The Second Guest
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Lost Chronicles of Zerzura
eature

Episode 1: Fright of the Bumblebees



Man kann Telltale wahrlich nicht vorwerfen, stilistisch festgelegt zu sein. Nachdem man sich dort mit der Versoftung eines Comics, der Fortsetzung eines klassischen LucasArts-Adventures und der Spiel-Umsetzung eines durchgeknallten Flashcartoons beschäftigt hat, steht jetzt eine Kurzfilmreihe mit Knetfiguren auf dem Plan. Da stellt sich natürlich die Frage, ob das überhaupt mit einer 3D-Engine angemessen dargestellt werden kann. Wir schauen uns die vier Episoden von „Wallace & Gromit's Grand Adventures“ wie üblich Stück für Stück an.

Den Auftakt der Reihe bildet „Fright of the Bumblebees“, das erfahrene Telltale-Veteranen an neue Gameplay-Elemente gewöhnen und Wallace-&-Gromit-Neulingen die 1989 erschaffenen Figuren näher bringen muss. Dementsprechend geht es mit einer simplen Aufgabe los, die auch über das verfügbare Tutorial hinaus ein wenig an die Spielmechanik gewöhnt. Während Wallace am Küchentisch sitzt und frühstücken möchte, muss der Spieler in der Rolle von Hund Gromit dafür sorgen, dass sein Herrchen satt in den Tag starten kann.

Liebevoll wurde das Design von Figuren und Gebäuden
aus den Kurzfilmen übertragen.

Ist die erste Aufgabe erledigt, die den Spieler mit ersten Rätselchen und Interaktionen konfrontiert, kommt die Story langsam in Schwung. Wallace möchte mit seiner neuen Honig-Maschine ins Honig-Geschäft einsteigen („From Bee to You“) und Mr. Paneer hat den ersten Auftrag: 50 Gallonen möchte er für sein Kuchenfestival haben. Ganz schön viel für den Apparat in Wallaces Keller, ohne eine ordentliche Portionen Blumen – das Benzin der Bienen – wird die Menge kaum zu produzieren sein. Das rettende Wundermittel für Pflanzenwuchs besteht aber aus drei Komponenten, die erst besorgt werden wollen – und schon ist man in altbekannten Adventurestrukturen.

Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle von beiden Titelhelden: Dem stets optimistischen Erfinder Wallace, der manchmal mehr Glück als Verstand besitzt, und seinem Hund Gromit, dem eigentlichen Genie hinter den Erfolgen seines Herrchens. Die Aufgaben, die sich beiden in den Weg stellen, bedienen sich klassischer Konzepte des Genres und bleiben stets auf einfachem Niveau. Das Inventar wächst kaum über vier bis fünf Gegenstände hinaus und miteinander kombinieren lassen sie sich, genau wie in Sam & Max, nicht. Eine zuschaltbare Hilfefunktion winkt von Zeit zu Zeit mit dem Zaunpfahl, sodass niemand ernsthaft feststecken muss.

Für Wirbel hat das neue Steuerungskonzept gesorgt. Telltale hat sich nämlich von der gewöhnlichen Point-and-Click-Bedienung gelöst und Wallace & Gromit mit einer Mischung aus Maus- und Tastatursteuerung ausgestattet. Während man die Figuren mit WASD durch die Spielwelt navigiert, darf man Hotspots wie gewohnt mit der Maus anklicken – egal wie nah man gerade bei ihnen steht. Wer darauf besteht, dass seine linke Hand über die ganze Spielzeit Urlaub hat, wird enttäuscht sein, im Großen und Ganzen funktioniert die Handhabung aber gut. Ab und zu kommt zwar nach einem Kamerawechsel ein wenig Verwirrung auf, die Locations sind aber übersichtlich und lassen sich problemlos bewandern. Das übersichtliche Inventar hat man ganz ohne Tastendruck bequem per Mausrad unter Kontrolle.

Visuell stand Telltale vor der Herausforderung, die charismatische Knetfiguren-Optik der Vorlage in die Echtzeit-3D-Welt zu übertragen. Das ist den Kaliforniern weitgehend sehr gut gelungen. Besonders die Figuren sehen aus wie aus Plastilin. Ihre Oberfläche wirkt leicht uneben und trägt, wie man sehr gut in den zahlreichen Nahaufnahmen sieht, sogar die typischen Fingerabdrücke. Auch die Animationen sind hervorragend gelungen: Besonders bei Gromit, der nicht spricht, ist die subtile Mimik im Gesicht besonders wichtig.

Die Figuren erscheinen im bekannten Knet-Look,
samt Fingerabdrücken und Modellierwerkzeug-Spuren.

Die Umgebungen passen in weiten Teilen sehr gut ins Bild. Sie wurden mit viel Liebe zum Detail modelliert und machen optisch deutlich mehr her als die Kulissen von Sam & Max. Besonders gelungen ist der Tiefenunschärfe-Effekt, der hier und da zusätzliche Plastizität ins Spiel bringt.

Musikalisch setzt Telltale wieder auf den großartigen Jared Emerson-Johson, der auch Wallace & Gromit mit einer exzellenten Akustik versehen hat. Mit neuen Versionen bekannter W&G-Themen und eigenen Stücken würzt er das Spiel erneut mit einer exzellenten Soundkulisse. Fans der Vorlage waren lediglich enttäuscht, dass nicht der alte Wallace-Sprecher Peter Sallis ins Studio geholt wurde, sondern “nur” dessen offizielle Vertretung. Der macht seinen Job aber, genau wie die anderen Sprecher, sehr gut.

Telltale-Veteranen sollten sich jedoch bewusst sein, dass der lautstarke Humor von Sam, Max und Strong Bad keinen Platz in der aktuellen Adventurestaffel hat. Hier wird weitaus zurückhaltender gewitzelt als in den früheren Telltale-Reihen, und wenn, dann subtiler. Zwar nimmt die Geschichte auch bizarre Ausmaße an, doch sollte man sicherheitshalber die Demo antesten, um am Ende nicht enttäuscht zu sein. Übrigens: Diesmal bietet Telltale schon mit der Erstauflage deutsche Untertitel an, die erfreulicherweise gut gelungen sind. Sogar grafische Texte hat man übersetzt.

Alles in allem ist der Serienauftakt gelungen. Optik und Akustik überzeugen, die Lizenz ist liebevoll eingefangen. Länger als eine Sam-&-Max-Episode – von denen gab es immerhin noch sechs zum selben Preis – ist das Spiel aber nicht, und eine rätseltechnische Herausforderung sollte man auch nicht erwarten. Wem der Humor aber zusagt, der kann auch hier bedenkenlos zugreifen.
Episode 1: Fright of the Bumblebees

Preis/Leistung Paketpreis: 7.5/10





Episode 2: The Last Resort



Regen, nichts als Regen. Die West Wallaby Street versinkt im Mistwetter. Doch Wallace & Gromit wären nicht Wallace & Gromit, wenn ihnen nicht eine Lösung für das Problem einfallen würde. Und so macht sich Wallace zu Beginn von „The Last Resort“ auf, um Materialien für seine jüngste Erfindung zusammenzutragen: eine künstliche Strandlandschaft in seinem Keller. Einen Sonnenschirm gilt es aufzutreiben, jede Menge Sand und eine ordentliche Portion Sonnenschein.
Sind die ersten Aufgaben erledigt, gehen die eigentlichen Schwierigkeiten erst los. Nachdem das unterirdische Urlaubsparadies eingerichtet ist, sammelt sich halb Wigan in dem lichtdurchfluteten Refugium. Wirklich glücklich sind aber nur die wenigsten Gäste, die übrigens fast alle aus Episode 1 bekannt sind, sodass der Titelheld erst einmal die Bedürfnisse seiner zahlenden Kundschaft erfüllen muss. Hat er das geschafft, beginnt das Drama: Am Mittagstisch geht für einen kurzen Moment das Licht aus und einer der Gäste verschwindet, nur um am Strand fast komplett eingebuddelt und reichlich benommen aufgefunden zu werden. Wer war der Übeltäter? Nun ist es an Gromit, seinem Herrchen bei der Suche nach Motiv, Waffe und Zeugen behilflich zu sein.

Wie beim ersten Mal

Die Qualität der Produktion bleibt auf stabilem Niveau. Der Detailreichtum und die Darstellung von Umgebungen und Figuren sind hervorragend, dafür muss man damit leben, dass viele Elemente aus der ersten Folge wiederverwendet werden. Das ist aber halb so schlimm, denn obwohl es kaum neue Locations gibt, sind die bekannten Orte mit neuem Leben gefüllt. Während der Keller in der West Wallaby Street ein komplett neues Design bekommt, sind auch die restlichen Räume dank der vielen Charaktere und veränderten Kameraführung frisch wie beim ersten Mal. Außerdem ist das in „Fright of the Bumblebees“ noch versperrte Wohnzimmer jetzt zugänglich.
Frustmomente verhindert Telltale wieder durch eine angenehme Rätselhilfe. Nach einer einstellbaren Zeit ohne zündende Idee äußert eine der anwesenden Figuren einen zunächst subtilen, später aber auch deutlichen Tipp in Form eines kurzen Selbstgespräches. Das ist nicht aufdringlich, aber hilfreich. Wem die Unterstützung gegen die Abenteurer-Ehre geht, darf die Funktion natürlich auch abstellen.
Etwas eindimensional ist in dieser Episode das Rätseldesign. Der eher geringe Schwierigkeitsgrad gehört hier zum Konzept, aber die Aufgaben für den Spieler bestehen fast immer im Abarbeiten von Listen. Besorge A, B und C, beglücke Herrn X, Frau Y und Fräulein Z, und so weiter. Einzelne Ideen sind wirklich originell, die Struktur jedoch sehr vorhersehbar. Hoffentlich lassen sich die Designer für die Nachfolger hier etwas mehr einfallen.

Mit diesen Kötern will sich bei Constable Dibbins kein Urlaubsgefühl einstellen.

Höllenhunde

Wesentliche Neuerung bei den Charakteren sind die beiden Hundewelpen von Wallaces Nachbarin Felicity Flitt: Poodgie-Woo und Tinkie-Wee. Die spielen eine wesentliche Rolle und sind großartig animiert. Unter der Aufsicht ihrer Halterin sind sie die putzigsten Welpen der Welt, mit riesigen Kulleraugen und besten Manieren. Ist Miss Flitt aber gerade nicht in der Nähe, mutieren sie zu bösartigen Unruhestiftern, die den Anwesenden das Leben zur Hölle machen. Beide Identitäten des schizophrenen Duos wurden von Telltale absolut überzeugend in Szene gesetzt. Sie stehen dem feinen Minenspiel des stummen Helden Gromit in nichts nach.
Wieder einmal liefert Telltale konstant hohe Qualität. Die Spielemacher haben sich sehr gut in ihre Lizenz und den etwas gediegenen Humor von Wallace & Gromit eingefunden, der weniger von spaßigen One-Linern, sondern mehr von den bizarren Situationen lebt, die so gar nicht zum britischen Biedermann-Dasein in der Reihenhaussiedlung passen wollen. Fans sollten hier auf jeden Fall zugreifen.
Episode 2: The Last Resort

Preis/Leistung Paketpreis: 7.5/10





Episode 3: Muzzled!



Monty Muzzle ist in der Stadt. Der Hundefreund veranstaltet ganz in der Nähe von Wallace & Gromits Zuhause eine Kirmes, um Geld für die Vierbeiner der Stadt zu sammeln. Die Einnahmen aus dem Rummel sollen für die Errichtung eines Waisenhauses für Hunde genutzt werden. Eine willkommene Gelegenheit für Wallace, seine jüngste Erfindung einem größeren Publikum zu präsentieren: Der „Geschmacksgravierer“ ist ein modifizierter Eiswagen, der beliebige Gegenstände, vornehmlich essbare, entgegennehmen und eine entsprechende Eiscreme herstellen kann. Setzt man dem Gerät sein eigenes Produkt erneut vor, erhält man sogar leckeres „Eis mit Eisgeschmack“ (das spielerisch allerdings nicht von Relevanz ist).

Welpenheld oder Kötertöter?

Während Monty Muzzle und sein Jahrmarkt, auf dem man gegen ein Hühnchen Tic Tac Toe spielen oder in individuellen Glückskeksen die Zukunft nachlesen darf, die Dorfbewohner erfreuen, fragt sich der Spieler langsam, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht. Ein Unbekannter, der plötzlich auftaucht und nichts weiter will als heimatlosen Hunden ein Zuhause zu schenken? Da muss doch mehr dahinter stecken...
Und natürlich steckt mehr dahinter, was genau soll hier allerdings nicht verraten werden. Das Problem der Wiederbenutzung von Örtlichkeiten, das bisher bei allen Reihen von Telltale bemerkbar war, geht Telltale offensiv an. So wird mit dem Jahrmarkt ein neuer Schauplatz eingeführt, auf dem sich ein großer Teil von Muzzled abspielt. Wallace' Haus wird dadurch stark verkleinert, dass eine Kuh, die sich vorübergehend einquartiert hat, immer wieder die Türen blockiert. Eine bizarre aber effektive Methode, altbekannte Schauplätze aus dem Spiel zu nehmen.

Mit der Hotspot-Taste lassen sich interessante Stellen hervorheben.

Konstante Leistung

Dass die Animatoren bei Telltale eine besondere Vorliebe für Hunde haben, können sie kaum noch abstreiten. Nachdem Gromit schon mit Poodgie-Woo und Tinkie-Wee zu kämpfen hatte, werden auch diesmal wieder neue Vierbeiner eingeführt. Die sind deutlich umgänglicher als ihre Artgenossen aus Folge 2 und ebenso detailverliebt in Szene gesetzt. In Muzzled schlüpft man übrigens auch fast über die gesamte Spielzeit in die Rolle von Gromit.
Technisch bleibt die Reihe auf gutem Niveau. Der Rummelplatz steht zwar visuell etwas hinter den anderen Locations zurück, wartet dafür aber mit originellen Ideen auf. Während sich an der Tastatur-Maus-Kombination, mit der die Helden gesteuert werden, nichts verändert hat, ermöglicht es Telltale erstmals, die Hotspots optisch hervorzuheben. Eigentlich nicht nötig, denn fies versteckte Objekte gibt es in der Welt von Wallace & Gromit nicht, wer doch mal etwas übersieht wird trotzdem erfreut sein.
Fazit: Telltale hält die Produktionsqualität. Die Reihe verliert nichts an Charme, kann sich aber auch nicht wesentlich steigern. Für Fans der Lizenz ist die originalgetreue und authentische Umsetzung der Lizenz ein Fest, wer mit Wallace & Gromit sonst nichts anfangen kann erhält immerhin ein gut spielbares, sehr leichtes Adventure mit einigen originellen Einfällen. Schade nur, dass Episode 3 trotz frischem Schauplatz und netten Einfällen relativ wenig Spiel zu bieten hat.
Episode 3: Muzzled!

Preis/Leistung Paketpreis: 7.5/10





Episode 4: Bogey Man



Mit der vierten Episode „Bogey Man“ endet auch schon der Reigen um die Knetmasse-Helden Wallace & Gromit – anders als sonst hat Telltale diese Staffeln nämlich nicht auf fünf oder sechs Teile angelegt, sondern lediglich auf vier. Diesmal muss man Wallace aus einer wahrlich unangenehmen Situation befreien: Nachbarin Felicity Flitt hat sich nämlich unsterblich in ihn verliebt und freut sich nun bereits auf die Hochzeit.

Schwieriges Loch

Nur ein Makel könnte gravierend genug sein, um der Eheschließung mit einer Flitt im Wege zu stehen, Wallace müsste sich schon als jemand entpuppen, der dem niederträchtigen Hobby des Golfspielens verfallen ist. Und da es stets Gromit ist, der sein Herrchen aus misslichen Lagen befreit, muss der Spieler in Gestalt des vierbeinigen Genies dafür sorgen, dass der ortsansässige Golfclub „Dorniges Dickicht“ Wallace in seine Reihen aufnimmt.
Doch ist das längst nicht alles. Nachdem Wallace das erste Etappenziel geschafft hat und die schmachtende Nachbarin in ihre Schranken verwiesen wurde, wird allmählich eine viel größere Bedrohung deutlich. Der historische und längst vergessene Golfplatz des elitären Vereins befindet sich nämlich allem Anschein nach dort, wo heute die West Wallaby Street zu finden ist. Damit steht plötzlich nicht weniger als das geliebte Zuhause des Titelduos auf dem Spiel...

Nicht nur Golffans haben hier ihren Spaß.

Putter bei die Fische

Das Staffelfinale bietet insgesamt mit ca. 4 Stunden wieder eine ordentliche Spiellänge und im Vergleich zu den vorherigen Folgen einen leicht gehobenen Schwierigkeitsgrad, bei dem auch mal etwas mehr um die Ecke gedacht werden muss. Dank Ingame-Hilfe, Hotspotanzeige und dem insgesamt immer noch moderaten Level braucht aber niemand zu verzweifeln.
Leider wirkt die Episode hier und da leicht unausgegoren, als hätten den Entwicklern 1-2 Wochen für den Feinschliff gefehlt. Das sind keine schwerwiegenden Punkte, nur die Soundmischung wirkt aufgrund unterschiedlicher Lautstarken gelegentlich irritierend und einige Schnitte und Animationen scheinen etwas abgehackt.
Golffreunde erleben trotz alledem ein sprühendes Zotenfeuerwerk. Nie waren so viele Wortspiele und Gags rund um den beliebten Rentnersport auf so engem Raum versammelt. Kenntnis der englischen Fachbegriffe hilft sehr beim Verstehen des ganzen Schabernacks. Zwar bietet Telltale auch hier wieder hervorragende deutsche Untertitel, die wie gewohnt statt wörtlicher Übersetzungen den Humor sinngemäß ins Deutsche transferieren wollen, trotzdem treiben die vielen Wortspielereien die Übersetzer merklich an ihre Grenzen.

Par!

Bogey Man ist kein furioses Finale, das die Staffel mit einem Knall abschließt. Zu unfertig kommt die vierte Episode daher. Bogey Man ist aber auch keine Enttäuschung, denn denkt man sich ein paar Ecken und Kanten weg, findet man eine der besten Episode der Reihe, vielleicht sogar die beste. Die Rätsel sind oft erfrischend originell, die Geschichte für einen Episodentitel erfreulich wenig geradlinig und der Wortwitz nicht nur für Golfer ein Fest. Doch Vorsicht: Wem schon die Doppeldeutigkeit des Titels im Verborgenen bleibt, der liest besser die deutschen Untertitel mit.
Abschließend lässt sich sagen, dass Wallace & Gromit's Grand Adventures die visuell beste Telltale-Staffel ist und darüber hinaus grundsolide Adventurekost mit vielen originellen Ideen bietet. Der zurückhaltende Humor unterscheidet sich aber stark von den übrigen Telltale-Reihen, sodass die Staffel nicht pauschal jedem Sam-&-Max-Spieler empfohlen werden kann. Wer kein Wallace-&-Gromit-Fan ist, sollte daher vor den Kauf die Demo antesten. Das Preisleistungsverhältnis ist sehr fair. Zwar besteht die Staffel aus nur vier Episoden, die bieten aber zusammen immer noch mehr Spiel als viele aktuelle Vollpreistitel.
Episode 4: Bogey Man

Preis/Leistung Paketpreis: 7.5/10


Jan 'DasJan' Schneider


 

 
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