






|

|
|
 |
eature |
 |
|
JoWooD auf der gamescom
Der österreichische Anbieter JoWooD hat uns in den vergangenen Jahren mit mehreren gelungenen Adventure-Umsetzungen verschiedener Agatha-Christie-Romane versorgt. In diesem Jahr hat sich der Publisher wieder einem Werk der britischen Autorin gewidmet, diesmal allerdings erscheint das Spiel lediglich für den Nintedo DS. Für dieselbe Plattform hat man das bereits länger für PC erhältliche und seit Weihnachten auch für die Wii verfügbare Safecracker umgesetzt. Unsere Eindrücke dieser Titel wollen wir euch an dieser Stelle zusammenfassen.
Die Morde des Herrn ABC
Während Dreamcatcher und JoWooD in den vergangenen Jahren drei Agatha-Christie-Romane in 2,5D-Adventures umgesetzt haben, und zwischendrin noch das eine oder andere Wimmelbildspiel einschoben, bringt man im kommenden Oktober die Umsetzung des Hercule-Poirot-Romans Die Morde des Herrn ABC für den Nintendo DS heraus. Im Gegensatz zu der PC-Spiele-Reihe will man sich auf dem DS deutlich näher an die Romanvorlage der britischen Kultautorin halten, keinen zusätzlichen Plot einflechten und kein alternatives Ende anbieten.
Bei Die Morde des Herrn ABC möchte man viel eher spielerisch punkten und mithilfe kniffliger Knobeleien Rätselfreunde ansprechen. Wie in Das Böse unter der Sonne übernehmen wir erneut die Rolle von Poirots Begleiter Hastings, der in den ersten Spielminuten vor allem mathematische Aufgaben lösen muss, bei denen man zum Beispiel anhand verschiedener Daten die Uhrzeit eines Mordes ermittelt. Hin und wieder streut der belgische Meisterdetektiv aber auch kleinere Denksportaufgaben ein, die mehr oder weniger losgelöst von der Haupthandlung sind, und deren Lösung man wie sonst auch per Stylus auf dem Touchscreen eingeben muss. Dazu stehen dem Spieler beliebig viele Lösungsversuche zur Verfügung.
Optisch bietet das Spiel gezeichnete Charaktere und Schauplätze, wobei letztere anscheinend gänzlich ohne animierte Details auskommen. Während der Dialoge wechseln die Gesprächspartner vor dem jeweiligen Hintergrund. Die Figuren verfügen dabei über eine begrenzte Mimik; aufwändige Grafikpracht sollte man also nicht unbedingt erwarten. Schön ist allerdings, dass JoWooD plant, dem Spiel eine vollständige Vertonung der Dialoge zu spendieren. Über die Sprecher oder gar die Soundqualität lässt sich bis jetzt noch kaum etwas sagen. Die bereits vorhandenen Sprachfetzen waren aufgrund des Messelärms kaum zu verstehen.
Safecracker
Auch die nächste Portierung des Puzzle-Adventures Safecracker hat man uns bei JoWooD gezeigt. Nach dem PC und der Wii erreicht das Spiel nun auch die Handheld-Konsole Nintendo DS.
Grafisch hat sich an dem Titel nicht viel geändert, die Grafiken sind die gleichen wie auf dem PC und der Wii - sie ist nur eben kleiner und besteht aus statischen Bildern. Das zweite Display der Konsole dient als Steuerzentrale, es wird von den Richtungsschaltflächen dominiert und enthält weiter das Inventar und einen Kompass. Die Steuerung geschieht über die Richtungsschaltflächen, die mit dem Stylus angetippt werden. Wer eine der beiden anderen Versionen schon gespielt hat, wird sich hier umgewöhnen müssen. Es ist weiterhin möglich, sich nach links und rechts zu drehen und nach vorne zu laufen. Drückt man allerdings den Pfeil, der nach hinten zeigt, dreht die Ansicht sich um 180° und man geht gleichzeitig einen Schritt nach vorne.
Auch die zu knackenden Safes sollen die gleichen sein, die man aus den Vorversionen kennt. Allerdings möchte man eine jüngere Zielgruppe ansprechen, weshalb einige Rätsel entschärft wurden. Die USK hat das Spiel ohne Altersbeschränkung freigegeben. Die DS-Version soll die komplette Musik enthalten, die aus den beiden anderen Versionen bekannt ist. Hören konnten wir sie allerdings noch nicht, da sie zum Zeitpunkt der Messe noch nicht implementiert war.
Bisher macht das Spiel schon einen ordentlichen Eindruck, erscheinen soll es, genauso wie der Hercule-Poirot-Krimi, am 27.10.2009.
Michael 'neon' Stein
Benjamin 'Grappa11' Braun
|
|
 |
|
 |
| |
|

| |
(Anzeige)
|



Es findet im Moment keine Umfrage statt.

|