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Craft of Evil
Hersteller: Buckethead
Craft of Evil ist ein mit AGS erstelltes Horroradventure von Buckethead, das aus der Ego-Perspektive gespielt wird.
Diebe unter sich
Das Spiel beginnt in einer dunklen Gasse, wo Alex, unser Alter Ego, von einem zwielichtigen Typen namens Ryan den
Auftrag erhält, einen Kelch aus einem alten verlassenen Haus zu stehlen. Ein wenig mulmig ist Alex dabei zwar schon,
aber Ryan lässt ihm oder ihr - das Geschlecht wurde vom Autor absichtlich nicht eindeutig festgelegt - keine Wahl.
Alex betritt also das alte Gemäuer und muss feststellen, dass es nicht ganz so unbewohnt ist, wie er dachte...
Bewährte Technik
Die Grafiken wurden mit dem Unreal-Editor UnrealEd erstellt. Sie sind aufgrund der 3D-Herkunft recht kantig und der
düsteren Handlung entsprechend dunkel gehalten. Die Steuerung ist einfach: Rechtsklick wechselt die Aktion, Linksklick
führt sie aus. Am oberen Rand des Bildschirms kann man eine Leiste ausfahren, die Buttons für Inventar, Laden,
Speichern und Optionen enthält. Das Spiel beinhaltet trotz seiner kurzen Spielzeit von etwa 20 Minuten satte
13 Musikstücke, die auch gut zur Spielatmosphäre passen. Daneben gibt es Soundeffekte und eine einstellbare
Gammakorrektur. Da das Spiel zeitkritische Aktionen enthält, lässt sich zusätzlich die Spielgeschwindigkeit
einstellen. Im Falle eines plötzlichen und unerwarteten Todes kann ein automatisch gesicherter Spielstand geladen
werden, womit der Spieler wieder an einen Punkt vor der kritischen Aktion gebracht wird.
Fürchte Dich nicht
Die Geschichte selbst ist nicht die originellste, aber auch nicht wirklich schlecht. Rätsel gibt es wenige, dafür
sind sie logisch und recht einfach zu lösen. Gruselfeeling kommt eher selten auf, für eine echte Entwicklung der
Geschichte ist das Spiel leider zu kurz. Ursprünglich war es allerdings auch als Testspiel gedacht, das sich dann
zu einem vollständigen Spiel entwickelt hat.
Fazit: Spielbar
Craft of Evil ist nicht unbedingt das Adventure, auf das die Welt gewartet hat. Dennoch ist es einen Blick wert.
Vor allem die für ein so kurzes Spiel recht üppige Ausstattung verdient besonderen Respekt. Ein zweites Durchspielen
lohnt sich, da es zwei verschiedene Enden gibt.
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Mehr Bilder (3)
Pro und Kontra
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+ |
Gute Musikuntermalung |
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+ |
Leichtes Gruselfeeling |
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- |
Etwas zu leicht, dadurch wenig anspruchsvoll |
Eigenschaften
Spiellänge:
20 Minuten
Sprachen:
Englisch
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