009 um 18:39 Uhr
Und warum gibt's dann kein 3D-Adventure dessen Grafik auch nur annähernd an Spiele wie TBoUT oder Syberia herankommt?

Daß 3D-Grafik günstig sein kann ist mir schon klar, aber dann sieht sie halt auch aus wie in Still Life 2.
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Autor: Lannister
Datum: 10.04.2009 um 18:38 Uhr
Also ich finde es definitiv schlechter als Teil 1...und nicht nur wegen der Grafik.. ein wesentlicher Bestandteil meiner Adventure-Sucht, insbesondere bei Krimi-Adventures ist das Besuchen unterschiedlicher Locations.... Hier spielt alles in einem Haus, man rennt ständig von einem bekannten Raum zu nächsten... Nirgendo gibt es so richtig Hinweise wieso der Killer so ist, wie er ist, usw......auch empfinde ich die Story irgendwie schwach...
Auch dieses bekloppte Inventory ist meiner Meinung nach nur dazu da, die Spielzeit künstlich zu verlängern......

Und die Stimme des deutschen Richard ist ja der absolute GAU... dieses süsse, amateurhafte Gesäusel wie bei einem Countertenor, dem kann ich bei besten Willen nicht assoziieren mit dem unheimlichen Killer aus dem ersten Teil....
Na Ja, ich hab BOUT durchgespielt, das hilft mir über alle schwachen Adventures der nächsten 3 Jahre hinweg....
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Autor: Malachit
Datum: 10.04.2009 um 18:24 Uhr
Glaub mir, gute 2D-Grafik ist bei einem Adventure alles andere als günstiger als 3D...
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Autor: 2388 (nicht registriert)
Datum: 10.04.2009 um 18:18 Uhr
> Wenn man aber, wie Still Life 2, kein
> ordentliches Budget für überzeugende,
> atmosphärereiche Grafik hat

Das hat wohl kein Adventure. Die Budgets von Adventures dürften geradezu lächerlich im Vergleich zu Mainstream-Großprojekten wie Crysis, Bioshock, Assassins Creed etc sein. Deswegen ist 2D bei Adventures einfach die beste Möglichkeit möglichst viel Grafik aus dem begrenzten Budget herauszuholen.

Bestes Beispiel ist doch TBoUT, für mich eines der schönsten Spiele aller Zeiten. Trotzdem konnte es von einem kleinen, relativ neuen Studio realisiert werden. Glaube kaum daß das in Echtzeit-3D annäherend so gut ausschauen würde.

Dazu vermisse ich die dritte Dimension bei Adventures einfach nicht. das Wichtigste sind da für mich die Geschichte, Rätsel, Humor, Vertonung, etc. Funktioniert alles super in 2D...
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Autor: whatever (nicht registriert)
Datum: 10.04.2009 um 17:42 Uhr
also Mass Effect hatte nun mal wirklich eine interessante Geschichte, vor allem für Videospiel-Verhältnisse. Bioshock sehe ich ein, das ließ nach einem "gewissen Ereignis" nach ca. 2/3 des Spieles stark nach.

Still Life 2, andererseits, hat eine Story, die nie wirklich Schwung gewinnt, weil die Charaktere uninteressant sind, und viel mehr auf die Saw-ähnlichen Rätsel gesetzt wird als auf Victorias Ermittlung und die eigentliche Geschichte. So richtig weiß ich bis nach Ende des Spieles das Motiv des Killers immer noch nicht; das Spiel sollte eigentlich eher Psycho-Thriller sein, aber psychologisch ist das alles sicher nicht sehr (vor allem Paloma ist am Ende einfach nur unglaublich unglaubwürdig). Da fehlt es dem Spiel wirklich komplett an Tiefe. Generell hat das Spiel einfach keine "sehr guten" Bewertungen verdient. Überdurchschnittliche und vielleicht auch gute sind subjektiv vertretbar, aber alles darüber hinaus fällt mir schwer zu glauben, zumindest in einem möglichst fairen, objektiven, profesionellem Review (heißt ja nicht, dass nicht jemandem das Spiel trotzdem genau zugesagt haben kann, nur die Schwächen sind einfach in einem Review nicht übergehbar.).

Gegen 3D habe ich absolut nichts. Assassin's Creed hat mir zum Beispiel durch dessen atemberaubende visuellen Eindrücke alleine schon enorm Spaß gemacht. Wenn jemand von "Erkundung" in Video-Spielen spricht, dann ist high budget 3D sicher wesentlich geeigneter als 2.5D oder sonstwas. Ich weiß, dass Assassin's Creed kontrovers, und sicher kein Adventure ist, aber wenn grafische Technologie alleine schon so stark ist begeistern zu können, dann finde ich das sture Beharren auf Konventionen wirklich schade. Wenn man aber, wie Still Life 2, kein ordentliches Budget für überzeugende, atmosphärereiche Grafik hat, und vor allem keine Engine, die auch wirklich das 3D lebendig wirken lässt, dann soll mans lassen, denn dann kann nunmal 2D stärker wirken.
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Autor: 2388 (nicht registriert)
Datum: 10.04.2009 um 17:41 Uhr
> welche Adventures erschienen sonst vor
> 10 Jahren vollständig in 3D? Ich kann
> mich ehrlich gesagt nicht an mehr
> erinnern...

Na eben! Weil die alle so schlecht und bedeutungslos waren daß sich keiner mehr daran erinnert! Wink
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Autor: Rose
Datum: 10.04.2009 um 17:35 Uhr
Ich habe grundsätzlich nichts gegen 3D in Adventures, mir haben die Nachfolger von Baphomets Fluch z.B. sehr gut gefallen, ebenso Dream Fall.

Allerdings Still Life 2 in 3D geht schon mal gar nicht, da vom ersten Teil rein gar nichts von seinem Flair übrig geblieben ist. Einige werden jetzt vlt. sagen, naja, aber bei Baphomets Fluch ist es doch ähnlich. Ja und nein, denn bei BF wurde 3D super umgesetzt, bei Still Life 2 total schlampig und von den vielen Bugs will gar nicht erst anfangen.



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Autor: Ozzie
Datum: 10.04.2009 um 17:35 Uhr
>>Alles was hip sein wollte mußte da in 3D sein, inklusive der Adventures.

Mal abgesehen von GK3 und vielleicht KQ8, welche Adventures erschienen sonst vor 10 Jahren vollständig in 3D? Ich kann mich ehrlich gesagt nicht an mehr erinnern...
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Autor: Dead
Datum: 10.04.2009 um 17:22 Uhr
"Versteht mich bitte nicht falsch, ich liebe Adventures, aber ich liebe vor allem Spiele, die eine gute Geschichte erzählen. Und da ist es mir zB egal, ob es ein Point n Click Adventure (Black Mirror), ein Action-Adventure mit 3D-Optik (Dreamfall), ein Actionspiel (Prince of Persia), ein Egoshooter (Bioshock) oder ein Rollenspiel (Mass Effect) ist."

Seh ich auch so, wobei die letzten zwei geannten Spiele keine besonders interessante Story hatten, wie ich finde.
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Autor: Enrico (nicht registriert)
Datum: 10.04.2009 um 17:06 Uhr
@ 2388:
"die große Adventure-Flaute, die sich erst wieder gelegt hat als einige kleine Entwicklerschmieden wieder gute altmodische 2D Point&Click Adventures auf den Markt gebracht haben."

Da sieht man eben, was für ne "elitäre" illustre Gesellschaft Adventurespieler sind. Sobald das winzigste verändert wird, wird geheult.

@Bloddwyn:

"Zum Thema Gamestar. Die haben den ersten Teil verrissen und den zweiten Teil wesentlich besser bewertet. Die haben schlicht keine Ahnung und das nicht nur bei Still Life sondern grundsätzlich. Man muss sich nur anschauen wie die andere Spiele bewerten."

Es gibt auch Leute, die nicht nur auf Adventures stehen und ich finde, Gamestar bewertet meist sehr gut, nur mich stört, das Comicadventures bejubelt werden und ernste Adventures verrissen. (Gute alte Monkey-Island-Zeit bla bla bla...) Und damit ist Gamestar genauso mäklig, wie es Adventurespieler verdient haben, die schon bei 3D-Grafik rumheulen. Warum wundert ihr euch, dass Adventures ein Nischengenre sind??

Es geht mir immer auf den Sack, wenn sich Adventurespieler für die Elite auf Erden halten und andere Spiele als "Geballer", "3D-Kram" und "Spiele für Dumme" bezeichnen, und dann aufschreien, wenn der große Teil des Publikums bei Adventures das große Gähnen anfängt.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich liebe Adventures, aber ich liebe vor allem Spiele, die eine gute Geschichte erzählen. Und da ist es mir zB egal, ob es ein Point n Click Adventure (Black Mirror), ein Action-Adventure mit 3D-Optik (Dreamfall), ein Actionspiel (Prince of Persia), ein Egoshooter (Bioshock) oder ein Rollenspiel (Mass Effect) ist.
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Autor: 2388 (nicht registriert)
Datum: 10.04.2009 um 16:52 Uhr
> Tja 3-D ist nunmal heute !

Das is'n Schmarrn! 3D war auch schon der "große Renner" vor 10 Jahren. Alles was hip sein wollte mußte da in 3D sein, inklusive der Adventures. Dann kam seltsamerweise die große Adventure-Flaute, die sich erst wieder gelegt hat als einige kleine Entwicklerschmieden wieder gute altmodische 2D Point&Click Adventures auf den Markt gebracht haben.
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Autor: Platter Lemming (nicht registriert)
Datum: 10.04.2009 um 16:40 Uhr
Tja 3-D ist nunmal heute ! Aber sollange es statt Gamepad mit Mouse gesteuret wird ist es noch OKEYDOKEY !

Wird eigentlich das Fanprojekt von Dott2 noch weiter gemacht ? Weil Zak 2 sogesehen top war !
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Autor: Bloddwyn (nicht registriert)
Datum: 10.04.2009 um 15:38 Uhr
Man sollte immer selbst testen, finde ich. Mancher kann der 3D Grafik und dem Gameplay vielleicht etwas abgewinnen. Ich nicht. Das Spiel ist meiner Meinung nach einfach nur schlecht...

Zum Thema Gamestar. Die haben den ersten Teil verrissen und den zweiten Teil wesentlich besser bewertet. Die haben schlicht keine Ahnung und das nicht nur bei Still Life sondern grundsätzlich. Man muss sich nur anschauen wie die andere Spiele bewerten.
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Autor: neon
Datum: 10.04.2009 um 13:07 Uhr
Amazon hatte es für 15,99 Euro, allerdings nur, wenn man es schon extrem früh vorbestellt hat.
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Autor: Adven (nicht registriert)
Datum: 10.04.2009 um 12:56 Uhr
Bin zwar noch nicht ganz durch, etwa im letzten Viertel, schätz' ich, aber so positiv sehe ich das Spiel nicht gerade. (Ohne wegen des Vorgängers irgendwie enttäuscht zu sein.) Aber bleibt wohl alles Geschmackssache.

Vor allem der technische Zustand des Spiels, der einfach nur nervt und unfertig wirkt, stört den Spielspaß erheblich, auch wenn Still Life 2 mit besserer Technik ebenfalls nicht der Überhit wäre.

Will aber niemanden abhalten, für den Preis kann man es schon riskieren. Wo habt Ihr das denn für 15 € bekommen? Shocked
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Autor: realchris
Datum: 09.04.2009 um 23:05 Uhr
Du meinst Gamestar 74%
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Autor: realchris
Datum: 09.04.2009 um 23:03 Uhr
Also 77 % ist nischt für mich. Ich werde erst ab 80% warm. Schade. Aber Teil 1 bleibt trotzdem gut.
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Autor: Enrico (nicht registriert)
Datum: 09.04.2009 um 22:50 Uhr
Applaus, Applaus !

AT geht mit Gamestar mal konform, was die Wertung eines "ernsten" Adventures angeht, das ist regelrecht historisch Smile

AT: 77 %
Gamestar 76 %

(der erste Teil wurde von Gamestar mit 59 % verrissen... Wink
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Autor: 110 (nicht registriert)
Datum: 09.04.2009 um 22:04 Uhr
Wo kostet es denn noch 15,99 €? Das billigste was ich außerhalb von ebay gefunden habe warn 22 €.

Na ja, werd wohl eh bis zur Budget- oder sogar Heftversion warten.
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Autor: Tentakel (nicht registriert)
Datum: 09.04.2009 um 22:02 Uhr
Tja, ich finde es nach wie vor einen Fehler daß Microids das Spiel als Fortsetzung von Still Life 1 herausbegracht hat. Hätte man es von vornherein als eigenständiges Spiel vermarktet, mit neuen Hauptfiguren etc, würden sich jetzt nicht so viele Leute ärgern.
Das Spiel hat halt einfach völlig seinen Charakter verändert: 3D statt 2D, nur eine einzige Location statt vieler (und sogar 2 Zeitperioden in SL1), "weniger in Richtung Vidocq sondern mehr in Richtung Saw", etc.
Ist doch klar daß sich da nun die Leute ärgern die sich einen Nachfolger im Geiste von SL1 gewünscht haben, und nun stattdessen was ganz Anderes vorgesetzt bekommen. Auch wenn das Spiel an sich ja vielleicht sogar ganz brauchbar ist wie der Test zeigt. Aber das als Fortsetzung zu bezeichnen ist für mich ein Etikettenschwindel.
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Autor: marc s
Datum: 09.04.2009 um 21:48 Uhr
Teil 1 hat mir nicht wirklich gefallen, war aber insgesamt brauchbar.
Schön, dass der zweite Teil von der Qualität her ranreicht. Dann werde ich beim günstigen Preis (~15Euro) zuschlagen.
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Autor: Rose
Datum: 09.04.2009 um 21:18 Uhr
Na ja, gehe mit diesem Review nicht konform.

Teil 1 war um Längen besser und Teil 2 ist von der 3D-Grafik grauenhaft. Der ganze Aufbau des Games ist miserabel und hat keine 70iger Wertung verdient, aber das liegt auch wieder am Tester.
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Autor: axelkothe
Datum: 09.04.2009 um 20:48 Uhr
Hört sich ja ganz brauchbar an. Meine 15,99 waren also nicht aus dem Fenster geworfen Wink

Hätte auch nicht gedacht, dass ausgerechnet Still Life 2 als erster der noch ausstehenden Tests hier auftaucht...
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