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Lost Chronicles of Zerzura
eheimakte Tunguska Projekttagebuch

Nina Kalenkov 3D

Wie ich schon einmal erwähnt habe ist Geheimakte Tunguska ein sogenanntes 2,5D Adventure. Das bedeutet, dass im Hintergrund des Spiels eine vollwertige 3D Engine arbeitet, auch wenn das Gezeigte für den Spieler wie ein herkömmliches 2-dimensionales Adventure aussieht. Bevor nun Nostalgiker und Adventurepuristen Angst bekommen: Am „Handling“ ändert sich natürlich nichts. Das Spiel ist wie viele andere Adventureklassiker auch komplett mit der Maus steuerbar. Ein besonders intuitives Interface sorgt dafür, dass man innerhalb von wenigen Minuten loslegen kann, ohne zuerst das Handbuch wälzen zu müssen. Und natürlich sind auch die Hintergründe weiterhin in sehr schön gerendertem 2D und mit vielen Details, die es zu entdecken gilt.

Einige wichtige Vorteile sprechen aber dafür, auch für ein Adventure in 2D Perspektive eine 3D Engine zu verwenden. So agieren die Charaktermodelle des Spiels alle in 3D und können somit rundherum in ihrer ganzen Pracht begutachtet werden – gerade bei unserer attraktiven Hauptdarstellerin Nina Kalenkov dürfte das bestimmt einige erfreuen. Durch diese Modell-Technik eröffnen sich für das klassische Point’n Click Adventure viele neue Darstellungsmöglichkeiten.

Beispielsweise rückt die Echtzeitbeleuchtung die Charaktere immer ins richtige Licht: Marschiert die Spielfigur aus einer dunklen Ecke in eine helle wird die veränderte Beleuchtung natürlich auch in Echtzeit vom 3D-Modell reflektiert. Dazu kommt, dass die 3D Engine auch die Tiefe der jeweiligen Szene berechnen kann. Somit werden die Charaktere und andere 3D Modelle immer in der richtigen Größe und Position in die Szene eingepasst. Die Kantenglättung macht ihr übriges. . Wer sich bereits einige der Screenshots angeschaut hat, sieht, dass das bei Geheimakte Tunguska wirklich gut aussieht – 2D Hintergründe und 3D Modelle verschmelzen förmlich inneinander!

Neben den 3D Modellen kann das Team mit tollen 3D Effekten auch noch für besonders lebhafte Szenerien sorgen. So ziehen z.B. in einer düsteren Szenerie dicke Gewitterwolken über den Bildschirm; in einer freundlicheren Szene schlängelt sich dafür ein schönes, naturbelassenes Flussbett durch die Steppe – natürlich mit tollem Wassereffekt und Reflektionen. Trotz des hohen Leistungsprofils wird das Fusionsphere-Team durch resourcensparende Programmierung dafür sorgen, dass das Abenteuerspiel auch auf langsameren Rechnern noch gut läuft.

Sobald es sich bei Geheimakte Tunguska um Szenen handelt, die in fahrenden Locations spielen, lässt die Engine dann richtig ihre Muskeln spielen. Näheres soll noch nicht verraten werden. Nur soviel: Selbst einem erfahrenen Adventure-Spieletester bleibt da schon mal der Mund offen. Skeptiker, welche bei gerenderten Hintergründen immer eine zu große Sterilität bemängelt haben, können also ganz beruhigt sein. Gerade bei dynamischen Hintergründen kann Geheimakte Tunguska im 2D-Adventurebereich bestimmt neue Maßstäbe setzen.

Mit der gut aufgestellten Engine ermöglichen die Fusionsphere-Programmierer besonders dynamische Spielsequenzen, ohne das klassische Adventureflair zu vernachlässigen
Mit der gut aufgestellten Engine ermöglichen die Fusionsphere-Programmierer besonders dynamische Spielsequenzen, ohne das klassische Adventureflair zu vernachlässigen

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