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dventure des Jahres

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Wir meinen: Über die fünf Episoden hinweg hat uns in diesem Jahr kaum eine Geschichte mehr berührt als die von Max Caufield und ihrer besten Freundin Chloe. Entwickler Dontnod vermengt die Story über Freundschaft, Verlust und Erwachsenwerden gekonnt mit Max' Fähigkeit, die Zeit zu manipulieren. Anders als bei Telltale werden in Life is Strange (zum Test) im Rahmen dessen auch die spielerischen Aspekte nicht komplett auf Sparflamme gekocht, sondern tragen mit zu einem stimmungsvollen Erlebnis der besonderen Art bei. Damit sehen wir das Episoden-Abenteuer dieses Jahr knapp vor dem Abenteuer von Fran Bow (zum Test)und der Unterwasserreise in Friction Games' Soma (zum Test).

Wir meinen: Am Anfang wirkt das Ganze noch ziemlich krude – nun, eigentlich sogar bis zum Schluss. Doch Fran Bow (zum Test)will eben genau diese Wirkung erzielen und entführt uns auf eine überaus sonderbare Reise, mit einer überaus sonderbaren Spielfigur. Wer bloß die Screenshots in Bilderbuch-Optik durchklickt, mag einen anderen Eindruck haben, doch wer das Horror-Adventure von Killmonday erlebt hat, kann sich dessen Faszination und der exzellenten Story nicht entziehen. Damit sehen wir die gute Fran noch knapp vor Life is Strange und Soma.


Wir meinen: Mit seinen gleichermaßen klassischen, aber auch enorm abwechslungsreichen Rätseln hat uns Fran Bow stark beeindruckt. Die Art und Weise, wie die Aufgaben in die Geschichte eingebettet waren, übernehmen unserer Meinung nach die Vorbildfunktion für 2015 in Sachen Rätseldesign. Angetan waren wir außerdem von den netten Knobeleien in Fire!, auch wenn es sich hier nicht um ein klassisches Adventure handelt. Platz 3 teilen sich schließlich zwei Spiele: Hier wollen wir Dead Synchronicity und Anna's Quest lobend erwähnen.

Wir meinen: Die Unreal Engine mag an manchen Stellen ihre Schwächen zeigen, aber bei der Präsentation und Inzenierung der Handlung hat uns dieses Jahr kein Spiel mehr überzeugt als Life is Strange (zum Test). Max und ihre Wegbegleiter werden durchweg glaubwürdig in Szene gesetzt und an den richtigen passend vom stimmigen Soundtrack unterlegt. Hinzu kommen die sehr guten englischen Sprecher, die den Charakteren authentisch Leben einhauchen. Auch das Abenteuer von Fran Bow kann in im Bereich Präsentation mit seinem liebevollen Design punkten. Sehr überzeugend agieren überdies Wilbur sowie seine Freunde Nate und Evo in The Book of Unwritten Tales 2 (zum Test).

Wir meinen: Innovationen sind ein heikles Feld – und bahnbrechende Neuerungen hat in diesem Jahr eigentlich kein Adventure mitgebracht. Zu den Top-Kandidaten im Jahr 2015 zählen wir jedoch das Mobile-Adventure Dropsy (zum Test) mit seiner Verknüpfung von Point-and-Click und Open World, genauso wie Sam Barlows experimentelles Her Story (zum Test) , das enorm von der schauspielerischen Leistung von Viva Seifert profitiert. Auf dem höchsten Treppchen aber sehen wir Life is Strange, das sich wie kein anderes Episoden-Abenteuer zuvor jenes von TV-Serien Konzept zu Nutze macht und mit kreativen Zeitmanipulationsrätseln auch die spielerischen Werte nicht verkommen lässt.

Wir meinen: Vor ihrem Action-Adventure Remember Me hatte noch niemand vom französischen Studio Dontnod gehört. Mit Life is Strange (zum Test) spielten sie sich über Nacht auch in die Herzen der Adventure-Spieler – gerechnet hatten damit im Vorfeld wohl die Wenigsten. Aus diesem Grund sehen wir das Abenteuer von Max knapp vor Fran Bow auf dem ersten Platz. Sehr positiv überrascht hat uns aber auch Dropsy von Indie-Entwickler Tendershoot, das erfolgreich klassisches Point-and-Click-Gameplay mit einer offenen Spielwelt verknüpft.

Wir meinen: Mit Being her Darkest Friend hat das österreichische Entwicklerteam chronerion entertainment einen beachtenswerten Beitrag zur deutschsprachigen Fanadventure-Szene geleistet, der mit einer nostalgischen Pixelgrafik im Stil der populären Lucas Arts-Klassiker aufwartet und durch seine tiefgründige Erzählweise innerhalb düsterer Traumszenarien vollends überzeugen konnte. Den zweiten Platz sicherte sich wieder einmal eine Maniac Mansion Mania-Episode, nämlich das von Agatha Christie inspirierte Murder at the Moonshine Mansion (zum Test) des eifrigen Spiele-Entwicklers Mister L.

Wir meinen: Von Armikrog (zum Test) hatten wir uns deutlich mehr erhofft. Jerry McPartlin - Rebel with a Cause (zum Test) war nach der langen Wartezeit auch nicht gerade eine positive Überraschung, sowohl spielerisch als auch visuell. Im Jahr 2015 hat uns jedoch kein Spiel so enttäuscht wie Lost Horizon 2 (zum Test), das abseits von ein paar netten Rätseln und der einen oder anderen hübschen Hintergrundgrafik wenig Erquickliches zu bieten hat – und das trotz der Maßnahme, den ehemals als Action-Adventure geplanten Titel großteils zum klassischen Adventures zurückzubauen. Lost Horizon 2 verdient sich den zweifelhaften Ruhm als unsere Enttäuschung des Jahres aber vor allem aufgrund der hohen Fallhöhe. Immerhin lieferte Animation Arts im Jahr 2010 mit dem Vorgänger ihr bestes Spiel ab.

 

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