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dventure des Jahres |
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>> Ergebnisse der Leserbefragung
Wir meinen:
Perfekt war es nicht, als es letztendlich auf den Markt kam, doch Bill Tillers violettes Adventure-Comeback
A Vampyre Story (Test) ist für uns trotzdem das Adventure des
Jahres 2008. Kurzweilige Dialoge, verrückte Rätsel und liebenswerte Charaktere führen durch eine Welt, die
akustisch wie optisch ein Leckerbissen ist. Wenn der Nachfolger auf den Markt kommt, darf er allerdings zum
Release ruhig ein wenig fertiger sein.
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Wir meinen:
Der morbide Comic-Humor rund um die Figuren von A Vampyre Story (Test)
war uns in dieser Kategorie den Sieg wert. Mona und Froderick sind gelungene Protagonisten in einer dichten
Spielwelt voller Anspielungen und anderer Details. Schade nur, dass die Geschichte sich wohl erst im zweiten
Teil richtig entfalten kann.
Auf dem zweiten Platz landete in unserer internen Wahl Dracula 3: Der Pfad des Drachen (Test). Das spannende
Egoadventure von Kheops überzeugt mit intensiver Atmosphäre und ist sicher einen Blick wert für alle, die auch mal
gerne aus der Ich-Perspektive knobeln. |
Wir meinen:
Auch hier konnte sich Bill Tillers A Vampyre Story (Test)
durchsetzen. Die originellen Aufgabenstellungen sind zwar den LucasArts-Vorbildern entsprechend durchgeknallt,
aber doch meistens logisch genug, um nicht zu frustrieren. Da macht das Knobeln Spaß.
Auf Rang 2 landeten Geheimakte 2 (Test), der Nachfolger zu unserem Adventure des Jahres 2006, in dem wieder
jede Menge verrückte Item-Kombinationen erraten werden wollen, und das weniger erfolgreiche Agon 4 - The Lost
Sword of Toledo (Test), das die Spieler nicht schont und sich als eines von wenigen Spielen noch traut, wirklich
knifflige Rätsel zu stellen. |
Wir meinen:
Comic-Adventures sind längst nicht mehr die Regel, umso erfreulicher ist es, dass das Subgenre noch so
schöne Vertreter wie A Vampyre Story (Test) hat. Die äußerst detailliert
gezeichneten Hintergründe und die exzellent passende Musikuntermalung konnten uns hier überzeugen.
Knapp dahinter landete Geheimakte 2 (Test), das wie sein
Vorgänger viele schöne Rendergrafiken zeigt. Im 3D-Sektor belegten der teuer produzierte Genremix Lost
(Test) und das reinrassige Mystery-Adventure Memento Mori
(Test) die vorderen Plätze. |
| Wir meinen:
In dieser Kategorie führt 2008 kein Weg an eXperience112 (Test)
vorbei. Der Spieler wird darin an das Bedienpult eines Überwachungssystems gesetzt, das ihm die Kontrolle über
ein Schiff verleiht. Mit der Hauptfigur, einer Frau, die als einzige Überlebende (von was?) auf dem Schiff aufwacht,
kann er nicht direkt kommunizieren. Lediglich durch das Öffnen von Türen oder das Aktivieren von Geräten kann
er indirekt Einfluss auf die Wissenschaftlerin ausüben. Ein mutiges Konzept, das sich leider ausgesprochen
träge steuert, aber im vergangenen Jahr definitiv den frischesten Wind ins Genre geblasen hat. |
| Wir meinen:
Keine Frage: Edna Bricht Aus (Test) hat 2008 Unglaubliches
geschafft. Was mehr oder weniger als Privatprojekt von Daedalic-Mitgründer Jan Müller-Michaelis begann, ohne
dass überhaupt jemand sagen konnte, ob es jemals in den Handel kommt, verzauberte 2008 unzählige Fans. Dass manch
ein Fanadventure besser aussieht und die Technik hinter dem Spiel recht wackelig ist interessierte plötzlich niemanden
mehr, als die sympathische Edna und ihr Stoffhase Harvey die Herzen der Spieler eroberte. Vom unscheinbaren Underdog
zum "Adventure des Jahres 2008" (siehe Leserwahl) - das
ist der unbestrittene Überraschungs-Hit des letzten Jahres. |
| Wir meinen:
Eigentlich ist Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf eher ein interaktives Rätselheft als ein
klassisches Adventure, doch die knuffigen Charaktere und die liebenswerte Aufmachung dürften auch
Adventurefans in jedem Alter ansprechen. Viele der Rätsel sind sehr originell und selbst die Standardaufgaben
sind oft hübsch verpackt, sodass keine Langeweile aufkommt. Versteckte Rätsel und Nebenaufgaben erhöhen die
Langzeitmotivation. |
Wir meinen:
Die Zahl und Qualität der kostenlosen Hobby-Produktionen war 2008 sensationell. Zeitweise hatte man den Eindruck,
kaum noch Geld ausgeben zu müssen für neue Adventurekost, so gut war manch ein Fanadventure. Durchgesetzt hat sich
bei unserer internen Wahl Zak McKracken - between time and space
(Feature), das richtig groß, richtig gut und absolut professionell
produziert ist. Die Rätsel erinnern an die Frühzeit der LucasArts-Adventure, Optik und Akustik sind auf einer
Stufe mit vielen kommerziellen Produktionen und die Geschichte ist so verrückt, wie es sich für Zak McKracken
gehört.
Während hinter between time and space ein großes Team steht, sind die beiden Verfolger im Wesentlichen
von einer Person entwickelt worden. Dirty Split von Uwe Sittig und Timanfaya - Verschollen in den Feuerbergen
von Martin Lassahn sind weniger voluminös wie unser Gewinner, jedoch nicht weniger liebevoll und professionell
entwickelt. Beide Titel glänzen mit einer exzellenten Sprachausgabe, aber auch sonst stimmt jedes Detail. |
| Wir meinen:
Es hatte sich alles so gut angehört: Die Köpfe hinter Indiana Jones and the Fate of Atlantis arbeiten
wieder an einem klassischen Adventure mit historischem Hintergrund, das musste einfach gut werden. Weit gefehlt,
denn Mata Hari (Test), für das dtp Hal Barwood und Noah Falstein
verpflichtete, ist zwar nett anzuschauen, will aber mit seinen fragwürdigen Gameplay-Entscheidungen einfach
keinen Spaß machen. Sehr, sehr schade! |
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