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Lost Chronicles of Zerzura
anadventure-Test 19.10.2008

Quest for Yrolg

Hersteller: Crystal Shard
Der böse Hexenmeister Yrolg steht kurz vor der Vollendung eines teuflischen Plans. Er will einen mächtigen Dämonen heraufbeschwören, mit dessen Hilfe er die Weltherrschaft übernehmen und Leid und Elend über die Welt bringen will. Doch eine Vorahnung verrät ihm, dass drei tapfere Recken sich aufgemacht haben, seine dunklen Pläne zu durchkreuzen. Da er selbst zu beschäftigt ist, beauftragt er einen Kobold, sich dem kleinen Problem anzunehmen.

Die dunkle Seite der Macht

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Fantasy-Abenteuern spielt man in Quest for Yrolg auf der bösen Seite, und zwar als eben dieser Kobold. Als Helfer steht dem Spieler eine sprechende rote Tasse bei, die in der rechten oberen Bildschirmecke ihr Zuhause hat und gleichzeitig als Optionsmenü fungiert. Da die eigene Spielfigur eher schwächlich ist, kann man nur einen Gegenstand gleichzeitig tragen. Aus demselben Grund sind Kämpfe mit den Eindringlingen eher sinnlos; als Ausgleich bietet das Spiel einem dafür genügend Gelegenheiten zum Stellen von tödlichen Fallen. Hinweise hierzu bekommt man auch von den Mitbewohnern in den Katakomben, wie einen auf seinem Schatz sitzenden Drachen oder ein Tentakel in einem See.

Technik, die begeistert

Die Steuerung ist hierbei so simpel wie nur möglich gehalten. Bewegungen über Linksklick, ein Rechtsklick befördert den kleinen Imp direkt an die angewählte Stelle. Auch die Interaktion mit Objekten oder anderen Figuren funktioniert mit einfachen Mausklicks. Da nur ein Gegenstand getragen werden kann, wird dieser einfach in der oberen rechten Ecke des Bildschirms platziert. In den Dialogoptionen mit der roten Tasse findet man auch die Funktionen zum Speichern, Laden und Beenden des Spiels.

Einfach, aber hübsch

Die Grafik des Spiels ist nett anzusehen, die Hintergründe und Figuren sind mit Liebe zum Detail handgepixelt und passen sehr gut zur Auflösung. Besonders die Fluganimationen des Kobolds sind hübsch umgesetzt. Die Rätsel sind recht leicht, die Problemstellungen logisch und auch die Musik weiß zu gefallen. Die Spielzeit ist stark vom Spieler abhängig - durch die unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten lohnt sich auch ein mehrmaliges Durchspielen. Insgesamt dürfte das Spiel nach maximal 30 Minuten zum ersten mal durchgespielt sein, ohne dass Yrolg das Zeitliche gesegnet hat. Leider gibt es außer dem Stellen von Fallen keine nennenswerten Aufgaben zu bewältigen.

Fazit

Quest for Yrolg ist ein lustiges kleines Adventure mit einem gewissen Wiederspielwert und hübscher Grafik. Auch die Geschichte hat etwas Originelles. Durchaus empfehlenswert.


Mehr Bilder (3)
Pro und Kontra
+ Schöne Grafik
+ Gute Musik
+ Ungewöhnliche Handlung
- Könnte abwechlungsreicher sein

Eigenschaften
Spiellänge:
30 Minuten

Sprachen:
Englisch


Download

Infos

Die Wertung
OOOOO
3/5 - Gut
Technik:
OO-
2/3
Inhalt:
OO-
2/3
Features:
OO-
1/3


 
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