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Infection 1 - The Ship
Hersteller: WHAM
Der Mechaniker Mike Owen wird zusammen mit seinem Captain und der Schiffsärztin Ellie aus dem Hyperschlaf
gerissen, als der Bordcomputer ihres Raumschiffes 'Pelican' einen Eindringling an Bord feststellt. Man verteilt
sich, um diesen zu lokalisieren und kurze Zeit später sind die beiden anderen Crewmitglieder tot. Die Aufgabe
ist nun, als Michael Owen den unheimlichen Eindringling loszuwerden.
Das fühlt sich irgendwie vertraut an...
Dieses Fangame wurde von WHAM mit dem Adventure Game Studio erstellt. Es ist der erste Teil
einer Serie und kommt mit Hintergrundmusik und englischer Sprachausgabe daher. Die zuerst veröffentichte Version
enthielt einige sehr nervige Fehler, inzwischen steht Version 1.1 zum kostenlosen Download bereit.
Die Grafik ist trotz der niedrigen Auflösung von 320 x 200 Punkten recht hübsch anzusehen. Sowohl diese als auch
die Story erinnern stark an Ben 'Yahtzee' Croshaws 7 Days a Skeptic. Auch das Spielprinzip ist ähnlich,
mit dem Unterschied, dass man die Gegner hier erschießen sollte, anstatt vor ihnen zu flüchten.
Üben, üben, üben!
Eben dies ist aber nicht so einfach, denn um das zu tun muss man erst sein Gewehr aus dem Inventar nehmen, zielen,
schießen und auch noch treffen. Dummerweise ist der Gegner wesentlich schneller als unser Protagonist, was das
Spiel stellenweise mehr als ein Action-Game denn ein Adventure erscheinen lässt. Hat man den Dreh aber mal raus
und weiß an welcher Stelle man den Gegner am besten erledigt und sich dazu noch ein bisschen Treffsicherheit
angeübt hat, ist der Rest des Spiels, zumindest was das Sterben angeht, eigentlich kein Problem mehr.
Technisch akzeptabel
Die Animationen beschränken sich auf die Bewegung der Figuren und sind sehr ruckelig. Zudem laufen alle Charaktere
(bis auf den Bösen) sehr langsam. Die Steuerung hingegen ist einfach gehalten. Links laufen und schauen, rechts
benutzen. Das Inventar öffnet sich, wenn man an den oberen Bildschirmrand fährt. Dort gibt es links und rechts
Schaltflächen zum Scrollen, die aber nicht gebraucht werden, weil man nie so viele Gegenstände mit sich führt,
als dass das nötig wäre.
Die Rätsel sind einfach gehalten. In der Regel muss man nur zur richtigen Zeit lebend an den richtigen Ort kommen
und Schalter drücken oder Schlüssel finden. Man wird vom Spiel nie ratlos stehen gelassen, es ist nur wichtig,
sich alles genau anzusehen.
Die Musik ist in einer unglaublich schlechten Qualität aufgenommen und dazu auch nicht besonders gut. Sie hört
sich an, als käme sie direkt aus dem Rauschgenerator eines Commodore 64. Dafür ist die Sprachausgabe gar nicht
mal so schlecht, wobei der Protagonist den meisten Text hat. Die beiden anderen Crewmitglieder segnen relativ schnell
das Zeitliche und der Gegner macht nur seltsame Geräusche.
Trotz all dieser Mängel kann man 'The Ship' eine gewisse Spannung nicht abstreiten. Der Mix aus
Horror-Survival-Science-Fiction-Adventure hat ja schon in der Vergangenheit gut funktioniert. Die Spielzeit liegt
bei etwa 1 1/2 Stunden, den Tod eingerechnet.
Fazit
Wer auf Science Fiction steht und sich von den angesprochenen Mängeln nicht abgestoßen fühlt, sollte ruhig mal
einen Blick riskieren. Alle anderen sollten lieber die Finger davon lassen. Bleibt abzuwarten, ob der zweite Teil
besser wird.
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Mehr Bilder (5)
Pro und Kontra
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+ |
Spannung |
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+ |
Sprachausgabe |
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Nervige Schießeinlagen |
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Musik sehr schlecht aufgenommen |
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- |
Immer noch kleine Fehler im Programm |
Eigenschaften
Spiellänge:
1,5 Stunden
Sprachen:
Englisch
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